mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 2960 - Sun., 31 Oct 2010

Sendschreiben an Sardes

»Und dem Engel der Gemeinde in Sardes schreibe. Dies sagt, der die sieben Geister Gottes und die sieben Sterne hat. Ich kenne deine Werke und dass du den Namen hast, dass du lebst; doch du bist tot

Offb. 3,1


»Und dem Engel der Gemeinde in Sardes schreibe. Dies sagt, der die sieben Geister Gottes und die sieben Sterne hat. Ich kenne deine Werke und dass du den Namen hast, dass du lebst; doch du bist tot. Werdet wach und stärket die Übrigen, die im Begriff stehen zu sterben; denn deine Werke wurden nicht vollendet gefunden vor meinem Gott. Gedenke darum, wie du empfangen und gehört hast und bewache es und ändere deine Gesinnung. Wenn du nicht wachsam bist, werde ich wie ein Dieb kommen, und du wirst nicht erkennen, in welcher Stunde ich über dich kommen werde. Aber du hast wenige Namen in Sardes, die ihre Kleider nicht besudelt haben und sie werden mit mir im Licht wandeln, denn sie sind es wert. Wer so siegreich überwindet, wird mit leuchtenden Kleidern bekleidet werden und nimmer mehr wird sein Name aus dem Buch des Lebens ausgewischt werden und sein Name wird bekannt werden vor meinem Vater und seinen Engeln. Wer Ohren hat, der höre, wie der Geist zu den Gemeinden spricht.« (Offenbarung 3,1-6 )

Die Stadt Sardes liegt etwa 75 Kilometer östlich von Smyrna am Hermos-Fluss am Fuß des Tmolus-Gebirges. Sardes war die Hauptstadt in Lydien. Hier wohnte der reiche Königs Krösus, wie es das Sprichwort sagt. Erst eroberte der Perserkönig Cyrus und später der Grieche Alexander der Großen die Stadt. Danach wurde sie zu einer unbedeutenden Provinzstadt. Der römische Kaiser Tiberius ließ sie nach einem Erdbeben wieder aufbauen. Sie erhielt aber nie wieder ihre alte Bedeutung zurück. Genau darin liegt auch ihr Problem. Eigentlich hat die Stadt die Fülle des Heiligen Geistes. Die Zahl sieben steht für die Fülle. Sie steht auch über allen Leitern. Doch bei genauem Hinsehen, muss Jesus feststellen, dass sie die Fülle eben nicht haben. Damit fällt auch das Urteil entsprechend aus. Die Gemeinde ist geistlich tot, wenn der Geist nicht mehr in einer Gemeinde wirkt. Jesus sieht hinter den Schein: ''Ich kenne deine Werke und dass du den Namen hast, dass du lebst« und stellt die Diagnose: »...doch du bist tot«!

Was war mit dieser Gemeinde in Sardes geschehen? Die Bewohner von Sardes waren sich ihrer bedeutungsvollen Vergangenheit bewusst. Es hatte einmal andere Zeiten gegeben, in denen die Leute alle gestaunt und die Stadt bewundert haben. Reichtum und Macht sind vorhanden gewesen. Sie trauern dieser vergangenen Zeit nach. Die Gemeinde in Sardes fiel auch auf den dämonischen Einfluss rein. Sie ordnete sich dem falschen Gesetz unter. Es nützt nichts, den guten, alten Zeiten nach zu trauern! Sie ist unwiderruflich vorbei und wir sollten für die guten Dinge dankbar sein und aus den Fehlern lernen.

Fortsetzung morgen....

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