mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 2767 - Wed., 21 Apr 2010

Monopoly des Lebens

Wird der Herr denn mich auf ewig verstoßen und mir niemals mehr gnädig sein? Hat seine Huld für immer ein Ende, ist seine Verheißung für alle Zeit aufgehoben? Hat Gott seine Gnade vergessen, im Zorn sein Erbarmen verschlossen?

Psalm 77, 8-11


Monopoly - viele Menschen kennen dieses Spiel und haben dieses Spiel schon gespielt. Gut besuchte Urlaubsorte haben dieses Spiel auf ihren Ort umgemünzt und füllen mit dem Umsatz ihre Kassen. Aber, alle Spielfelder haben eine Gemeinsamkeit: Es gibt teure und billige Straßen. Eben Straßenzüge, die man schnell erkauft hat und andere wiederum, die man nur schwer zusammenbekommt. Dafür muss man ein guter Spieler sein, der auch schon mal was auf Risiko wagt, damit ein Geschäft über die Bühne gehen kann. Es kann natürlich auch daneben gehen und wenn man Pech hat, ist man sogar pleite. Ist jemand ein zaghafter, sicherer Spieler, so wird er es schwer haben, die teuren Straßen schnell zu bekommen und andere kaufen die teuren Straßen vor ihm auf. Mit der Zeit würde der sichere Spieler sie aber auch sicher zusammen bekommen, ohne dass sein Geld weg und er pleite ist. Manche Menschen lieben das Spiel, weil sie mal endlich das riskante Leben leben können, denn sie wissen: Es ist ja nur ein Spiel. Verliert dieser Mensch, so kann er das Spiel beruhigt einpacken und alles ist wie vorher in seinem Leben. Der Risikomensch muss danach nicht mit den Konsequenzen seines Handelns leben. Es ist eben nur ein Spiel.

Wie ist das aber im Spiel des Lebens mit Gott und dem Glauben? Wie riskant darf ich da sein? Soll ich da nicht lieber auf meinen ''Verstand'' hören, wenn mir Gott durch ein Bibelwort oder durch einen Menschen sagen lässt: Das ist dein Weg. Und Wie ist das, wenn ich da auch alles verspielt habe? Kann ich bei Gott verspielen? Muss ich da hinterher mit den Konsequenzen leben. Setze ich bei meiner privaten oder beruflichen Seite auf eine riskante Entscheidung, so kann ich Glück haben und die Rechnung geht auf. ''Baue ich das Haus oder übernehme ich mich damit? Investiere ich in die Firma oder gebe ich lieber auf? Wie sicher sind die Aktien und ist die Börse? Soll ich überholen oder kommt Gegenverkehr?.....'' Geht das Ganze schief, kann ich nicht das ''Spiel zusammenpacken'' und alles ist wie vorher. Ich muss mit den Schulden leben und sie abbezahlen. Vielleicht muss ich sogar eine neue Existenz aufbauen. Die Aktien können nichts mehr wert sein oder ich muss mit Verlust verkaufen. Auch die Folgen des Unfalls muss ich unter Umständen für den Rest des Lebens schmerzhaft ertragen.

Das Schöne bei Gott ist, dass er unseren Weg schon längst in die Hand genommen hat. Er lässt uns aber den freien Willen, auf seine Hinweise zu hören und sie zu erkennen. Er lässt uns auch unsere eigenen Wege gehen und begleitet uns auf diesen Umwegen, die oftmals keine sind. Wir erkennen dadurch besser, was für uns gut ist und was wir loslassen sollen. So holt er uns über die Umwege auf den richtigen Weg zurück. Er ist nicht nachtragend, aber das Passierte kann man nicht rückgängig machen und die Erinnerungen daran sind ein Teil unseres Lebens. Manches Bild, mancher Gegenstand, manche Situation .... erinnern uns immer wieder an das Durchgemachte. Das kann sogar helfen, damit wir den Fehler nicht noch einmal machen.
Zu Gott können wir immer wieder zurückkommen, denn er packt unsern Spielplan nicht ein und sagt: Vorbei! Pleite! Nein, gerade dann will er, dass wir zu ihm kommen und ihm alles sagen und wir erfahren dadurch meist seine Nähe, seine Begleitung und seinen Schutz.

Wer im Schutz des Höchsten wohnt und ruht im Schatten des Allmächtigen, der sagt zum Herrn: ''Du bist für mich Zuflucht und Burg, mein Gott, dem ich vertraue.'' Psalm 91,1+2

Ich wünsche dir, dass du heute erfährst, dass Gott deinen Spielplan sehr wohl im seinem Blick hat und du seine Hilfe und seinen Schutz erfährst.

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