Braucht mein Glaube Anerkennung? Teil 1 -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 24. Aug 2021)

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Andacht Archiv-Nr. 6910

für den 24. Aug 2021 - Autor:

Braucht mein Glaube Anerkennung? Teil 1

''Wie könnt ihr glauben, die ihr Ehre voneinander annehmt, und die Ehre, die von dem alleinigen Gott ist, sucht ihr nicht?''

Johannes 5,44 *©*
 

Es ist nicht zwingend nötig, daß wir, was den Glauben an Jesus Christus betrifft, diesen von anderen Zeitgenossen und auch Christen anerkannt zu bekommen. Das kann nicht die Bestätigung meines Glaubens sein, wenn doch in der Bibel folgendes steht: ''Der Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, dass wir Gottes Kinder sind'' (Römer 8,16). Ebenso verhält es sich damit, wenn durch den Zeitgeist und liberale Kräfte die biblischen Grundsätze verwässert und ausgehöhlt werden. Das erleben wir ja gerade heutzutage ganz extrem. Die Bibel wird auch von Christen mitunter als in mancher Hinsicht überholtes Relikt angesehen und nicht als insgesamt und vollständig inspiriertes Wort des lebendigen Gottes. Die Bibel und der Geist Gottes spricht für sich selbst. In 2. Petrus 1, 19-21 steht: „Und so halten wir nun fest an dem völlig gewissen prophetischen Wort, und ihr tut gut daran, darauf zu achten als auf ein Licht, das an einem dunklen Ort scheint, bis der Tag anbricht und der Morgenstern aufgeht in euren Herzen. Dabei sollt ihr vor allem das erkennen, dass keine Weissagung der Schrift von eigenmächtiger Deutung ist. Denn niemals wurde eine Weissagung durch menschlichen Willen hervorgebracht, sondern vom Heiligen Geist getrieben haben die heiligen Menschen Gottes geredet“. Und daran hat sich bis heute nichts geändert. Machen wir nicht bei diesem unbiblischen Toleranz- und Einheitsgerede mit? Nehmen wir die Aussagen der Bibel ernst – auch wenn wir nicht immer alles verstehen. Manchmal darf man auch als Christ anecken und zu seiner Sicht der Dinge stehen und das auch verteidigen, wenn man davon überzeugt ist und Frieden darüber hat. Wollen wir in das fragwürdige und neuzeitliche Anforderungsprofil eines ''weltoffenen Gläubigen'' hineinpassen? Sind wir Gläubige, die ihre Fahnen gerne in den Wind halten oder wenn es nötig ist, auch einmal gegen den Wind ausgerichtet sein wollen. Es ist die Wahrheit die einen frei macht, nicht das was manche für wahr halten oder für auslegbar halten. Manches ist nicht auslegbar. Wenn Jesus sagt, daß ER als Person der Weg die Wahrheit und das Leben ist UND der einzige Weg zu Gott, zur Vergebung der Sünden und zum Frieden mit Gott (Johannes 14,6), dann lässt das keinen Platz für andere Sichtweisen oder ist gar eine Frage der Interpretation.

Das geht ja dann ganz schnell in die Richtung, die wir schon seit den Geschehnissen im Garten Eden kennen. Da sagte die Schlange zu Eva in 1. Mose 3,1: „Sollte Gott wirklich gesagt haben, dass ihr von keinem Baum im Garten essen dürft“? Die gleiche Strategie erleben wir auch heutzutage, wenn es darum geht die Bedeutung, Autorität und Wahrheit von Gottes Sohn Jesus Christus abzulehnen, abzuschwächen, zu relativieren und anzuzweifeln. Aber Jesus ist deswegen der einzige Weg zu Gott, weil sonst niemand die Sünden vergeben konnte als Gott selbst, der sich bis zum Tod erniedrigte um selig zu machen, die allein an ihn und sein Evangelium von Herzen und mit Überzeugung glauben. Gott hat sich nicht nur in Jesus Christus ganz klar und eindeutig ausgedrückt in der Frage nach der Seligkeit, sondern auch in aller unbegreiflichen Praxis aus Liebe und unverdient gewährter Gnade sich kreuzigen lassen um die Schuld (die wir hatten vor Gott) auf sich zu nehmen. Es hat mal einer gesagt, wer nach allen Seiten offen ist, der kann nicht mehr ganz dicht sein...! Wollen wir gelobt werden für unsere modernen theologischen Ansichten? Wollen wir gelobt werden für unsere modernen theologischen Ansichten? Das sollten wir ablehnen und uns auch nicht davor fürchten selbst zum Ziel von Anfeindungen und Ablehnung zu werden. Es wäre eine Ehre um des Glaubens willen hier auch zu leiden. Wir sind ja nicht alleine. Stattdessen sollten wir im festen Glauben an dem festhalten, was Paulus den Galatern schrieb: ''Predige ich denn jetzt Menschen oder Gott zuliebe? Oder suche ich Menschen gefällig zu sein? Wenn ich noch Menschen gefällig wäre, so wäre ich Christi Knecht nicht'' (Galater 1,10). Im Fall der Fälle muss man sich auch gegen unbiblische Meinungen aus den eigenen Reihen stellen. Das Evangelium ist für Menschen gegeben, die dazu erwählt sind diese Botschaft zu verstehen, anzunehmen und daran festzuhalten – weil wir ja von Gott gehalten werden.

Fortsetzung morgen...

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