mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 1347 - Thu., 01 Jun 2006

Vorher ist nachher

''Da fragten sie ihn: Was sollen wir tun, daß wir Gottes Werke wirken? Jesus antwortete und sprach: Das ist Gottes Werk, daß ihr an den glaubt, den er gesandt hat.''

Johannes 6,28-29


Wer glaubt, der wirkt! Er geht sozusagen im doppelten Sinne seiner Bestimmung nach. Erstens, dadurch daß er in Jesus Christus Gottes Sohn sieht und zweitens erkennt, daß er erwählt ist um dem HERRN nachzufolgen - durch den Glauben. Da gab es früher bei den Jüngern (es waren ja mehr als nur die zwölf) durchaus Unterschiede. Was Jesus über das ''Brot des Lebens'' (Johannes 6,48) sagte, verärgerte manche von ihnen und sie kehrten ihm den Rücken zu (Verse 60-65). Sie empfanden es als eine ''harte Rede'' die man kaum verdauen konnte. Jesus sprach von seinem Tod am Kreuz. So richtig verstanden es die übriggebliebenen zwölf Jünger auch erst nachdem Jesus von den Toten auferstand, wie er gesagt hatte. Aber sie hatten Jesus trotz ihres Nichtverstehens nicht verlassen und stellvertretend fragte Petrus: ''HERR, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes.'' (Johannes 6,68-69). Petrus hatte Jesus lieb, das war besser als alles Wissen und Verstehen. Jesus war nicht böse darüber, daß die Jünger ihm in mancher Hinsicht nicht folgen konnten denn er wusste, daß die folgenden Ereignisse Licht ins Dunkel bringen würden.

Jesus wusch den Jüngern die Füße (Johannes 13,3-10) und Petrus war das offensichtlich zuerst unangenehm und peinlich. Nachdem, was er mit Jesus erlebte und erkannt hatte, war das für ihn zuviel des Guten. Jesus machte ihm klar, daß er diese Handlung jetzt nicht verstehen würde aber hinterher umso mehr. Wie wirkt man also Gottes Werke? Durch den Glauben an Jesus Christus! Wir Christen sind das lebendig gewordene Werk Gottes und werden durch Gottes Macht also durch den Glauben selig (1. Petrus 1,3-5). Hier auf Erden werden wir vor allem bewahrt und bewährt. Warum? Weil sonst kein gläubiger Mensch im Herrschaftsbereich des Teufels existieren könnte ohne Gottes Schutz und weil unsere Persönlichkeit (unser Glaube) echt werden muß (Verse 6-7). Das geschieht durch ''mancherlei Anfechtungen'' (2. Korinther 4,17) mit dem Ergebnis kostbarer und ewiger Bewährung und Seligkeit. Der Teufel will nur zerstören aber letztlich dient er mit seinen Angriffen sogar den Gläubigen. Und wenn wir fallen, dann stehen wir eben wieder auf (Sprüche 24,16, Psalm 37,24). Wer fällt, stürzt nicht! Der Teufel ist dem ewigen Willen des Allmächtigen untergeordnet - wir Christen sind der Beweis! Echt wahr! :-)

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