mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 2878 - Tue., 10 Aug 2010

Gemeinschaft der Heiligen

Petrus aber tat seinen Mund auf und sprach: Nun erfahre ich in Wahrheit, daß Gott die Person nicht ansieht; sondern in jedem Volk, wer ihn fürchtet und recht tut, der ist ihm angenehm.

Apg 10,34-35


Eigentlich jeder Mensch hat etwas, was ihm heilig ist. Den einen ist es Gott, den anderen ihr Geld oder ihr Auto. Im Alten Testament war Israel das heilige Volk Gottes.

Aber was bedeutet dieses ''heilig'', wenn Gott, Materielles oder sogar ein ganzes Volk heilig sein können? ''Heilig'' ist ein Wort, dass in unseren Sprachgebrauch eingegangen ist, wobei die meisten gar nicht mehr genau wissen, was es bedeutet. Ganz einfach in unser heutiges Deutsch übersetzt bedeutet es einfach nur ''ausgesondert''. Etwas, was heilig ist, gehört nicht in das Normale hinein, es hat in seiner Art etwas besonderes an sich, was es von anderem abhebt.

So war Israel das von Gott ausgesonderte Volk. Und dazu gehörte, dass es mit Menschen anderer Völker nicht gemein haben durfte. Ein gläubiger Jude durfte sich so z. B. nicht mit einem Nicht-Juden treffen, geschweige denn in sein Haus gehen.

Der heutige Bibelvers stammt aus der Geschichte über den Hauptmann Kornelius. Dieser Mann, auch wenn er an Gott glaubte, war kein Jude. Auf seine Gebete hin, sagte Gott ihm, dass er Petrus in sein Haus einladen sollte. Dies war für damalige Verhältnisse eine unmögliche Sache. Petrus, wenn auch Christ, war ein streng gläubiger Jude, für den das Gesetz noch Bedeutung hatte.

Gott musste ihm in einer Vision erst einmal deutlich machen, dass mit dem Evangelium eine neue Zeit angebrochen war. Nicht, dass das heilige jetzt wieder mit dem profanen gemein gehen durfte, aber Gott hatte neu festgelegt, was heilig war und was nicht.

Gottes Volk ist immer noch heilig. Doch nachdem Jesus am Kreuz gestorben und wieder auferstanden war, hat Gott eine neue Grenze für sein Volk gezogen. Nicht mehr der, der Jude war, der dem Volk Israel angehört, gehört zu Gottes Volk, sondern jeder, der sich zu ihm und seinem Sohn bekennt.

So ist es nicht mehr die Frage, ob man Jude ist, es ist auch nicht die Frage heute, ob man als Christ getauft ist, ob man der richtigen Kirche oder Gemeinde angehört - entscheidend ist einfach, ob man Gott als seinen Herrn anerkennt.

Gottes Volk ist nicht mehr regional begrenzt. Sein Volk ist verteilt über die ganze Erde. Jesus ist nicht nur für ein paar vereinzelte gestorben, nein, für die ganze Welt.

So gilt für dich die Frage, hast du Gott als deinen Herrn angenommen? Ergreifst du für dich das Opfer Jesu am Kreuz von Golgatha? Folgst du ihm in deinem Leben nach? Läßt du dich von der Welt aussondern?

Was ist dir heilig? Lebst du dein Leben heilig? Drängt es dich, zu seinem Volk zu gehören?

Ich wünsche dir noch einen gesegneten Tag.

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