mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 2727 - Fri., 12 Mar 2010

Kinder, Kinder

Ihr seid alle Kinder Gottes durch den Glauben an Jesus Christus.

Gal 3,26


In meinem Beruf habe ich viel mit Kindern zu tun: Sie sind erfrischend herzlich und oftmals sehr ehrlich, was Meinungen und Einstellungen angeht. Sie sagen oft Lösungen so nebenbei, wo wir uns als Erwachsene den Kopf zerbrechen.

Gott hat im Paradies die Ehe gestiftet und er wollte, dass wir Kinder bekommen. Sein Sohn Jesus hatte ein offenes und freundliches Verhältnis zu Kindern. Er weißt sie nicht ab, als sie zu ihm wollen und die Jünger es ihnen verwehren. Er stellt sie uns sogar als Vorbild hin (Matthäus 18,3). Wir sollen glauben, wie die Kinder. Jesus bezeichnet Gott als Vater, dessen Kinder wir sind. Damit will er uns sagen, wie eng die Beziehung zwischen Gott und uns sein soll. Vertrauen Kinder einem Menschen, so glauben sie ihm alles, was er sagt. Denke ich nur an die Sache mit dem Nikolaus, dem Weihnachtsmann, dem Christkind und dem Osterhasen. Die Zahnfee, wenn ein Milchzahn durch einen bleibenden Zahn ersetzt wurde, ward nie gesehen, aber sie hat eine kleine Überraschung liegen lassen. Kinder sind schon kleine, selbstbewusste Individuen, die auch ihr eigenes Leben führen.

Leider ist heute nicht jedes Kind gewollt. Kinder werden abgetrieben, ausgesetzt, misshandelt und missbraucht. Andere sind erst erwünscht. Bald schon verwünschen aber die Eltern ihre Kinder. Manche Ehepaare wollen bewusst keine Kinder, weil diese ihre berufliche Karriereleiter belasten oder die Lebensqualität einschränken würden. Andere wünschen sich Kinder, können aber keine bekommen. Einige fragen sich, ob sie in eine kinderfeindliche und bedrohte Welt noch eigene Kinder setzen möchten. Dabei steht doch in den Psalmen:

„Auch Kinder sind ein Geschenk des Herrn; wer sie bekommt, wird damit reich belohnt.“ Psalm 127,3 - auch wenn sie in jedem Alter Arbeit und Kummer, aber auch Freude machen. Es gibt den Spruch: Kleine Kinder kleine Sorgen - große Kinder große Sorgen.

Kinder waren zur Zeit der Bibel ein Segen Gottes. Kinderlos sein zu müssen, belastete die Menschen sehr. Es wird viel von Familienplanung gesprochen. Viele überlegen lange und machen sich die Entscheidung nicht leicht, ob und wie viele Kinder sie haben wollen. Kinder bedeuten schließlich auch Verantwortung. Die Zweisamkeit und die Freizeit- bzw. Urlaubsgestaltung wird einschneidend verändert. Der Alltag verläuft ganz anders und wird anders ausgerichtet.

Gott überlegt nicht lange: Er will alle Menschen als seine Kinder haben. Er übernimmt gerne die Verantwortung für uns und begleitet uns an seiner starken Hand durch unser Leben.

Ich wünsche dir heute die Erfahrung, dass du Gott als liebenden Vater erfährst und du gerne abends sagst: Danke, dass du mich heute wieder begleitet und beschützt hast.

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