mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 2919 - Mon., 20 Sep 2010

Erkauft oder Errettet?

''Denn ihr wißt ja, daß ihr nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold, losgekauft worden seid aus eurem nichtigen, von den Vätern überlieferten Wandel, sondern mit dem kostbaren Blut des Christus, als eines makellosen und unbefleckten Lammes''.

1. Petrus 1, 18-19


In 2. Petrus 2, 1-4 lesen wir folgende schwerwiegenden Aussagen: ''Es waren aber auch falsche Propheten unter dem Volke, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden, welche verderbliche Sekten nebeneinführen werden und den Gebieter verleugnen, der sie erkauft hat, und sich selbst schnelles Verderben zuziehen. Und viele werden ihren Ausschweifungen nachfolgen, um welcher willen der Weg der Wahrheit verlästert werden wird. Und durch Habsucht werden sie euch verhandeln mit erkünstelten Worten; welchen das Gericht von alters her nicht zögert, und ihr Verderben schlummert nicht. Denn wenn Gott Engel, welche gesündigt hatten, nicht verschonte, sondern, sie in den tiefsten Abgrund hinabstürzend, Ketten der Finsternis überlieferte, um aufbewahrt zu werden für das Gericht...''. Sind hier Kinder Gottes gemeint? Wahre Christen, die vom Glauben abgefallen sind? Nein, denn es gibt einen Unterschied zwischen ''erkauft'' und ''errettet''. Das Neue Testament sagt klar, daß derjenige erlöst ist (und bleibt) der Jesus als Retter annimmt und den Wert des vergossenen Blutes für sich in Anspruch nimmt. Der HERR ist derjenige, der den Acker erkauft (die Welt) - Matthäus 13,44: ''Das Himmelreich gleicht einem Schatz, verborgen im Acker, den ein Mensch fand und verbarg; und in seiner Freude ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker''. Das bedeutet, das Werk Gottes in Jesus war für die ganze Welt ausreichend, sie wurde ''erkauft'', aber nur für diejenigen wirksam, die durch Buße und Glauben (was beides Gott bewirkt) tatsächlich glauben und Jesus in ihr Herz lassen. Es gibt Menschen, die nach ihren eigenen Vorstellungen glauben und reden, die also nicht vom Heiligen Geist getrieben sind. Solche sind ''falsche Propheten''. Das heißt nicht, daß sie vor Gott jemals echte Propheten waren, nur eben irgendwie falsch, sondern sie werden so genannt, weil sie aus eigenem Antrieb sich dafür halten und so gebärden. Ebenso gibt es auch ''Christen'', die durch ihren liberalen Glauben sich zwar zu Gott bekennen, aber deren Kraft verleugnen und auch nicht davon überzeugt sind, daß Jesus Gott ist. Von einem Bekenntnis kann man abfallen, nicht von der Erwählung durch Gottes Geist und seiner Gnade.

Irrlehrer vermischen ihre humanistischen Lehren mit der Bibel und pflegen ihren evangelikalen Wortschatz. Sie haben die gleichen Wörter wie echte Christen, aber das falsche Wörterbuch. John Nelson Darby sagte einmal: ''Der Teufel ist am teuflischsten, wenn er eine Bibel unter dem Arm hat''. Gott beweist seine Liebe dadurch, daß er seinen Sohn für uns hingab - in die Hände der Sünder (Römer 5, 6-9). Sein Blut hat uns gerecht gemacht! Wer das nun aus moralisch-ethischen Gründen ablehnt, oder darin nicht wirklich die Errettung sieht, hat keinen Anteil an der Erlösung und geht verloren - auch dann, wenn er sich selbst Christ nennt. Alles was wir für ein Leben als Christen in dieser Welt brauchen, hat uns seine göttliche Kraft und sein guter Wille geschenkt. Diese Kraft ist die göttliche Natur, die uns durch Jesus verliehen wurde und somit unser Anteil am Werk des Höchsten ist (2. Petrus 1, 3-4). Alles, was uns also zum Kind Gottes und Nachfolger Jesu qualifiziert, ist das teure Blut Jesu, das für uns zur Vergebung der Sünden am Kreuz vergossen wurde (Matthäus 26,28). Wer das leugnet oder in seiner Aussagekraft beschneidet oder aushöhlt, ist so ein beschriebener Irrlehrer. Das sind Menschen, die dem Namen nach Christen sind, vielleicht sogar bekannte und berühmte Prediger und Autoren. Aber die solche Lehren, wie die des Fegefeuers, der Allversöhnung, der Evolution, der zu verneinenden Göttlichkeit Jesu etc. in die Gemeinden hinein tragen, und sich somit selbst ihr Urteil schreiben. Wir sollten wachsam sein und uns nicht beirren lassen. Paulus schrieb dem jungen Timotheus - und auch uns: ''Du aber bleibe bei dem, was du gelernt hast und was dir anvertraut ist; du weißt ja, von wem du gelernt hast und dass du von Kind auf die Heilige Schrift kennst, die dich unterweisen kann zur Seligkeit durch den Glauben an Christus Jesus'' (2. Timotheus 3, 14-15).

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