mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 2756 - Sat., 10 Apr 2010

Ein Koffer für das Leben

Wir sollten auf die Lebensreise vor allem solche Dinge mitnehmen, die bei einem Schiffbruch mit uns gerettet werden können.

Pindar (512 - 442 v. Chr.), griechischer Philosoph


Wann packt man einen Koffer? Für den Urlaub, für ein verlängertes Wochenende, für einen Besuch bei lieben Freunden oder Menschen. Aus beruflichen Gründen können Tagungen, Seminare oder Fortbildungen anstehen. Es kann aber auch für einen Krankenhausaufenthalt sein. Wahrscheinlich ist der Koffer für die Freizeit und die Freundesbesuche anders gefüllt, als für die beruflichen Zwecke. Außerdem wird die Größe des Koffers je nach Anlass unterschiedlich sein. Manchmal reicht eine kleine Reisetasche. Man nimmt in der Regel das mit, was man meint, gebrauchen zu müssen. Meist nimmt man zu viel mit - wie man hinterher feststellt.

Unsere Eltern geben uns einen anderen Koffer mit. Sie lernen uns soziale Verhaltensweisen, um im Leben und im Alltag mit anderen Menschen friedlich auszukommen. Sie bringen uns Methoden bei, die wir im Alltag immer wieder anwenden müssen und können. In der Berufsausbildung bekommt der Auszubildende auch einen ''Koffer'' mit Informationen und Methoden für die spätere berufliche Praxis in die Hand.

Welchen Koffer gibt uns Jesus an die Hand? Womit und wie füllen wir ihn? Er bietet uns ein friedliches Leben mit unseren Mitmenschen an, einen liebevollen Umgang mit den Menschen, die uns anvertraut sind. Kranken hilft er und zu Außenstehenden sucht er Kontakt. Er reicht jedem freundlich die Hand, hat Gemeinschaft mit Menschen und kann gut zuhören (Emmausgeschichte) und erklären (Gleichnisse). Er sorgt für andere (Speisung der 5000), sorgt sich um andere und hält Versprechungen: ''Noch heute wirst du mit mir im Paradiese sein.''
Er sagt aber auch schon mal die harte Wahrheit, wie z.B. dem Petrus, dass er ihn dreimal verraten wird oder die Jünger ihn alle verlassen werden. Zu den Pharisäern sagt er auch, welche Haltung besser ist: Gesetze halten oder erkennen, dass man ein Sünder ist.

Was packen wir davon in unseren Koffer? Was übernehmen wir gerne? Was fällt uns schwer zu übernehmen und im Alltag auszuüben. Packen wir vielleicht auch mal wieder etwas aus, weil wir damit nicht klarkommen? Was schleppen wir alles in unserem Koffer mit uns herum? Ist alles notwendig? Es können auch belastende Dinge dabei sein, die den Koffer unnötig ''erschweren'' und damit unseren Alltag oder Beziehungen zu Menschen belasten. Manche belastende Dinge, ich denke an bleibende Krankheiten, können wir nicht bei Jesus lassen und sind wieder gesund, aber durch und mit ihm können wir es leichter annehmen und damit leben und umgehen.

Das größte Geschenk, was in unserem Koffer sein sollte, ist, dass wir wissen: Gott liebt uns so, wie wir sind und wir dürfen immer mit unserem Gepäck zu ihm kommen. Mit diesem Wissen können wir auch leichter unangenehme Dinge in den Lebenskoffer packen und ausüben. Belastendes Gepäck dürfen wir bei ihm abladen und da lassen, damit unser Weg wieder leichter zu gehen ist und wir uns nicht abmühen müssen. Der Weg ist dann auch viel fröhlicher.

Schau doch heute mal in deinen Lebenskoffer. Überprüfe, ob vor allem das Wichtigste, nämlich, dass Gott dich liebt, in deinem Koffer ist.

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