mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 2979 - Fri., 19 Nov 2010

In Freud und Leid

Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet.

Röm 12,12


Paulus schreibt hier an die Gemeinde in Rom. An dieser Stelle, in der Mitte des 12. Kapitels geht es um das Leben in der Gemeinde. Auch wenn diese Sätze an die römischen Christen vor knapp 2000 Jahren geschrieben ist, lohnt es sich auch heute noch, diesen ganzen Abschnitt einmal zu lesen (v.9-21). Er hat auch uns heute noch viel zu sagen.

Der Satz heute ist nur ein kleiner Ausschnitt davon. Und was zu Luthers Zeiten noch dem ''Volk auf´s Maul geschaut'' war, sind für uns heute Begriffe, die zum Teil nicht mehr ganz so aktuell sind. Ich möchte deshalb heute einmal den Text (was ich sonst selten mache) in der Volxbibel nachschlagen:

''Freut euch auf Gottes Sache, auf die Dinge, die er noch für euch hat. Entspannt euch, wenn es mal derbe zugeht. Und vor allem gilt: Nie aufhören, mit Gott zu reden, ja?!''

- Seid fröhlich in der Hoffnung
Auch wenn es bei uns im Leben vielleicht grade nicht so rosig aussieht, dürfen wir uns auch jetzt schon freuen, denn Gott hat auch in unserem Leben noch etwas mit uns vor. Diese Hoffnung ist nicht nur ein ''vielleicht'', diese Hoffnung beruht auf Gottes Wort, dass er uns schon im Mutterleib kannte und unseren Weg geplant hat.

- geduldig in Trübsal
Bei Trübsal fällt mir das Trübe kalt-nasse Wetter ein, das wir zur Zeit haben. Genauso sieht es manchmal in unserer Seele aus, kalt, nass und ungemütlich. Manche Gedanken der Trauer und des frustriert seins gehen in uns um und wir fragen uns manchmal, was das alles soll. Aber gerade wenn wir in solch einer Phase sind, sollen wir geduldig sein oder wie die Volxbibel es sagt, wir sollen uns entspannen. Nach dem Heute kommen noch andere Tage und die werden auch wieder die Sonne in unser Herz lassen.

- beharrlich im Gebet
Egal, ob wir im Moment gerade voller Hoffnung sind oder aber Trübsal blasen, wichtig ist, dass wir dabei nicht den Kontakt zu Gott verlieren. Ob wir ihm danken oder ihn bitten, beides will er mit uns leben. So, wie er sich über unseren Dank freut, so will wer auch in unserem Bitten und Flehen bei uns sein und uns hindurch tragen. Nur wenn wir im Gespräch bei ihm bleiben, so wird er auch in unserem Herzen sein und uns durch Freude und Leid begleiten. Er möchte einfach, dass wir in Kontakt zu ihm bleiben.

Was erlebst du gerade? Freude oder Trauer? Läßt du Gott auch daran Teil haben?

Ich wünsche dir noch einen gesegneten Tag.

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