(Un-)Treue und Vertrauen -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 19. Sep 2022)

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Andacht Archiv-Nr. 7301

für den 19. Sep 2022 - Autor:

(Un-)Treue und Vertrauen

Hiobs Frau sagte zu ihm: Willst du Gott jetzt immer noch die Treue halten? Verfluche ihn doch und stirb.

Hiob 2,9 *©*
 

Treue und Untreue erleben Menschen und Tiere. In der Tierwelt bleiben Mann und Frau bis zum Tod des Partners zusammen. Andere Tierarten kommen nur zum Paarungsakt zusammen. Bei Menschen scheint mir das Treue auch nicht mehr den Wert zu haben, den es mal hatte. Untreue kann sehr schmerzend sein. Können wir Gott als untreu erleben?
Wenn jemand Gott so unendlich fremd und fern erlebt wie Hiob, dann... Gott auslöschen und sich aufhängen. Es starben unzählige Menschen so, weil sie in ihrer Verzweiflung den entfernten Gott und ihr zerstörtes Leben nicht ertragen konnten.
Hiob zieht nicht diese Konsequenz. Er wählt die andere Möglichkeit: Gott und sein leben zusammenzuhalten. Wenn Gott uns Gutes schickt, dann nehmen wir es doch gerne aus seiner Hand. Warum sollen wir nicht auch das Schlechte aus seiner Hand nehmen? Solch eine Formulierung klinkt so total christlich und fromm. Das wird ein Nicht-Christ nicht so annehmen können. Er könnte spotten und resigniert lachen. Steht man als Christ in der Lage, können auch Zweifel kommen. Verständlich?! Ich denke dann immer an das Erlebte, wie Gott mich letztlich durchtrug und sehe die eine tragende Spur im Spur im Sand. Es geht um die grundsätzliche Frage: Will ich mein Leben als Ganzes aus Gottes Hand nehmen? Wenn es einem gut geht, klar, dann bestimmt. Können wir dann nicht Gott ''brauchen'' als Ziel unserer Klage bzw. der Anklage?
Selbst sein Sohn rief am Kreuz: ''Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?''
Habe das Vertrauen und den Mut, auch mit der Anklage zu Gott zu kommen, (obwohl er sie schon längst kennt).

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