mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 2624 - Sun., 29 Nov 2009

Die verändernde Kraft des Gebets

Als nun Mose vom Berge Sinai hinabstieg und die beiden Tafeln des Zeugnisses in der Hand hielt, als er vom Berge herabstieg, da wußte er nicht, daß die Haut seines Angesichts strahlte davon, daß er mit Ihm geredet hatte.

Exodus 34, 29


Mose hatte 40 Tage in der Gegenwart Gottes verbracht. Er hatte mit Gott geredet und die zwei Tafeln des Gesetzes mitgebracht. Diese zwei Tafeln enthielten die Zehn Gebote, die Gott dem ganzen Volk schon zuvor mitgeteilt hatte. Diese Gebote waren und sind die Grundlage für ein gelingendes Leben in der Beziehung mit Gott, unseren Mitmenschen und uns selbst. Mose hatte nun eine ganze Weile im Gebet verbracht und sich mit Gott unterhalten. Jeder von uns hat dieselben Möglichkeiten, dem lebendigen Gott ganz persönlich zu begegnen und sich mit ihm zu unterhalten. In der heutigen Zeit kann niemand mehr sagen, dass er weniger Zugang habe zu Gott als Mose damals. Im Gegenteil, wir können Gott noch viel besser, näher und tiefer kennenlernen als Mose dies damals konnte. Mose kannte damals noch nicht den vollständigen Rettungsplan Gottes. Diesen dürfen wir heute kennen und uns darüber mit Gott austauschen. Mose könnte uns auch sagen: „Ich bin ein Mann mit einem ganz schlechten Mundwerk, ich weiß mich kaum richtig auszudrücken.“ Und doch durfte auch gerade dieser Mann Gott sehr persönlich kennenlernen. Und nicht zuletzt durfte Mose Gott auch nur von hinten sehen, und nur die Güte oder Gutheit von Gott live kennenlernen, während wir doch aus 2. Korinther 3, 18 wissen, dass wir mmit unverhülltem Angesicht die ganze Herrlichkeit Gottes wiederspiegelt sehen dürfen und so in das Bild Christi verwandelt werden.

Wir leben also unter viel besseren Umständen als Mose damals. Und doch durfte schon Mose Gott in dieser ganz speziellen Art und Weise begegnen. Diese Zeit mit Gott im Gebet hat Mose zutiefst verändert. Er selbst merkte wenig davon, denn die meiste Veränderung geschieht unmerklich. Und doch hat sich Mose so stark verändert, dass jeder Einzelne im Volk dies auf den ersten Blick sehen konnte. Das Gesicht des Mose strahlte, seine Haut reflektierte das Licht der Sonne, und er konnte damit die Menschen blenden. Auf diese Art und Weise konnte Gott sicherstellen, dass jeder im Volk Mose aufmerksam zuhörte. Niemand kam auf die Idee, dass jemand mit strahlender Haut etwas Unwichtiges zu sagen hätte. Jeder hörte Mose gut zu und merkte sich, was er ihnen sagte.

Wir haben eine noch viel bessere und viel wichtigere Botschaft als Mose weiterzusagen. Wir wissen um die Rettung, die in Christus für jeden, der glaubt, bereitgemacht ist. Deshalb brauchen auch wir solche strahlende Gesichter. Und diese können wir nur am selben Ort bekommen wie Mose: In der Gegenwart Gottes. Gott will uns verändern in Menschen, die positiv auffallen in der Welt. Er sagt, dass wir Salz und Licht sind in dieser Welt. So will er, dass wir unsere Mitmenschen beeinflussen und zu Jesus führen. Lasst uns deshalb so oft wie immer möglich die Gegenwart Gottes im Gebet und im Lesen der Bibel aufsuchen und uns von ihm verändern lassen, bis unsere Gesichter strahlen und beginnen aufzufallen.

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