Wir sind auf Hoffnung errettet! Teil 1 -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 21. Jun 2021)

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Andacht Archiv-Nr. 6846

für den 21. Jun 2021 - Autor:

Wir sind auf Hoffnung errettet! Teil 1

''Der aber die Herzen erforscht, der weiß, worauf der Sinn des Geistes gerichtet ist; denn er vertritt die Heiligen, wie es Gott gefällt. Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.''

Römer 8, 27-28 *©*
 

An Gott zu glauben ist manchmal wie ein Sprung ins Ungewisse, eine Wanderung in unentdecktes Land, ein Hoffen ohne Sehen und ein Suchen ohne zu wissen, was man findet! Aber auch ein seliges Festhalten an dem, was man hoffen darf. Es ist eine gute Sache und ein verheißungsvoller Akt des Glaubens und Vertrauens. Es gibt Aussagen in der Bibel, die stehen so fest, wie sie sich beim lesen auch anhören: ''Es dient uns alles zum Besten''! Das kann nur einer sagen, der es fertig bringt, aus unserem Lebenspuzzle ein fertiges Bild zu kreieren und zusammen zu fügen. Wir wissen als Christen manchmal tatsächlich nicht mehr, als diese Verheißung - gerade dann, wenn es uns weniger gut geht. Wer kann dem Leid denn wirklich etwas Wichtiges, Richtiges und Sinnvolles abgewinnen, wenn nicht ein Kind Gottes? Ich finde das sehr tröstlich! John McArthur schreibt in seiner Studienbibel: „Die besten Manuskripte lesen diesen Vers: »Wir wissen, dass Gott alle Dinge … bewirkt.« zum Besten. In seiner Vorsehung ordnet Gott alle Ereignisse des Lebens – sogar Leiden, Versuchungen und Sünde – zu dem Zweck, dass sie unserem zeitlichen und ewigen Wohl dienen“. Das Volk Israel wurde, nachdem Gott es versorgte, bewahrte, stärkte und führte, von Gott ermahnt sich nicht zu überheben und hochmütig zu werden, weil es ihnen gut geht. Sie sollten wissen und nicht vergessen wem sie das zu verdanken haben. In 5. Mose 8,14-17 steht: „...[damit nicht] dann dein Herz sich überhebt und du den HERRN, deinen Gott, vergisst, der dich aus dem Land Ägypten herausgeführt hat, aus dem Haus der Knechtschaft, [ihn,] der dich durch diese große und schreckliche Wüste geleitet hat, wo feurige Schlangen waren und Skorpione und dürres Land ohne Wasser; der dir Wasser aus dem harten Felsen entspringen ließ; der dich in der Wüste mit Manna speiste, von dem deine Väter nichts wussten, um dich zu demütigen und zu prüfen, damit er dir am Ende Gutes tue; und damit du nicht in deinem Herzen sagst: Meine eigene Kraft und die Stärke meiner Hand hat mir diesen Reichtum verschafft''!

Wenn desweiteren in der Bibel steht, daß wir das von Gott verhießene ewige Leben auf Hoffnung haben (Titus 1,2), so heißt das nicht, daß es eher unsicher und fragwürdig ist und erst noch einige Dinge geklärt werden müssen. Dieses ewige Leben ist einfach noch nicht geoffenbart, also sichtbar und greifbar geworden. Hoffnung auf Gottes Zusagen sind ewige, von höchster Stelle autorisierte Tatsachen, die sozusagen im Glauben instrumentalisiert sind. Ebenso wie der Heilige Geist bleibend in den wiedergeborenen Gläubigen versiegelt ist und dort auch bleibt. In 2. Korinther 1, 20-22 steht demnach: „Denn so viele Verheißungen Gottes es gibt — in ihm ist das Ja, und in ihm auch das Amen, Gott zum Lob durch uns! Gott aber, der uns zusammen mit euch in Christus fest gegründet und uns gesalbt hat, er hat uns auch versiegelt und das Unterpfand des Geistes in unsere Herzen gegeben“. Hoffnung kann man nicht sehen, denn was man sieht und dann begehrt, ist keine Hoffnung. Etwas zu begehren setzt in uns etwas in Gang, was dann eventuell irgendwann und irgendwie einmal (wahrscheinlich) erfüllt wird. Beispielsweise wenn es um das Essen und Trinken und um Kleider geht, worum wir uns keine Sorgen machen sollen (Matthäus 6,25). Aber Hoffnung ist etwas, das bereits erfüllt ist, aber noch nicht offensichtlich wurde. Wir ''begehren'' also in dem Sinne nicht die Erlösung und Vergebung unserer Sünde (die gottlose Ungerechtigkeit und Verdorbenheit) sondern hoffen auf die Vergebung und Gnade, weil sie bereits auf Golgatha geschehen ist. Glauben bedeutet ein aus Gnade begründetes festes Annehmen. Darum wird es eben so ausgedrückt, daß wir auf Hoffnung errettet sind – Römer 8,24: „Denn auf Hoffnung hin sind wir errettet worden. Eine Hoffnung aber, die man sieht, ist keine Hoffnung; denn warum hofft auch jemand auf das, was er sieht“?

Fortsetzung morgen...

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