mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 2885 - Tue., 17 Aug 2010

Haste mal nen Euro?

Denn ihr wißt, daß ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst seid von eurem nichtigen Wandel nach der Väter Weise, sondern mit dem teuren Blut Christi als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes.

1.Petr 1,18-19


Vor ein paar Tagen ging es durch die Nachrichten, dass einige amerikanische Milliadäre die Hälfte ihres Besitzes wohltätigen Zwecken spenden wollen. Damit wollen sie einige hundert Milliarden Dollar zusammen bekommen.

Auch viele von uns spenden regelmäßig Teile ihres Geldes, um gute Dinge zu unterstützen. Auch wenn wohl die meisten von uns nicht so große Beträge haben. Doch auch Kleinvieh macht Mist und es ist gut so, nicht immer nur auf den Staat zu schauen, dass er dort hilft, wo es nötig ist.

Mir fiel dazu die Geschichte vom Scherflein der Witwe (Mk. 12,41 ff) ein, die nur zwei Scherflein in den Gotteskasten einwarf. Doch sie gab nicht von ihrem Überfluss, sie gab alles, was sie hatte. Wieviel mehr ist das, als die großzügigen Spenden der Reichen, die sich den Großteil ihrer Spenden auch noch von den Steuern wieder holen können!

Aber egal, wieviel wir von unserem Geld abgeben, es kommt darauf an, aus welchen Beweggründen wir es tun. Der Mainstream sagt heute: Tu Gutes und rede darüber.
Jesus dagegen sagt uns, wenn wir Almosen geben, soll selbst die Linke nicht wissen, was die Rechte tut (Mt. 6,3). Wer damit prahlt, was er alles tut, der hat seinen Lohn schon dahin ...

Wir sollen Gutes um des Guten willen tun. Wer meint, er könne sich damit einen Platz im Himmel erkaufen, der irrt gewaltig. Das Gute soll unserem Glauben entspringen und nicht ein Ersatz dafür sein. Gerecht vor Gott werden wir einzig um des Leidens und Sterben Jesu am Kreuz von Golgatha für unsere Sünden.

Da fällt mir noch die Geschichte des Mannes ein, der nach seinem Tod vor Gott steht und sagt: Ich habe nie geflucht, ich habe nie geklaut, ich habe nie gelogen ... meine Hände sind rein! Darauf antwortet Gott: Ja, sie sind rein - aber sie sind leer!

Unser Ewiges Leben bekommen wir nur durch unseren Glauben. Doch ich bin mir sicher, dass Gott auch auf unsere guten Taten schaut, die wir um seinetwillen getan haben. Auch im Himmel wird es einmal verschiedene Plätze geben, an denen wir sein dürfen. Nicht alle können zu Gottes Rechten und Linken sitzen. Gott schaut schon auch auf unser Leben.

Wo könntest du ihm noch dienen? Wie kannst du ihm noch mehr gefallen?

Ich wünsche dir noch einen gesegneten Tag.

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