Stärkung durch geistliche Gaben Teil 1 -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 09. Jun 2021)

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Andacht Archiv-Nr. 6834

für den 09. Jun 2021 - Autor:

Stärkung durch geistliche Gaben Teil 1

''Denn mich verlangt danach, euch zu sehen, damit ich euch etwas mitteile an geistlicher Gabe, um euch zu stärken, das heißt, damit ich zusammen mit euch getröstet werde durch euren und meinen Glauben, den wir miteinander haben.''

Römer 1, 11-12 *©*
 

Es gibt im Grunde drei Bereiche des Glaubens die miteinander zu tun haben sollten und jede für sich auch ganz eigene Erfahrungen, Erkenntnisse, geistliche Tiefen und Empfindungen beinhaltet. Es sind 1. Der eigene, persönliche Glaube; 2. Der Glaube der Geschwister im HERRN; und 3. Der gemeinsame Glaube (als eine Kombination der ersten beiden Punkte). Alle drei Bereiche haben eine Wechselwirkung und beeinflussen (im besten Fall ''bereichern'') sich einander. Das hängt sicherlich auch von meiner Einstellung und Persönlichkeit ab - und nicht zuletzt von der geistlichen Qualität auf Grundlage des inspirierten Wortes in der Bibel und wie man damit umgeht. In Apostelgeschichte 17, 10-11 steht: „Die Brüder aber schickten sogleich während der Nacht Paulus und Silas nach Beröa, wo sie sich nach ihrer Ankunft in die Synagoge der Juden begaben. Diese aber waren edler gesinnt als die in Thessalonich und nahmen das Wort mit aller Bereitwilligkeit auf; und sie forschten täglich in der Schrift, ob es sich so verhalte“. William McDonald schreibt. „Das dringende Verlangen des Apostels war es, den Heiligen geistlich weiterzuhelfen, damit sie noch mehr im Glauben »befestigt« würden. Zweifellos gibt es hier keinen Gedanken an einen sogenannten »zweiten Segen«, der über sie kommen sollte, noch beabsichtigte er, ihnen geistliche Gaben durch Handauflegung zu vermitteln (obwohl er das im Falle des Timotheus getan hat, (siehe 2. Tim 1,6). Es ging mehr darum, ihr geistliches Wachstum durch den Dienst am Wort zu fördern. Er fährt fort zu erklären, daß dieser Segen gegenseitig sein werde. Er würde durch ihren »Glauben . . . mitgetröstet«, und sie durch den seinen. In jeder erbaulichen Gemeinschaft gibt es gegenseitige geistliche Bereicherung. »Eisen wird durch Eisen geschärft, und ein Mann schärft das Angesicht seines Nächsten« (Spr 27,17). Man beachte die Demut und Liebenswürdigkeit des Paulus – er war nicht zu hochgestellt, sich von anderen Heiligen helfen zu lassen“.

Der Glaube multipliziert sich sozusagen in allen Bereichen zwischenmenschlicher Kontakte und kann so manchmal mehr oder auch weniger Wellen schlagen. Und das eine oder andere Wort kann auch nur für einen ganz persönlich etwas bedeuten und auslösen und weiterhelfen. Sicherlich könnte man auch noch einen weiteren Punkt hinzufügen, wenn man an das Arbeitsleben denkt, in dem man auch als Christ mit eingebunden ist. Dort hat man weniger mit gläubigen Menschen zu tun und wird oftmals mit ungeistlichen und oberflächlichen Dingen konfrontiert. Auch das beeinflusst uns. Die geistlichen Beziehungen des Glaubens spielen sich aber in erster Linie dort ab, wo Jesus Christus der gemeinsame HERR und Erlöser ist in Wort und Tat. Das ist in der Gemeinde und überall dort, wo man mit anderen Christen zusammenkommt. Alles hat seine Berechtigung und seinen Sinn. Also sowohl das Alleinsein vor Gott ebenso in anderer Weise in den Versammlungen beim Gottesdienst, Abendmahl oder in den Hauskreisen und Gebetsstunden. Das persönliche Gebet sollten wir auf jeden Fall ernster und wichtiger nehmen, als jedes andere Gebet wo wir nicht alleine sind. Es liegt ein besonderer Segen darauf. In Matthäus 6,6 steht: „Du aber, wenn du betest, geh in dein Kämmerlein und schließe deine Türe zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir öffentlich vergelten“. Vor anderen neigen wir vielleicht unbewusst dazu, das auszusprechen, was andere hören wollen oder auch gerade brauchen. Das ist nicht falsch. Aber wenn wir alleine sind, beten wir meist anders, weil niemand zuhört außer Gott. Und dann sind wir doch bewusst offener und undiplomatischer, zumeist auch demütiger und konkreter. Gott schaut besonders ins Verborgene. Und das sind wir eben vor allem dann, wenn da niemand ist außer ich und mein Gott...

Fortsetzung morgen...

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