mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 2898 - Mon., 30 Aug 2010

Ewige Liebe und Erlösung

''Glaubwürdig ist das Wort und aller Annahme wert, daß Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um Sünder zu retten, von denen ich der größte bin. Aber darum ist mir Erbarmung widerfahren, damit an mir zuerst Jesus Christus alle Langmut erzeige, zum Vorbild für die, die künftig an ihn glauben würden zum ewigen Leben. Dem König der Ewigkeit aber, dem unvergänglichen, unsichtbaren, allein weisen Gott, sei Ehre und Ruhm von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen''.

1. Timotheus 1, 15-17


Der Grund, warum Jesus Christus seine himmlische Heimat verlassen hat, und warum er sich so erniedrigte, war für die Erlösung der Menschen, derjenigen, die glauben sollten (Epheser 1, 4-8). In Philipper 2, 5-8 lesen wir: ''Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war, der, als er in der Gestalt Gottes war, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein; sondern er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen; und in seiner äußeren Erscheinung als ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz''. Dies geschah nicht, damit Gott sich selbst etwas beweist, oder weil es keine andere Möglichkeit gegeben hätte, auf die menschlichen Geschehnisse zu reagieren. Die gab es - die ewige Verdammnis. Und es wäre gerecht gewesen. Als sich Gott dafür entschieden hatte Menschen zu machen (1. Mose 1, 26-27) hat er sich aber gleichzeitig für deren Erlösung ausgesprochen. Fassen können wir das als Gläubige nicht. Aber das ist auch nicht das Kriterium. Gott hat die Erwählten mit hinein genommen in seine Gnade und Liebe - das zu wissen ist genug, auch wenn wir nicht verstehen, wie das zustande kommt. Wir müssen aber verstehen, daß es nicht mein Glaube ist, der etwas bewirkt, sondern der Tod und die Auferstehung Jesu Christi, hat mich innerlich so bewegt, daß ich an das Evangelium und somit die Vergebung meiner Sünden glaubte. Warum es nicht jeden Menschen bewegt, weiß ich auch nicht? Gott weiß es. Dazu einen aussagestarken Text in 1. Johannes 4, 18-19: ''Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, denn die Furcht hat mit Strafe zu tun; wer sich nun fürchtet, ist nicht vollkommen geworden in der Liebe. Wir lieben ihn, weil er uns zuerst geliebt hat''. Und einen weiteren Text zum Thema lesen wir in Johannes 15,1-17: ''Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und euch dazu bestimmt, daß ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt, damit der Vater euch gibt, was auch immer ihr ihn bitten werdet in meinem Namen. Das gebiete ich euch, daß ihr einander liebt''.

Der Glaube ist in der Tat eine Gabe Gottes, also etwas, was wir nicht aus uns selbst produzieren können, denn wir waren tot in unseren Sünden (Epheser 2,5). Entsprechend kann auch die Errettung keine Frage meines Willens sein, sondern nur der Gnade Gottes (Philipper 1,29 und Epheser 2, 8-9). Der Wunsch und der innere Antrieb, um an die Vergebung meiner Sünden zu glauben, geht von Gott aus, der uns zu seinem Sohn zieht (Johannes 14,6). Wenn es so ist, und die Bibel bezeugt dies, dann ist die Erlösung auch sicher, und wir dürfen Frieden und Zuversicht haben an dem Tag, an dem wir vor Gott stehen (1. Johannes 4,17). Dieses selige Wissen hilft uns, ein tragbares Vertrauensverhältnis mit Gott aufzubauen. So eines, was von Liebe, Respekt, Demut und Freude getragen sein darf. Dies wird uns unser ganzes Erdenleben lang begleiten. In allen Höhen und Tiefen wird diese Gnade der Anker unserer Seele sein und zu bleibenden Früchten der Nachfolge führen - Kolosser 1, 9-14: ''Deshalb hören wir auch seit dem Tag, da wir es vernommen haben, nicht auf, für euch zu beten und zu bitten, daß ihr erfüllt werdet mit der Erkenntnis2 seines Willens in aller geistlichen Weisheit und Einsicht, damit ihr des Herrn würdig wandelt und ihm in allem wohlgefällig seid: in jedem guten Werk fruchtbar und in der Erkenntnis Gottes wachsend, mit aller Kraft gestärkt gemäß der Macht seiner Herrlichkeit zu allem standhaften Ausharren und aller Langmut, mit Freuden, indem ihr dem Vater Dank sagt, der uns tüchtig gemacht hat, teilzuhaben am Erbe der Heiligen im Licht. Er hat uns errettet aus der Herrschaft der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe, in dem wir die Erlösung haben durch sein Blut, die Vergebung der Sünden''. Johannes ruft uns heute zu, was er auch damals den Christen gesagt hat, damit sie wissen (nicht nur ahnen oder vermuten). Er schreibt in 1. Johannes 5,13: ''Das habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr das ewige Leben habt, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes''. Amen!

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