mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 2308 - Sat., 17 Jan 2009

Die zehn Gebote - „Ich bin der Ich-Bin!“

''Ich bin Jahwe, dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus''.

2. Mose 20,2


Warum diese Präambel und warum gerade dort? Gehört sie nicht an den Anfang der Bibel, so wie es sich für jedes anständige Buch gehört? Ich habe eine Geschichte gelesen, die erklären könnte, warum dies hier eben nicht so ist: Ein Mann kam in ein Land und sagte dem dortigen Volk: ''Ich will Euer König sein!'' Einmütig entgegnete das Volk: ''Hast du etwas für uns getan? Hast du auch nur einen Krieg für uns gewonnen, oder sonst einen Finger für uns gerührt?'' Der Mann ging hin, baute Straßen, schaffte Arbeitsplätze, führte Kriege für das Land und brachte es zu Ehren. Danach sagte er dem Volk wieder: ''Ich will immer noch euer König sein!'' Das Volk entgegnete nun: ''Jaaah! Sei unser König!'' (frei nacherzählt)

Wir haben so unsere liebe Mühe mit den zehn Geboten. Immerhin tötet der Buchstabe, aber der Geist macht lebendig. Ja, der Buchstabe tötet, aber er ist deswegen nicht tot, im Gegenteil, sondern eben gerade dadurch, dass er tötet, beweist er, dass er hoch lebendig und aktuell ist!! Das erkennen wir an den 10 Geboten ganz deutlich. Nun, warum die 10 Gebote?:


A: Die zehn Gebote sind Leitplanke und Schutz. Viele sagen sogar, dass unsere Gesetze auf den 10 Geboten fußen (In Otto Müllers Geschichtswerk „Denkwürdige Vergangenheit“ las ich allerdings, dass unsere Gesetzgebung den Römern abgeguckt worden sei).

B: Sie zeigen, wie wir sind (Röm 1,8-2,29).

C: Sie zeigen, wie Gott ist und weisen auf den lebendig machenden Geist hin. Laut vielen Urtextprofis könnte man nämlich ''Du sollst'' mit ''Du wirst'' ersetzen. So könnte man also sinngemäss lesen: Wenn ich dein Gott bin, der dich befreit hat aus Versklavung und Zwängen und du mich auch als solchen siehst, dann wirst du...


...morgen mehr...! ;-)

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