Warum noch der Bibel glauben? (Teil 4) -|- Andacht von Joachim Schmitsdorf (Daily-Message-Archiv, 06. Mar 2021)

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Andacht Archiv-Nr. 6739

für den 06. Mar 2021 - Autor:

Warum noch der Bibel glauben? (Teil 4)

Alle, die gottesfürchtig leben wollen in Christus Jesus, werden verfolgt werden. Böse Menschen und Betrüger aber werden zu Schlimmerem fortschreiten, indem sie [andere] verführen und sich [selbst] verführen lassen. Du aber bleibe bei dem, was du gelernt hast und wovon du völlig überzeugt bist; denn du weißt, von wem du es gelernt hast, und kennst von Kindheit an die Heiligen Schriften. Die haben die Kraft, dich weise zu machen zur Errettung durch den Glauben, der in Christus Jesus ist. Die ganze Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werk vollständig zugerüstet.

2. Timotheus 3,12-17 *©*
 

2. … weil der Glaube aus der Bibel kommt
Die Bibel allein ist die Grundlage allen christlichen Glaubens; ein Glaube, der nicht auf der Bibel basiert, ist darum nicht christlich. Oder noch deutlicher: Wer der Bibel nicht glaubt, kann kein Christ sein.

Das macht Paulus hier an drei Dingen deutlich:

  1. Der Glaube kommt aus dem Neuen Testament;

  2. Der Glaube kommt aus dem Alten Testament;

  3. Die ganze Bibel kommt von Gott.

2.1 Der Glaube kommt aus dem Neuen Testament
„Du aber bleibe bei dem, was du gelernt hast und wovon du völlig überzeugt bist; denn du weißt, von wem du es gelernt hast…“ (2Tim 3,14)

Vielleicht wundert ihr euch, daß ich hier vom Neuen Testament rede. Richtig, davon ist hier auch nicht ausdrücklich die Rede. Paulus spricht von der Unterweisung im Glauben, die Timotheus bekam: erst von seiner Mutter und Großmutter aus den Schriften des Alten Testaments, dann aber auch von Paulus selbst. Wir haben heute keine Apostel mehr, die uns das Evangelium lehren, aber sie haben uns ihre Lehre in den Schriften des Neuen Testaments hinterlassen. Was darin steht, ist dasselbe, was Paulus Timotheus lehrte.

An dieser Lehre sollen wir festhalten, denn allein dieses Evangelium ist es, „durch das ihr auch errettet werdet, wenn ihr festhaltet, mit welchem Wortlaut [!] ich es euch verkündigt habe“ (1Kor 15,2). Das Evangelium ist also so wichtig, daß es Paulus sogar auf den Wortlaut ankommt!

Wie glaubwürdig ist diese Lehre? Nun, wenn es um so wichtige Fragen geht wie Gottes Gericht, ewige Verdammnis und unsere Errettung, müssen wir unbedingt sicher sein, die richtigen Informationen zu haben!

Vor mehreren Jahren brach auf einem Flughafen ein Feuer aus, das viele Menschenleben forderte. Wenn ich mich richtig erinnere, kamen viele deshalb um, weil sie über Lautsprecher vom Tonband falsche Anweisungen erhielten. Jemand hatte die falsche Kassette eingelegt, die nach Auslösung des Feueralarms automatisch ablief; so rannten die Leute mitten ins Feuer hinein statt von ihm weg. Wieviel mehr brauchen wir Sicherheit, die richtigen Anweisungen zu hören, wenn es nicht um unser irdisches Leben, sondern um unser ewiges Schicksal geht!

Paulus weiß, daß Timotheus von der christlichen Lehre „völlig überzeugt“ ist. Warum? „Weil du weißt, von wem du sie gelernt hast.“ Die Glaubwürdigkeit des Boten garantiert die Glaubwürdigkeit seiner Botschaft! Glaubwürdig deshalb, weil diese Botschaft von Augenzeugen stammt. Und fast alle diese Augenzeugen haben ihre Botschaft mit dem eigenen Blut besiegelt. Es mag ja Menschen geben, die für etwas sterben, von dem sie glauben, daß es wahr ist; wer aber würde für etwas sterben, von dem er weiß, daß es eine Lüge ist?

Die Lehre der Apostel haben wir heute vollständig in den Schriften des Neuen Testaments. Für uns heißt das deshalb: Bleibe bei dem, was im Neuen Testament geschrieben steht! Du kannst und sollst völlig davon überzeugt sein, daß es die Wahrheit ist, weil du weißt, von wem es stammt: von Augenzeugen, die Jesus selbst kannten und die für diese Wahrheit ihr Leben hingaben.

2.2 Der Glaube kommt aus dem Alten Testament
„… denn du … kennst von Kindheit an die Heiligen Schriften. Die haben die Kraft, dich weise zu machen zur Errettung durch den Glauben, der in Christus Jesus ist.“ (2Tim 3,15)

Timotheus hatte eine gläubige jüdische Mutter und Großmutter, die ihn schon als Kind das AT lehrten (das NT gab es damals ja noch nicht). Unterschätzt nicht den Einfluß des Wortes Gottes auf Kinder; man kann gar nicht früh genug einen guten Grund damit legen! Mir wurden im Kindergarten und Kindergottesdienst die biblischen Geschichten lieb gemacht. Ich denke, daß dies durchaus die erste Saat für meine spätere Bekehrung war. Den Dienst an Kindern kann man gar nicht hoch genug schätzen. Ich möchte alle ermutigen, die in der Kinderarbeit aktiv sind: Vielleicht seht ihr selten unmittelbare Frucht eurer Arbeit, doch ihr sät auf die Zukunft hin. Legt einen guten Grund in den Herzen der Kinder! Der Herr wird es euch sicher belohnen!

Noch ein Wort zum AT. Leider wird es ja oft vernachlässigt, ja sogar geringgeschätzt. Doch Paulus spricht ganz anders davon: Es macht „weise zur Errettung“! Warum? Das AT wurde zur Vorbereitung auf das Kommen Christi gegeben: Das Gesetz führt zur Sündenerkenntnis; es zeigt uns, daß wir Vergebung unserer Sünden brauchen. Das AT verheißt das Kommen des Erlösers; dies hat sich in Jesus erfüllt. Aber auch schon im AT finden wir die grundlegende Lehre von der Rechtfertigung allein aus Gnade durch den Glauben (z.B. 1Mo 15,6; Hab 2,4).


2.3 Die ganze Bibel kommt von Gott
Die ganze Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werk vollständig zugerüstet.“ (2Tim 3,16f)

Es gibt viele Religionen auf der Welt, und alle haben ihre Glaubensgrundsätze. Nehmen wir z.B. den Islam. Dort glaubt man, der Koran sei Gottes heiliges Buch, das dieser auf die Erde gesandt habe. Kein Moslem käme auch nur im Traum auf die Idee, so mit dem Koran umzugehen wie manche sogenannte „Christen“ mit der Bibel! Im Gegenteil: Wenn er es täte, würde man ihn nicht mehr als Moslem betrachten, sondern als Abgefallenen, und das völlig zu recht.

Und was ist mit dem christlichen Glauben? Von Anfang an hatte er diese eine Grundlage: „Die ganze Schrift ist von Gott eingegeben.“ Aber heute soll das Gegenteil richtig sein! Wer hingegen an der Bibel als dem Wort Gottes festhält, wird mittlerweile oft nicht mehr als Christ, sondern als Sektierer angesehen.

Mit bibelkritischen Theologen macht man den Bock zum Gärtner und erklärt Irrlehre zur Norm. Warum sagt kaum einer offen heraus wie Lüdemann, daß die Kirche von heute mit dem Christentum von früher nichts mehr zu tun hat? Immerhin, so ehrlich ist er! Warum nennen sich solche Leute überhaupt noch Christen? Sollen sie sich doch nennen, wie sie wollen; mit Christus hat ihre selbstgemachte Religion nichts mehr zu tun!

Die Bibel ist die Grundlage allen christlichen Glaubens. Ein Glaube, der nicht auf der Bibel basiert, ist darum nicht christlich. Wer nicht der Bibel glaubt, kann deshalb kein Christ sein.

Das führt uns zum dritten Punkt, warum wir der Bibel glauben sollen: Weil Jesus der Bibel glaubt.

(Fortsetzung folgt)

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