mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3057 - Sat., 05 Feb 2011

Rettung in letzter Minute

Aber einer der Übeltäter, die am Kreuz hingen, lästerte ihn und sprach: Bist du nicht der Christus? Hilf dir selbst und uns! Da wies ihn der andere zurecht und sprach: Und du fürchtest dich auch nicht vor Gott, der du doch in gleicher Verdammnis bist? Wir sind es zwar mit Recht, denn wir empfangen, was unsre Taten verdienen; dieser aber hat nichts Unrechtes getan. Und er sprach: Jesus, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst! Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.

Lukas 23/ 39-43


Ich wartete beim C&A vor den Umkleide Kabinen auf meine Tochter und kam in das Vergnügen Junge Mädels zu beobachten. Sie unterhielten sich sehr angeregt. Es ging natürlich um Klamotten die sie probierten und eines der Mädchen meinte sie hätte eigentlich genug Kleidung in ihrem begehbaren Schrank. Doch sie entschied sich das eben anprobierte doch zu kaufen, weil es so cool aussah und man kann ja nicht Outfit genug haben. Sie erzählte den Mädchen von ihrer teuren Handtasche die sie besaß und dann sagte sie plötzlich: Wenn unser Haus einmal abbrennen würde, würde ich schnell meine Handtasche und meine Schuhe retten wollen.

Materialismus ist schon bei den jungen Menschen ein Wert der heutigen Zeit und es ist vorstellbar das in dem Fall eines Brandes das Mädchen ihr ganzes Glück verliert wenn es ihr nicht gelingt in letzter Minute ihre Habe zu retten. Im schlimmsten Fall würde sie sogar ihr Leben aufs Spiel setzten um ihre geliebten Schuhe nicht zu verlieren und im allerschlimmsten Fall ihr Leben auch verlieren.
Materialismus ist eine Abhängigkeitsform der übelsten Art, denn er verleitet zum ansammeln und Häufen von Schätzen. Es bringt ein Glücksgefühl hervor das niemals ganz Befriedigt wird, es fordert stets nach mehr. Doch Jesus kannte uns Menschen und er hat in seinem Wort ein Beispiel über einen Mann geschrieben der sich Schätze auf Erden anhäufte, zur Warnung an alle Menschen.

(Lukas 12/13-21)
Gleichnis vom reichen Toren
Einer aus der Volksmenge aber sprach zu ihm: Lehrer, sage meinem Bruder, dass er das Erbe mit mir teile! Er aber sprach zu ihm: Mensch, wer hat mich als Richter oder Erbteiler über euch eingesetzt? Er sprach aber zu ihnen: Seht zu und hütet euch vor aller Habsucht! Denn auch wenn jemand Überfluss hat, besteht sein Leben nicht aus seiner Habe. Er sagte aber ein Gleichnis zu ihnen und sprach: Das Land eines reichen Menschen trug viel ein. Und er überlegte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Denn ich habe nicht, wohin ich meine Früchte einsammeln soll. Und er sprach: Dies will ich tun: Ich will meine Scheunen niederreißen und größere bauen und will dahin all mein Korn und meine Güter einsammeln; und ich will zu meiner Seele sagen: Seele, du hast viele Güter liegen auf viele Jahre. Ruhe aus, iss, trink, sei fröhlich! Gott aber sprach zu ihm: Du Tor! In dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern. Was du aber bereitet hast, für wen wird es sein?
So ist, der für sich Schätze sammelt und nicht reich ist im Blick auf Gott.


Der Bauer und das Mädchen haben eins gemeinsam, sie horten ihre Reichtümer und freuen sich daran, doch keiner der beiden denkt wohl an danach. Wie sieht es bei uns/bei dir aus? Wieder komme ich zu dem Schluss das Jesus sein Heute spricht, in das Leben vom Bauern sowie bei dem Mädchen und auch in unser Leben hinein. Besser Schätze im Himmel sammeln als in der Ewigkeit verloren zu sein. Wartet nicht bis zur letzten Minute!
Denn auch wenn Gott ein Langmütiger Gott ist, der Schächer am Kreuz ist kein Maßstab, kein Freibrief bis zur letzen Minute zu warten. Denn dieser Mensch hatte nicht die Chance Jesus vorher zu erkennen, er fiel in die Gnade des Kreuzes, in die Barmherzigkeit des Herrn, weil er noch in letzter Minute erkannte das er ein armseeliger Sünder war. Amen

Seid herzlich gesegnet, eure

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