mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3066 - Mon., 14 Feb 2011

Jonas Predigt in Ninive und ihre Folgen

Jede anbrechende Minute ist eine neue Chance, sein Leben zu verändern.

Unbekannter Autor


Jona bekommt nach seiner Flucht eine zweite Chance. Diesmal verweigert er sich nicht, sondern geht nach Ninive. Ninive war die Hauptstadt des Asyrischen reiches, das 722 Israel zerstörte und 701 Juda verwüstete und bei zu asyrischen Provinzen werden ließ. 612 wurde Ninive dann von den Babyloniern erobert und ins neubabylonische Reich eingegliedert. In Ninive leben Menschen, die schlecht eingestellt sind, boshafte Gedanken und Taten haben. Was genau die Untaten sind, wird nicht gesagt. Das geschilderte Leben der Stadt soll uns einen Spiegel vorhalten. Durch unser Rechtsempfinden können wir Ninive kritisieren und sagen, was falsch war.

Ninive ist nicht soweit von uns entfernt, dass es nicht auch heute bei uns sein könnte. Ihre Menschen machen eine radikale und plötzliche Umkehr. Der König ruft eine Fastenzeit für alle aus. Eine Kleiderordnung wird bekanntgegeben. Selbst die Tiere sollen fasten. Das zeigt, wie die gesamte Kreatur unmittelbar davon betroffen ist, wie wir Menschen leben. Jona geht durch die große Stadt. Die Tagereisen sollen auf die Größe der Stadt hinweisen. Die Zahl ''40'' bezeichnet ein volles Maß, danach ist etwas rundrum abgeschlossen. So auch in der Sintflutgeschichte, in der Wüstenwanderung oder bei der Versuchung Jesu in der Wüste.

Jona geht durch die Stadt und verkündet die Zerstörung jener. Keiner hört anscheinend auf ihn. Er redet umsonst, aber ergibt nicht auf. Die Spannung steigt, ob die Niniviten doch noch umkehren. So ist das auch oft bei uns. Wir ''predigen'' Kindern, Bekannten, Freunden.... und warten gespannt, ob sie den Hinweis annehmen.
Jona setzt sich auf den Berg und wartet gespannt auf die Zerstörung. Aber Gott verschont Ninive. Jona sitzt unter einem Rhizinusstaude, die schnell wächst. Die großen Blätter spenden angenehmen Schatten. Ein Wurm lässt die Pflanze sterben. Menschen, die nicht wissen, was rechts und links ist, sind Menschen, die sich in der Welt schlecht orientieren können.
Gott ist ein Gott Israels und gleicherweise ein Gott der Juden und der Heiden. Er wendet sich barmherzig den Niniviten, uns und allen Menschen zu. Wir, du und ich, die auf ihn hoffen und hoffen dürfen. Er bietet den Menschen in Ninive und uns einen Neubeginn an, weil er Mitleid mit den Menschen hat.

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