Die Beschneidung -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 02. Nov 2021)

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Andacht Archiv-Nr. 6980

für den 02. Nov 2021 - Autor:

Die Beschneidung

Das Manna hörte auf am folgenden Tage, da sie von der Frucht des Landes aßen; es gab für sie kein Manna mehr, sondern in jenem Jahre aßen ie von den Frühten des Landes Kanaan.

Josua 5,12 *©*
 

»Als alle Könige der Amoriter, die diesseits des Jordan ...wohnten, und alle Könige der Kanaaniter.... hörten, wie der Herr das Wasser des Jordan vor den Kindern Israel ausgetrocknet hatte, bis sie hinübergezogen waren, verzagte ihr Herz, und es blieb kein Mut mehr in ihnen. Der Herr zu Josua: Mache dir scharfe Messer und beschneide die Kinder Israel wiederum, zum zweiten mal. Josua machte sich scharfe Messer und beschnitt die Kinder Israel auf dem Hügel Aralot. Das ist die Ursache, warum Josua sie beschnitt: Alles Volk männlichen Geschlechts, alle Kriegsleute, waren in der Wüste auf dem Wege gestorben, nachdem sie aus Ägypten gezogen waren. Das ganze Volk, das auszog, war beschnitten; aber alles, die in der Wüste geboren waren, waren nicht beschnitten. Israel wanderte 40 Jahre lang in der Wüste, bis das ganze Geschlecht, die Kriegsleute, die aus Ägypten gezogen, umgekommen waren, weil sie der Stimme des Herrn nicht gehorcht hatten; …... Derselben Kinder, die der Herr an ihrer Statt erweckt hatte, beschnitt Josua; denn sie waren unbeschnitten, …. . Als nun das ganze Volk beschnitten war, blieben sie an ihrem Ort im Lager, bis sie heil wurden. Der Herr zu Josua: Heute habe ich die Schande Ägyptens von euch abgewälzt. Darum wurde jener Ort Gilgal genannt bis auf diesen Tag. Während die Kinder Israel sich in Gilgal lagerten, hielten sie das Passah am 14. Tage des Monats am Abend auf der Ebene von Jericho. Sie aßen von den Früchten des Landes am Tage nach dem Passah (ungesäuertes Brot und geröstetes Korn). Das Manna hörte auf am folgenden Tage, da sie von der Frucht des Landes aßen; es gab für sie kein Manna mehr, sondern in jenem Jahre aßen sie von den Früchten des Landes Kanaan.« (Josua 5:1-12 )

Vor dem Kampf mussten drei Dinge geschehen. 1.Die Hingabe: »Heiligt euch, denn morgen wird der Herr unter euch Wunder tun!«. Die Hingabe war gefragt und ohne Hingabe wird niemand Gottes Wunder sehen.
Das Zweite und Dritte finden wir hier: Das Volk hat den Jordan trockenen Fußes überschritten und lagert sich in der Ebene vor Jericho. Sie richteten 12 große Steine aus dem Flussbett des Jordan als ein Erinnerungszeichen an das Wunder auf, das sie erlebten. Nun kommt ein komischer Befehl. Anstatt sich direkt auf die verängstigten Gegner zu stürzen, sagt der Herr zu Josua: »Mache dir scharfe Messer und beschneide die Kinder wiederum.«.
Warum das religiöse Zeremoniell? Man ist drüben ist , hat den Gegner im Visier hat und hat eine äußerst günstige Lage.
Die Beschneidung bedeutet: Es war der Bund, den Gott mit seinem Volk schloss: »Das ist aber mein Bund, den ihr bewahren sollt zwischen mir und euch und deinem Samen nach mir: Alles, was männlich ist, soll beschnitten werden.« (1.Mo.17,10) Das Volk Israel hatte sich an diesen Bund gehalten bis auf die Knaben, die während der Wüstenreise geboren worden sind. Sie waren nicht beschnitten worden. Dies ist ein weiteres Zeichen der Untreue: Selbst die Väter, die in Sklaverei in Ägypten gelebt hatten, waren beschnitten worden. Sie befanden dies nicht mehr für nötig! Die Männer und Knaben, die nun ins verheißene Land gekommen sind, mussten daher beschnitten werden, um dem Bund, den Gott mit Abraham geschlossen hatte, wieder neue Geltung zu verschaffen.
Was hat die Beschneidung für uns für eine Bedeutung? »Denn wir sind die Beschneidung, die wir Gott im Geiste dienen und uns Jesus rühmen und nicht auf Fleisch vertrauen.« (Phil.3,3) Neutestamentlich gesehen gibt es die Beschneidung weiter. Sie wird nicht äußerlich am männlichen Glied vollzogen, sondern innerlich, in unserer Haltung. Beschnitten im Sinne des NT ist, wer Gott im Geiste dient, Jesu rühmt und nicht auf sein Fleisch vertraut. »So spricht der Herr: Verflucht ist der Mann, der auf Menschen vertraut und Fleisch für seinen Arm hält und dessen Herz vom Herrn weicht ! Er wird sein wie ein Strauch in der Wüste; er wird nichts Gutes sehen, sondern muss in dürren Wüstenstrichen hausen, in einem salzigen Lande, wo niemand wohnt. Gesegnet ist der Mann, der auf den Herrn vertraut und dessen Zuversicht der Herr geworden ist ! Er wird sein wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und seine Wurzeln zu den Bächen ausstreckt. Er fürchtet die Hitze nicht, sondern seine Blätter sind grün; auch in einem dürren Jahr braucht er sich nicht zu sorgen; er hört nicht auf, Frucht zu bringen.« (Jer.17,5-8)
Die geistliche Beschneidung zeigt sich darin, ob wir Gott vertrauen. Es hat das mit einem Abschneiden zu tun, wenn wir eingestehen, dass mit unserer Kraft nicht viel getan ist. Es geht entgegengesetzt zu unserem Stolz. Es ist der menschlicher Stolz, der wie die Vorhaut am männlichen Glied abgeschnitten werden muss! Beschnitten zu sein heißt, völlig auf Gott zu vertrauen! Interessant, dass nur die Männer beschnitten werden mussten. Das hat nichts mit der Unterdrückung der Frau zu tun. Es spricht uns alle an, ob Mann oder Frau. Wem vertraue ich? Ist es meine Kraft, meine (fromme) Leistung, meinem Bankkonto, meinen Versicherungen? Wir verstehen, warum die Israeliten vor Jericho beschnitten werden mussten. Gerade jetzt, kurz vor dem Kampf, war es wichtig, die Vertrauensfrage zu regeln.

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