Schwimmen lernen! Teil 1 -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 29. Sep 2022)

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Andacht Archiv-Nr. 7311

für den 29. Sep 2022 - Autor:

Schwimmen lernen! Teil 1

„Und er führte mich zum Eingang des Hauses zurück, und siehe, da floss unter der Schwelle des Hauses Wasser heraus, nach Osten hin; denn die Vorderseite des Hauses lag gegen Osten. Und das Wasser floss hinab, unterhalb der südlichen Seite des Hauses, südlich vom Altar. Und er führte mich durch das nördliche Tor hinaus und brachte mich auf dem Weg außen herum zum äußeren Tor, das nach Osten gerichtet ist; und siehe, da floss von der rechten Seite [des Tores] das Wasser heraus! Während nun der Mann mit einer Messschnur in seiner Hand nach Osten hinausging, maß er 1000 Ellen und führte mich durch das Wasser; und das Wasser ging mir bis an die Knöchel. Und er maß [noch] 1000 Ellen und führte mich durch das Wasser; da ging mir das Wasser bis an die Knie. Und er maß [noch] 1000 Ellen und führte mich hinüber, da ging mir das Wasser bis an die Lenden. Als er aber [noch] 1000 Ellen maß, da war es ein Strom, den ich nicht durchschreiten konnte. Denn das Wasser war so tief, dass man darin schwimmen musste; ein Strom, der nicht zu durchschreiten war. Da sprach er zu mir: Hast du das gesehen, Menschensohn“?

Hesekiel 47, 1-6 (Schlachter 2000) *©*
 

In einer Vision von Gott sieht der alttestamentliche Prophet Hesekiel auf welche Weise Gott das Unglück und das Böse und Verdorbene was der Mensch durch die Sünde verursachte einmal wegnehmen wird. Und in der weiteren biblischen Erklärung, auf welche Art und Weise der gläubige Mensch daran Anteil haben kann. In seiner prophetischen Schau sieht Hesekiel die Stadt Jerusalem und wie unter dem Hause Gottes Wasser hervorkam und ein ständig anschwellender Strom sich entwickelte, der eine heilende und segnende Wirkung verursachte. Die Herrlichkeit Gottes bewirkte dies. Die Beschreibung daß das Wasser zuerst die Knöchel, dann die Knie und dann die Hüften erreichte ist ein Bild davon, daß die Gnade Gottes einem Menschen im Laufe seines Glaubenslebens mehr und mehr bewusster und deutlicher wird, je länger er sein Leben im Glauben an diese Gnade verbringen kann. Es wird einem also meist erst nach und nach bewusst, was mit Gnade eigentlich wirklich gemeint ist – nämlich letztlich alles! Und diese Gnade wird auch dadurch in unserem Glaubensleben und unserer Nachfolge deutlich und erfahrbar, wo wir im wahrsten Sinne des Wortes anfangen zu glauben. Damit meine ich nicht, daß man allgemein und eher unpersönlich an Gott glaubt (wie auch immer), sondern daß man an diese Gnade in Verbindung mit dem biblischen Gott und dem Sohn Gottes glaubt. In Johannes 15, 1-5 sagte Jesus Christus: „Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, nimmt er weg; jede aber, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe. Bleibt in mir, und ich [bleibe] in euch! Gleichwie die Rebe nicht von sich selbst aus Frucht bringen kann, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun“. Die Gnade von der wir reden heißt in Person Jesus Christus! Ohne IHN können wir nichts tun!

Und wenn man nichts tun kann und dennoch vorankommen will, also erlöst, geheiligt, geführt, bewahrt, durch getragen, gelehrt, begabt, gebraucht und gesegnet werden will, dann nur durch die Gnade Gottes. Wenn wir aufgefordert werden in Jesus zu bleiben, bedeutet dies in der Gnade zu bleiben und entsprechend genau daran zu glauben – egal was passiert oder wie unmöglich so manches erscheint. Erlösung und Vergebung der Sünden geschehen genau dadurch: Glaube an die Gnade in Jesus Christus zur Vergebung der Sünden. In Johannes 14, 3-6 stehen die bekannten Zeilen: „Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin. Wohin ich aber gehe, wisst ihr, und ihr kennt den Weg. Thomas spricht zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst, und wie können wir den Weg kennen? Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich“! Wenn wir unser Heil nicht im gekreuzigten Heiland suchen, dann glauben wir vielleicht auch irgendwie an Jesus und an Gott. Und wir würden landläufig nicht als ungläubig gelten, aber wir hätten mit der Gnade die uns im Kreuz von Golgatha offenbart ist, gar nichts zu tun. Wir wären eine Rebe ohne Frucht und würden verloren gehen. Und mit Frucht ist nicht gemeint, daß man als gläubiger Mensch genötigt und bedrängt ist aus eigener frommer Kraft und Pflicht heraus alles in Bewegung zu setzen, damit man Frucht bringt und nicht abfällt vom Weinstock und verloren geht. Das ist keineswegs so, sondern in diesem Gleichnis geht es um Gnade und um Früchte des Glaubens an diese Gnade. Wenn wir ohne Jesus nichts tun können, dann können wir mit ihm alles – eben auch Früchte bringen! Aber dann nicht aus uns, sondern durch ihn und mit ihm.

Fortsetzung morgen...

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