mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 2704 - Wed., 17 Feb 2010

Woher kommt mir Hilfe?

''Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat''.

Psalm 121, 1-2


Wir Menschen haben eine stete Sehnsucht nach Sicherheit und Bedeutung. Das resultiert auch daraus, daß wir mit zunehmender Dauer unseres Lebens feststellen, daß wir eigentlich kaum etwas wirklich im Griff haben, aber trotzdem jemand sein wollen und geliebt werden möchten. Wo Menschen keine persönliche Beziehung zu Jesus Christus haben, öffnen sie sich dann (um sich bedeutend zu fühlen) dubiosen Lehren, Religionen, Esoterik, Selbstfindungsprozessen, Ideologien, Gewalt und auch okkulten Dingen. Kaum waren die Möglichkeiten und die Auswahl nach derlei Dingen (um sich besonders, stark und sicher zu fühlen) so groß und auch verführerisch, wie in unseren heutigen Zeiten. Viele suchen sich also ihren Lebenssinn- und inhalt überall dort, wo er definitiv nicht zu finden ist, nämlich in der Welt. Hilfe und Stärke in übernatürlichen Dingen, die außerhalb des biblischen Gottes gesucht und (scheinbar) gefunden werden, sind nichts anderes als Aberglaube, Verführung und eine moderne Form der Abgötterei. Auch Christen stehen mehr denn je in der Gefahr, von manchen unsichtbaren Verstrickungen antichristlicher Art, beeinflusst und vereinnahmt zu werden, wenn sie nicht nüchtern und wachsam sind und sich allein an die Wahrheit in Person des guten Hirten Jesus Christus halten. In 1. Johannes 5, 20-21 lesen wir: ''Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns den Sinn dafür gegeben hat, dass wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. Kinder, hütet euch vor den Abgöttern''!

Machen wir uns bewusst, mit wem wir es zu tun haben - dem wahrhaftigen Gott - wer könnte ihm den Rang streitig machen oder etwas hinzufügen oder wegnehmen an dem, was er ist und getan hat? Die Frage, die der Psalmist stellt (''Woher kommt mir Hilfe?'') ist quasi eine Selbsterinnerung und ein Wachwerden, eine Sichtkorrektur - nämlich sich in seiner Not und Desorientierung an Gott zu erinnern, und seinen Blick wieder von unten nach oben zu richten. Und es wird auch begründet, warum Gott die erste Anlaufstelle sein muss, wenn es darum geht sich Hilfe zu suchen. Wir haben es mit dem zu tun, der ''Himmel und Erde gemacht hat'' - dem ewigen Gott! Wer könnte in allem besser helfen und verstehen, als der Schöpfer der sichtbaren und unsichtbaren Welt? Für Gott bist du bedeutend - in seinen offenen Armen, die für dich zur Vergebung der Sünden ans Kreuz genagelt wurden, bist du sicher und geborgen, geliebt, erlöst und angenommen. Gott hat sich deiner erbarmt und er sieht dich - du bist bedeutend, weil es so ist und sein darf. Jesus ruft dir heute zu: ''Kauft man nicht zwei Sperlinge für einen Groschen? Dennoch fällt keiner von ihnen auf die Erde ohne euren Vater. Nun aber sind auch eure Haare auf dem Haupt alle gezählt. Darum fürchtet euch nicht; ihr seid besser als viele Sperlinge'' (Matthäus 10, 29-31). An das Erheben unserer (geistlichen) Augen müssen wir selbst denken und uns daran erinnern lassen, woher unsere Hilfe tatsächlich kommt! Gott segne euch!

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