Des Vaters Wille Teil 2 -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 04. Sep 2021)

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Andacht Archiv-Nr. 6921

für den 04. Sep 2021 - Autor:

Des Vaters Wille Teil 2

''Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel''.

Matthäus 7,21 *©*
 

Was hat diese vor Gott zu Unbekannten und zu Übeltätern gemacht? Sie taten den Willen Gottes nicht - und zwar den Willen, der sie ins Himmelreich bringt! Und es ist nicht der Wille einer Tat, die vor Gott soviel Wert hätte, daß er uns einfach gnädig sein muss, sondern die tiefe Einsicht und Erkenntnis, daß der Weg zum Glauben, als auch der rettende Glauben de facto allein von, aus und durch Gott selbst kommt. John McArthur schreibt in seiner Studienbibel zu diesen Menschen die meinten im Sinne Gottes gehandelt zu haben: „Die Fruchtlosigkeit dieser Art von Glauben offenbart dessen wahren Charakter Glaube, der lediglich etwas sagt, aber es nicht tut, ist in Wirklichkeit Unglaube. Jesus sagt damit nicht, dass Werke zur Errettung beitragen, sondern dass wahrer Glaube stets die Frucht guter Werke hervorbringen wird. Zu beachten ist, dass diese Menschen nicht mit leeren Händen dastehen. Sie berufen sich vielmehr auf bemerkenswerte Zeichen und Wunder. Und tatsächlich galt ihre ganze Zuversicht diesen Werken. Das ist ein weiterer Beweis dafür, dass diese Werke, so spektakulär sie auch gewesen sein mögen, nicht echt waren. Wer keinen echten Glauben hat, kann niemals wahre gute Werke hervorbringen. Ein schlechter Baum kann keine guten Früchte tragen“. Manche suchen einfach keinen Retter. So wie zum Beispiel auch Judas Iskariot. Paulus schreibt in Römer 2,4: ''Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut? Weißt du nicht, daß dich Gottes Güte zur Buße leitet''? Die Übeltäter und Menschen, die Gott nicht kannte, wussten dies tatsächlich nicht, und wollten es auch nicht wissen. Kann man tatsächlich so irregeleitet sein in seiner Frömmigkeit, daß man meint Gott zu dienen und es doch nicht tut? Leider ja.

Und zwar weil man den nicht kannte, der zur Sünde gemacht wurde und diejenigen aus der Verstrickung des Todes und der Sünde befreite, die wussten, dies niemals aus sich selbst heraus tun konnten und tatsächlich einen Retter, Erlöser und Heiland suchten. Wer letztlich sogar wütend auf Gott ist, weil er zu hohe Anforderungen stellt und auf meine religiösen Mühen keinen Wert legt, der hat definitiv nicht nach Gnade sondern nach eigener Rechtfertigung gesucht. In Römer 11,6 steht: „Wenn aber aus Gnade, so ist es nicht mehr um der Werke willen; sonst ist die Gnade nicht mehr Gnade; wenn aber um der Werke willen, so ist es nicht mehr Gnade, sonst ist das Werk nicht mehr Werk“. Aber selig wird man nur aus Gnade! William McDonald schreibt: „Diese beiden Prinzipien – Werke und Gnade – schließen einander aus. Ein Geschenk kann man sich nicht verdienen. Was man ohne Bezahlung erhält, kann man nicht kaufen. Was man sich nicht erarbeitet hat, ist unverdient. Zum Glück basierte Gottes Erwählung auf »Gnade« und nicht auf »Werken«, weil sonst niemand hätte erwählt werden können“. Die Menschen die Gott nie gekannt hatte, waren demnach nicht auf Gnade gegründet sondern auf sich selbst oder auf eine Kirche oder auf fromme Werke. Nichts davon macht uns vor Gott erlösbar und erwählbar. Die Bibel sagt es unmissverständlich in Epheser 2, 8-9: „Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch — Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme“. Es ist die Arroganz der Sünde wenn jemand etwas anderes behauptet! Wir müssen dringend unterscheiden zwischen nutzlosen Werken zur Gerechtigkeit und Früchten des Glaubens. Das eine wäre nur blinde und überhebliche Werkgerechtigkeit und das andere sind dankbare Taten der Neugeburt aus Gnade.

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