mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3028 - Fri., 07 Jan 2011

Deine Ehe – ein Spiegelbild deiner Gottesbeziehung

Denn niemand hat je sein eigenes Fleisch gehaßt, sondern er nährt und pflegt es, gleichwie der Herr die Gemeinde.

Eph. 5, 29


Im Abschnitt, in welchem unser Vers steht, geht es um die Ehe. Eine Ehe ist genau dann vor Gott geschlossen, wenn ein Mann und eine Frau (!) öffentlich-rechtlich, also standesamtlich und vor der jeweiligen Ortsgemeinde, verheiratet wurden, sowie diesen Eheschluss durch die Handlung des Geschlechtsverkehrs vollzogen haben. Dies alles, in der genannten Reihenfolge, ist Voraussetzung, um als gläubige Christen eine gottgewollte Ehe führen zu können. Doch damit hört es nicht auf, im Gegenteil, damit hat das Abenteuer Ehe erst gerade mal angefangen. Es ist ein wunderbares und wirklich sehr schönes Abenteuer. Aber wie jedes Abenteuer braucht auch dieses eine ganze Menge an Kraft, Geduld, Ausdauer und Zeit, die investiert werden muss, um dieses Abenteuer nicht eines Tages wegen Schiffbruchs aufgeben zu müssen. Dies kann passieren, wenn wir versuchen, dieses Abenteuer auf eigene Faust und ohne Hilfe durchzuwurschteln, wie man dies bei uns so nennt. Gottes Plan jedoch ist ein anderer. Gott möchte von ganzem Herzen, dass JEDE Ehe, die einmal geschlossen wurde, als solche bestehen bleibt und viel Frucht trägt. Deshalb hat Sein Wort, die Bibel, nämlich auch so viel dazu zu sagen. Gott möchte uns mit dem, was Er uns in Seinem Wort sagt, niemals einschränken oder benachteiligen, sondern befreien zu einem Leben in echter und nicht in eingebildeter Freiheit. Die moderne Ideologie der Freiheit (angefangen bei der 68er-Bewegung) will uns eine von ein paar damals lebenden Philosophen erfundene Pseudo-Freiheit überstülpen. Doch echte Freiheit ist die Freiheit, welche Gott für uns geschaffen hat. Diese Freiheit können wir nur innerhalb der Maßstäbe erleben, die Gott uns gegeben hat. Und deshalb gab uns Gott auch ganz bestimmte Möglichkeiten, mit denen wir den Grad unserer Freiheit messen können. So ist diese göttliche, echte Freiheit kein theoretisches philosophisches Konstrukt wie das der 68er, das uns zum Beispiel Folgendes indoktrinieren will: Du bist nur dann frei, wenn du dir zu jeder Zeit eine andere Frau aussuchen kannst um mit ihr zu schlafen (sogenannte Freie Liebe).

Nein, solche Hirngespinste will Gott uns nie und nimmer weismachen. Vielmehr hat Gott uns die Ehe gegeben, damit sie uns zum Segen werden soll. Und das tut sie, nämlich dann, wenn wir die Gebrauchs-anweisung dafür lesen und uns daran halten. Gott sieht eine ganz wichtige Parallele zwischen unserer Ehe und der Beziehung mit Ihm. Wenn unsere Beziehung mit Ihm gut ist, so wird es auch unsere Ehe sein. Umgekehrt werden größere Eheprobleme auch immer ein Indikator für Probleme in der Beziehung mit Gott sein. Das beginnt bereits in der Zeit vor der Ehe. Niemand kann gleichzeitig eine gute Beziehung mit Gott haben und zugleich vor oder außerhalb der Ehe eine geschlechtliche Verbindung eingehen. Das ist ein unauslöschlicher Teil unserer Natur als Menschen, die Gott in uns hineingelegt hat. Innerhalb einer Ehe, dort, wo das Abenteuer Ehe bereits begonnen hat, dort gibt Gott uns Anweisungen, die uns helfen, dass unsere Ehe gut und segensreich gedeihen kann. Eine Ehe ist wie ein Rosengarten: Er braucht viel Zeit, Zuwendung, Geduld, und vieles mehr. Wenn wir bereit sind, das zu investieren, so werden wir sehr lange Zeit große Freude haben an all der Pracht und dem Segen, der darin liegt. In unserem Vers spricht Gott die Männer in der Ehe an, es geht darum, was es für uns Männer bedeutet, unsere Frauen zu lieben. Hier finden wir zwei ganz wichtige Worte: Nähren und Pflegen. Beim Wort Nähren geht es um die nötige Sicherheit, die eine Frau im Leben braucht. Die Sicherheit, genügend Essen, Kleidung, ein Dach über dem Kopf und auch etwas für die Zukunft zu haben. Das ist ganz essentiell wichtig, damit eine Frau als Ehefrau und Mutter richtig aufblühen kann. Das zweite Wort, Pflegen, da geht es mehr um Zuwendung, Zeit zum Reden, zum Träumen, zum Besprechen wichtiger Ereignisse und Termine. Sie muss sich gewiss sein, dass ihr Mann sie ernst nimmt und sie versteht. Oft ist das nicht der Fall, wenn du das kennst, dann hab doch den Mut, mal nachzufragen, oder das, was sie gesagt hat, mit deinen Worten kurz zusammenzufassen. Versuche vor allem auch regelmäßig einen Abend pro Woche nur mit ihr Zeit zu verbringen. Das ist ebenfalls wichtig, so viel Pflege muss sein. Für den Fall der Fälle gibt es überall Menschen, die bereit sind, einen Abend pro Woche nach den Kindern zu sehen. Was die Qualität der Pflege betrifft, so haben wir ein Vorbild bekommen: Die Liebe des Herrn Jesus zu Seiner Gemeinde! Viel Freude und Gottes reichen Segen mit einem wunderschönen Rosengarten deiner Lust!

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