mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 2790 - Fri., 14 May 2010

Urlaub

Sechs Tage sollst du deine Arbeit tun; aber am siebenten Tage sollst du feiern, auf dass dein Rind und Esel ruhen und deiner Sklavin Sohn und der Fremdling sich erquicken.

1.Mo 23,12


Urlaub - ein schöner Gedanke, schöne Gefühle, Vorfreude. Wer freut sich nicht darauf und jeder plant diese Zeit gerne.

Wir leben im Alltag unsere Pflichten und Aufgaben aus. Dabei verbrauchen wir unsere Energien und unsere Batterie leert sich. Wir können nicht mehr die volle Leistung bringen und sind nicht mehr so fröhlich bei der Sache dabei. Auch Workaholics brechen irgendwann zusammen und können nicht mehr. Wir brauchen Ruhezeiten bzw. Zeiten der Erholung, um wieder Kraft zu tanken und um die Batterie wieder aufzuladen. In der Woche haben wir den Sonntag, der ja von Gott als Ruhetag geschaffen worden ist. Längere Zeiten sind angesagt und wir freuen uns auch auf diese Zeiten. Wir planen das Ziel, wann es sein wird und was wir mitnehmen wollen. Flüge und Züge müssen eventuell gebucht werden. Die Vorfreude wird mit nahendem Zeitpunkt geweckt und die Spannung wächst. Am Urlaubsort können wir von den Gedanken des Alltags abschalten und die Beine und Seele baumeln lassen. Entspannt erleben wir die Vorzüge des Urlaubsortes.

Wir brauchen unsere Ruhezeiten und Gott schenkte uns den Sonntag zum Ausruhen: Sechs Tage sollst du deine Arbeit tun; aber am siebenten Tage sollst du feiern, auf dass dein Rind und Esel ruhen und deiner Sklavin Sohn und der Fremdling sich erquicken. (1.Mo. 23,12)

Jesus brauchte auch seine Ruhe- und Freizeit. Er war saß gemütlich mit den Jüngern zusammen und aß und trank mit ihnen, um einfach in fröhlicher und entspannter Runde Kraft zu tanken. Er suchte aber auch die ''Einsamkeit'' und ging für 40 Tage in die Wüste (Matth. 4,2) oder betete alleine im Garten Gethsemane, kurz vor seiner Gefangennahme (Joh. 18,1). So brauchen auch wir Zeiten der fröhlichen Gemeinsamkeit, aber auch mal Zeitpunkte, an denen wir gerne allein sein möchten, um über etwas nachzudenken, Gott für etwas zu danken und loben oder um ihn um etwas zu bitten. Alles eben zu seiner Zeit. Manchmal wollen wir abschalten und dürfen es nicht, aber dann bekommen wir auch noch die Kraft, diese Sache zu schaffen. Jesus wollte auch mit seinen Jüngern alleine sein, aber das Volk lief ihm hinterher, um ihn zu hören und er vollbrachte die Tatsache, dass er zu dem Volk sprach. Er gab den 5000 Menschen anschließend noch zu essen (Matth. 14,21).

Gott weiß, was wir zu jeder Zeit brauchen und gibt uns Kraft, um die Aufgaben zu erfüllen, so wie er seinem Sohn auch die Kraft gab. Er gibt uns aber auch die Zeiten der Ruhe und schaltet uns notfalls auf seine Art aus, wenn wir nicht auf die Zeichen achten, dass wir Ruhe brauchen. So erfuhr ich es auch bei der Krebskrankheit meiner Mutter, als mich der Arzt in der Endphase krank schrieb. Nach ihrer Erlösung gab er mir sofort die Kraft, um dem Alltag mit seinen Pflichten wieder nachgehen zu können.

Vertraue darauf, dass Gott dir auch in allen Lagen die Kraft gibt, um alles zu erledigen, denn er schenkt auch Auszeiten.

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