4 Elemente: Feuer -|- Andacht von Claudia Neugebauer (Daily-Message-Archiv, 17. Mar 2021)

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Andacht Archiv-Nr. 6750

für den 17. Mar 2021 - Autor:

4 Elemente: Feuer

„Trage nur viel Holz her, zünde das Feuer an, daß das Fleisch gar werde, und würze es wohl, und die Knochenstücke sollen anbrennen.“

Hesekiel 24,10 *©*
 

4 Elemente: Feuer

Da steht er, der kleine Mann, in seinen Augen funkelt die Flamme, er ist fasziniert.
Die Flamme hat Farben: blau, weiß, orange und rot.
Sie ist zwar klein, aber er sieht, wie die Erwachsenen damit großes Feuer machen können. Wenn er könnte, würde er jetzt schon so ein schönes Feuer machen. Die Flammen können wunderbar lodern, sie winden sich im Wind, toben im Innern, haben später eine rotweißgelb-glimmende Glut, sind heiß.
Doch leider ist es ihm verboten. Er schaut in die Flamme des Streichhölzchens und beobachtet, wie sie sich vor seinen Augen entwickelt, das kleine Hölzchen verändert sich. Zurück bleibt ein bisschen Schwarz an einem Stielchen.
Er wird größer und es ist klare Sache, dass er nur darauf gewartet hat, dass er endlich im Garten ein Feuer machen darf. Er hat heimlich geübt, natürlich wusste er, dass er das nicht darf, aber das kann doch einen Mann nicht abschrecken. Mit seinem besten Freund stand er im Schuppen hinter dem Haus und hat in der hintersten Ecke eine Kerze entzündet. Ging doch, es ist gar nichts passiert. Er hat doch aufgepasst.

Wenige Jahre später sitzt er unter einem tausend Liter Gasbehälter, draußen vor dem Haus im Garten. Er hat seine Freunde um sich geschart. Er ist sich seiner Handlung sehr sicher. Hier wird ein Feuerchen gemacht. Alle haben schon fleißig kleine Stöckchen und Blätter gesammelt. Es wird diskutiert, wie man am besten vorgeht. Ach ja, ein bisschen Zeitungspapier wäre nötig, um das Stöckchen zu entzünden. Sie sind mit der Besprechung zu Ende, es wird jetzt gehandelt. Flugs wird ein Streichholz angezündet, jedoch...
der Wind ist ein ernstzunehmender Gegenspieler. Immer wieder wird der Versuch, das Hölzchen bei Feuerlaune zu halten, im Keim erstickt. Ob man ein Feuerzeug ergattern könnte? Aber wo, im Haus gibt es keine, das weiß er. Er schaut in die Runde, nein, von den anderen Kindern braucht er auch keine Hilfe erwarten, schließlich ist es seine Operation. Er ist der Initiator.
Gerade noch ein Funke des Gedankens, dann....
„Kinder, was macht ihr denn da?“ Vorbei.

Es dauert Jahre, bis sich eine neue Gelegenheit bietet. Der kleine Junge ist älter geworden und darf mittlerweile Kerzen unter Aufsicht anzünden.


Weitere Jahre gehen ins Land. Ihm wird der Auftrag erteilt, regelmäßig den Ofen anzuzünden. Nicht nur das. Er ist verantwortlich für die Beschaffung der Kohlen aus dem Keller, das Reinholen des gespaltenen Holzes vor der Tür. Längst ist es nicht mehr spannend, aufregend, nein, er muss sich dabei ertappen, dass er oft gar keine Lust hat, sich um den Ofen, dessen Glut oder Feuer zu kümmern.

Dann kommt der Tag des ersten Grillfestes, für das er verantwortlich ist. Jetzt entdeckt er eine ungeahnte Leidenschaft. Es kommt wieder die erste Begeisterung zu tage, die lang vergessen geglaubt war. Er sammelt Utensilien, es wird im Bekanntenkreis beratschlagt, welche Grillbestecke die Besten sind, welcher Grill gut arbeitet, wie man das Fleisch am besten zubereitet, welche Grillanzünder den besten Dienst verrichten.
Die Liste ist lang, die Freude groß, das Ergebnis kann sich sehen lassen. Vergessen scheinen die kleinen Erlebnisse von früher und doch...
hin und wieder funkeln sie, wie kleine Lichtblitze durch den Kopf. Waren das noch Zeiten, in denen man sich gewünscht hat, der Große, der Erwachsene zu sein. Genau...
jetzt in diesem Moment...
in Zukunft...
überhaupt...
wann immer er will...
er ist der Herrscher über das Feuer.
„Wie die Kohlen eine Glut und Holz ein Feuer, also facht ein zänkischer Mann Hader an.“Sprüche 26.21
„Wenn nimmer Holz da ist, so verlischt das Feuer; und wenn der Verleumder weg ist, so hört der Hader auf.“Sprüche 26.20

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