mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 161 - Mon., 03 Mar 2003

Das Gleichnis vom verlorenen Sohn

Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir, ich bin nich mehr wert, dein Sohn zu heißen! Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: Bringet eilends das beste Feierkleid her und zieht es ihm an und gebt ihm einen Ring an die Hand und Schuhe an die Füße...Denn dieser mein Sohn....war verloren und ist wieder gefunden worden.

Lukas 15, 21-24


Das Gleichnis vom verlorenen Sohn hat mich in den letzten Wochen ziemlich beeindruckt und Gott hat mir neue Dinge an diesem Gleichnis gezeigt, die ich vorher nie so gesehen habe.
Es wird so sehr deutlich, was unser Gott für ein liebender Vater ist! Zuerst verlässt der Sohn seinen Vater einfach und nimmt sein Erbe mit. Ich bin mir sicher, dass es dem Vater im Herzen echt getroffen hat und er super traurig war, weil er seinen Sohn so sehr liebt. Der Sohn vergnügte sich und meinte anfangs er hätte das perfekte, freie und spaßige Leben gefunden....doch nach einiger Zeit war alles Geld weg, die angeblichen Freunde auch und er landete auf der Straße und die Bibel sagt sogar: er schlief und ass bei den Schweinen. Mit anderen Worten: er war am Boden zerstört!
Doch als der Sohn zu seinem Vater zurückkam, rannte der Vater mit offenen Armen auf seinen Sohn zu, obwohl der Sohn stinkte, dreckig und ungepflegt war. Der Vater bereitete dem Sohn nur das beste und ließ seine ganzen Knechte rufen, um ihm ein großes Mahl zuzubereiten, ihm neue Kleidung zu geben und gab ihm einen Ring als Zeichen der Verbundenheit und auch Macht.
Und wie können wir das in Zusammenhang mit Gott bringen? Wenn wir von Gott enfernt leben und sündigen, geht unser leben immer mehr den Bach runter und unser Geist wird dreckig und stinkend wie der verlorene Sohn in dem Gleichnis. Wir fühlen uns bedrückt, elendig, unglücklich und beladen. ABER: Unser Vater im Himmel wartet schon auf uns, dass er uns mit offenen Armen wieder aufnehmen kann. Stellt euch das vor: Gott, der Heilige und Allmächtige, nimmt uns mit unseren Sünden (dreckig und unrein) in seine liebenden Arme und nimmt uns wieder auf. Was aber noch genialer ist: wie im Gleichnis werden wir reingewaschen und zwar durch das Blut von Jesus Christus. Gott ist einfach genial. Der Sohn musste nur seinen Stolz überwinden und bekennen, dass er falsch gehandelt hat und somit zum Vater zurückkehren, der ihm vergab und erhöhte.
Bei Gott ist Fehler bekennen keine Schwäche, sondern es wird in seiner Gnade zu deiner Stärke!

Cya und be blessed
Sven

()


Bei Fragen und Anregungen scheut euch nicht, mir eure Meinung per email zu schicken!