Wo liegt mein Focus? -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 12. Oct 2022)

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Andacht Archiv-Nr. 7324

für den 12. Oct 2022 - Autor:

Wo liegt mein Focus?

Durch Christus haben wir Frieden. Er hat Juden und Nichtjuden in seiner Gemeinde vereint, die Mauer zwischen ihnen niedergerissen und ihre Feindschaft beendet. Durch sein Sterben hat er das jüdische Gesetz mit seinen zahlreichen Geboten und Forderungen außer Kraft gesetzt. Durch Christus leben wir nicht länger voneinander getrennt, der eine als Jude, der andere als Nichtjude. Als Christen sind wir eins. So hat er zwischen uns Frieden gestiftet. Christus ist für alle Menschen am Kreuz gestorben, damit wir alle Frieden mit Gott haben. In seinem neuen Leib, der Gemeinde von Christus, können wir nun als Versöhnte miteinander leben.

Eph 2,14+16 *©*
 

Vor kurzem begann der Prediger mit einem Beispiel, was mir sehr hängenblieb. Ein Lehrer lies eine Arbeit schreiben. Ein weißes Blatt mit einem schwarzen Punkt in der Mitte des Blattes. Die Schüler sollten aufschreiben, was ihnen einfiel. Es wurde der Punkt beschrieben: die Lage, die Größe, wieviel Fläche er einnimmt..... Niemand beschrieb die weiße Fläche drum herum.
So schauen auch wir im Leben immer auf die dunklen Flecke im Leben. Schauen wir in die Nachrichten (Zeitung, TV Medien...). Den größten Teil nehmen negative Nachrichten ein. Wir haben doch auch viel Gutes mit Gott im Leben erlebt. Gott schenkte uns auch das Schöne.
Ich fange wieder an, Schallplatten zu sammeln. Es gibt die sogenannte Leserille in Sondern. Ab und an tritt dort jemand auf der kleinen Bühne auf. Herr Schnabel erzählte aus seinem Leben, wie er Generationen von Lautsprechern und Stereoanlagen gehabt hatte. Seine Ehe zerbrach letztlich daran, weil er den Focus auf die Anlagen legte. Mittlerweile hat er weiter Freude daran, aber der Blickwinkel hat sich verschoben. Wo liegt mein Blickwinkel? Er änderte was.
Kann man immer was ändern? Ich denke an eine Schülerin, die sagte: Ihr müsst mich so nehmen, wie ich bin. Dieser Satz kam bei jedem Fehlverhalten. Mit der Familie fragten wir uns: Kann man was ändern. Mittlerweile hat es sich geändert. Doch anfangs stand ich als Vermittlerin zwischen den Gruppen.
Wir haben Begegnungen, die weh tun. Denkt man nur an Jakob und Esau. Beide lagen im Zwist. Schon vor der Geburt bahnte sich der Zwist an. Wie festgefahren können negative Beziehungen sein?! Oft dauert es Jahre, bis sie sich lösen. Nicht immer hilft die Medizin. Flucht ist auch keine Lösung. Sie hilft für eine kurze Zeit. Die Flucht ist seelisch schlecht, denn sie arbeitet innerlich. Einer muss den ersten Schritt machen, damit es zur Lösung kommt. Der innere Druck wird so groß, dass man einfach eine Lüsung haben will. Gott schenkt einem die Kraft, auf den andern zuzugehen. Bei Jakob und Esau ist auch die Flucht, dann wird der Flüchtende betrogen (Falsche Ehefrau). Nach 20 Jahren geht er zurück und der Daheimgebliebene bekommt im Traum gesagt: Lass ihn leben. Nach einem Kampf versöhnen sie sich und ein neues Kapitel beginnt. Jakob heißt nun Israel.
Wir können uns ändern, bekommen aber keinen andern Namen, aber ein neues Leben beginnt. Das Gute steht dann mehr im Mittelpunkt und nicht mehr die schwarzen Punkte. Die alten Beschwerden kommen immer wieder, aber meine Oma sagte immer: der Widersacher versucht es immer wieder.
Bei meiner Schülerin sah man dann nur noch das Gute, die Einfühlsamkeit und die Hilfsbereitschaft. Ich erinnere mich gerne an sie, auch als Beispiel, wie eine Wendung möglich ist.
Bei persönlichen Klärungen von negativen Dingen, die zwischen uns stehen, sehen wir oft, wie Gott uns (wie bei Jakob und Esau) entgegenkommt oder Situationen zum Gespräch vorbereitet. So dürfen wir uns ihm anvertrauen, um Dinge aus der Welt zu schaffen, damit wieder freie Bahn ist, um gemeinsam an seinem Reich zu bauen.
Ich wünsche dir heute die Kraft, dass du trennende Dinge angehen kannst.

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