mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 2612 - Tue., 17 Nov 2009

Liebe, Akzeptanz und Sympathie

Das andre ist dies: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« es ist kein anderes Gebot größer als diese.

Markus 12,31


Wir sollen unseren Nächsten lieben, aber heißt das, dass wir ihn mögen müssen? Muss man jemand mögen, um ihn zu lieben?

Nehmt euch einen Moment Zeit selbst darüber nachzudenken, wie ihr eure Nächsten liebt. Ob Liebe ein Gefühl oder nicht vielleicht eher eine Handlung ist und, ob eine Liebe ohne Sympathie möglich ist.

Nun, ich denke, dass es möglich ist zu lieben ohne zu mögen. Ich denke, dass Liebe nicht nur ein Gefühl ist, denn wenn wir jemanden lieben, dann handeln wir auch so, dann machen wir Geschenke und opfern vielleicht auch etwas dafür. Ich würde sogar darüber hinausgehen und sagen, dass es eine Einstellung ist. Denn unsere Einstellung beeinflusst unsere Gedanken und nach unserer Einstellung und unseren Gedanken handeln wir. Wenn wir uns also dazu entschließen zu lieben, dann handeln wir auch danach. Wenn wir uns dazu entschließen eine Person zu lieben bedeutet es aber eher, dass wir die Person lieben für das, was sie ist. So lieben wir unsere Mitmenschen, weil Gott sie geschaffen hat, weil Gott sie liebt. Wir müssen nicht lieben, was sie tun. Wenn wir jemanden mögen ist es meist wegen etwas, was er getan hat oder was er für uns bedeutet. Liebe geht darüber hinaus. Ebenso ist es wichtig, dass wir z.B. gerade in der Jugendarbeit Menschen das Gefühl geben, dass sie selbst akzeptiert und geliebt werden, nicht aber das, was sie vielleicht tun.
Ebenso sollen wir das was Menschen tun hassen, aber nicht die Menschen selber hassen.

Gott tut im Grunde das selbe: In Sprüche 6 16 -19 Sechs Dinge sind dem Herrn verhasst, und auch das siebte verabscheut er: Augen, die überheblich blicken; eine Zunge, die Lügen verbreitet; Hände, die unschuldige Menschen töten; ein Kopf, der heimtückische Pläne ausheckt; Füße, die schnell laufen, um Böses zu tun; ein Zeuge, der falsche Aussagen macht; ein Mensch, der Freunde gegeneinander aufhetzt.

Gott hasst einige Dinge, die wir tun, aber er mag nur eine Person nicht, die das tut. Gott kann also eine Person lieben, ohne sie zu mögen. Ebenso können wir Menschen lieben und uns liebend verhalten, aber wir müssen sie nicht mögen. Wir müssen nicht akzeptieren, was sie tun, aber wir sollten sie als Person akzeptieren. Wir können Menschen lieben und dennoch verändern wollen, vielleicht können wir gerade dadurch unsere Liebe ausdrücken? Natürlich ist es hilfreich Leute zu mögen, wenn man sie liebt, aber wenn du jemanden nicht magst, soll es dich nicht vom lieben abhalten.

Bittet doch Gott heute, dass ihr Liebe als eine Einstellung bekommt und, dass ihr Leute lieben könnt, auch wenn ihr nicht liebt, was sie tun.


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