Den Glauben den wir miteinander haben Teil 1 -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 08. Oct 2021)

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Andacht Archiv-Nr. 6955

für den 08. Oct 2021 - Autor:

Den Glauben den wir miteinander haben Teil 1

''Denn mich verlangt danach, euch zu sehen, damit ich euch etwas mitteile an geistlicher Gabe, um euch zu stärken, das heißt, damit ich zusammen mit euch getröstet werde durch euren und meinen Glauben, den wir miteinander haben''.

Römer 1, 11-12 *©*
 

Es gibt im Grunde drei Bereiche des Glaubens die miteinander zu tun haben sollten und jede für sich auch ganz eigene Erfahrungen, Erkenntnisse, geistliche Tiefen und Empfindungen beinhaltet. Es sind 1. Der eigene, persönliche Glaube; 2. Der Glaube der Geschwister im HERRN; und 3. Der gemeinsame Glaube (als eine Kombination der ersten beiden Punkte). Alle drei Bereiche haben eine Wechselwirkung und beeinflussen (im besten Fall ''bereichern'') sich einander. Das hängt sicherlich auch von meiner Einstellung und Persönlichkeit ab. Der Glaube multipliziert sich sozusagen in allen Bereichen zwischenmenschlicher Kontakte. Sicherlich könnte man auch noch einen weiteren Punkt hinzufügen, wenn man an das Arbeitsleben denkt, in dem man auch als Christ mit eingebunden ist. Dort hat man weniger mit gläubigen Menschen zu tun und wird oftmals mit ungeistlichen und oberflächlichen Dingen konfrontiert. Auch das beeinflusst uns. Die geistlichen Beziehungen des Glaubens spielen sich aber in erster Linie dort ab, wo Jesus Christus der gemeinsame HERR und Erlöser ist in Wort und Tat. Das ist in der Gemeinde und überall dort, wo man mit anderen Christen zusammenkommt. Alles hat seine Berechtigung und seinen Sinn. Also sowohl das Alleinsein vor Gott (Matthäus 6,6) ebenso in anderer Weise in den Versammlungen beim Gottesdienst, Abendmahl oder in den Hauskreisen und Gebetsstunden. Christ ist man überall, aber in der Familie der Gläubigen merkt man das eben am stärksten - das ist gut so! Gott kann andere Christen durch dich segnen, egal wie und wann und wodurch du ihnen begegnest! William McDonald schreibt in seinem Bibelkommentar: „Das dringende Verlangen des Apostels war es, den Heiligen geistlich weiterzuhelfen, damit sie noch mehr im Glauben »befestigt« würden...

...Zweifellos gibt es hier keinen Gedanken an einen sogenannten »zweiten Segen«, der über sie kommen sollte, noch beabsichtigte er, ihnen geistliche Gaben durch Handauflegung zu vermitteln (obwohl er das im Falle des Timotheus getan hat, siehe 2. Tim; Römer, Kapitel 1. Es ging mehr darum, ihr geistliches Wachstum durch den Dienst am Wort zu fördern. Er fährt fort zu erklären, daß dieser Segen gegenseitig sein werde. Er würde durch ihren »Glauben . . . mitgetröstet«, und sie durch den seinen. In jeder erbaulichen Gemeinschaft gibt es gegenseitige geistliche Bereicherung. »Eisen wird durch Eisen geschärft, und ein Mann schärft das Angesicht seines Nächsten« (Sprüche 27,17). Man beachte die Demut und Liebenswürdigkeit des Paulus – er war nicht zu hochgestellt, sich von anderen Heiligen helfen zu lassen“
. Mit dieser Einstellung sollten wir aufeinander zugehen und stets bereit sein, uns einander zu segnen. Neben Jesus, der vollkommen war als Mensch, ist uns Paulus hier ein biblisches Vorbild, weil er die Mitgläubigen immer wieder bat und aufforderte ihn in seinem wichtigen Dienst zu unterstützen, damit er beschützt und geleitet wird durch Gottes Beistand und Kraft. Allein darauf kommt es letztlich an. In Römer 15, 29-33 schrieb er: „Ich weiß aber: Wenn ich zu euch komme, werde ich mit dem vollen Segen Christi kommen. Ich ermahne euch aber, Brüder und Schwestern, durch unsern Herrn Jesus Christus und durch die Liebe des Geistes, dass ihr mir kämpfen helft und für mich zu Gott betet, dass ich errettet werde vor den Ungehorsamen in Judäa und mein Dienst, den ich für Jerusalem tue, den Heiligen willkommen sei, damit ich mit Freuden zu euch komme nach Gottes Willen und mich mit euch erquicke. Der Gott des Friedens aber sei mit euch allen! Amen“. Der Apostel Paulus war sich sehr bewusst, daß mit seinem Kommen und Begegnen auch immer der Segen Gottes kommt! Das war keine Arroganz, sondern eine wunderbare Übereinstimmung zwischen Gottes Willen und der Arbeit des Paulus im Auftrag des Evangeliums.

Fortsetzung morgen...

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