mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 2739 - Wed., 24 Mar 2010

Der Sündenbock

Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.

Jes 53,4-5


Karfreitag ist zwar noch ein paar Tage hin, aber auch für die Passionszeit passen diese Verse heute. Eigentlich könnte man denken, dass diese Stelle aus dem Neuen Testament ist, doch wurde sie schon lang vorher geschrieben. Gott hat schon vorher seine Propheten erzählen lassen, was einmal passieren wird.

Als Jesus am Gründonnerstag gefangen genommen wurde, dachten seine Jünger und Nachfolger, dass jetzt alles aus sei. Als er dann noch gefoltert und und anschließend gekreuzigt wurde, schien es ganz das Ende zu sein. Er, der Sohn Gottes schien nicht mehr zu sein, als ein gewöhnlicher Verbrecher, der für seine Schuld die Todesstrafe erhielt.

Erst nach Ostern konnten seine Jünger verstehen, dass alles ganz anders war, dass er nicht starb, weil Menschen es so wollten, sondern weil er unsere Sünde und Schuld getragen hat. Er wurde bestraft, damit wir wieder rein vor Gott stehen können, unsere Wunden wurden durch seinen Tod geheilt.

Er wurde für uns zum Sündenbock für uns vor Gott gemacht, denn Gottes Heiligkeit läßt es nicht zu, mit uns Sündern Kontakt zu haben. Es mußte erst ein Blutopfer geben, damit unsere Schuld gesühnt werden konnte. Und dieses Blut macht uns nun auch zu Gottes Heiligen. Alles, was uns von Gott trennte ist nun beseitigt und wir dürfen wieder vor ihn treten und ihn Vater nennen.

Solch ein Opfer kann nur Gott selber bringen - und er tat es für dich!

Wann hast du Jesus dafür einmal gedankt?

Ich wünsche dir noch einen gesegneten Tag

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