Zugang zum Glauben allein durch Gnade! Teil 1 -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 23. Nov 2020)

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Andacht Archiv-Nr. 6636

für den 23. Nov 2020 - Autor:

Zugang zum Glauben allein durch Gnade! Teil 1

''Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus; durch ihn haben wir auch den Zugang im Glauben zu dieser Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung der zukünftigen Herrlichkeit, die Gott geben wird''.

Römer 5, 1-2 *©*
 

Ganz oben steht die Gnade. Was immer man zum Thema „Glaube'' sagen, schreiben und denken kann, muss auf Grundlage der völlig unverdienten und ohne Gegenleistung verliehenen Gnade geschehen. Sie muss also auf dem geschriebenen Wort Gottes in der Bibel begründet sein, die von dieser Gnade aus Glauben berichtet. William McDonald schreibt hierzu: ''Der Glaube des Menschen ist Bußfertigkeit, die sich nach oben ausstreckt und das Geschenk von Gott empfängt, ohne daran zu denken, daß man es wegen seines Charakters oder guter Werke verdienen würde''. Wenn man die Leute auf der Straße fragt, was sie qualifizieren würde um in den Himmel zu kommen, sagen nicht wenige, daß sie im Grunde ja ganz gut und annehmbar sind, nicht perfekt (wer ist das schon?), aber doch anständig, ohne schwere Sünden und im Großen und Ganzen durchaus ein netter Mensch. Aber die Bibel sieht das anders. Die Gefahr besteht ohne Zweifel darin, daß wer in der Frage nach der Vergebung der Sünden sich selbst vor Gott meint positionieren zu können, trotz seines eingebildeten oder tatsächlich vorhandenen guten Charakters, der geht unmissverständlich und gerechterweise verloren. Unsere natürlichen und eingesetzten Werke und Taten, taugen bei der Frage, wer vor Gott gerecht und annehmbar ist, rein gar nichts! Sie wären nur hochmütige und fatale Fehleinschätzungen, die das Werk Gottes im biblischen Evangelium mit Füßen treten. Glauben in dem Sinne bedeutet also nichts anderes, als daß ich Gottes Einschätzung und Urteil über mich anerkenne, und meine große Bedürftigkeit nach Erlösung, Vergebung und Gnade sehe (ebenso meine eigene absolute Unfähigkeit dem etwas entgegen zu setzen) - dadurch glaube ich! Der Glaube wiederum ist dadurch beweisbar, daß ich Werke des Glaubens - nicht Werke der Errettung – vollbringe. In Jakobus 2, 17-18 steht: „So ist auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, tot in sich selber. Aber es könnte jemand sagen: Du hast Glauben, und ich habe Werke. Zeige mir deinen Glauben ohne die Werke, so will ich dir meinen Glauben zeigen aus meinen Werken“.

William McDonald schreibt hierzu in seinem Bibelkommentar: „Jakobus sagt hier jedoch nicht, daß wir durch Glaube und Werke gerettet werden. Wenn wir das meinen, dann verunehren wir das vollkommene Werk des Herrn Jesus Christus am Kreuz. Wenn wir durch Glaube und Werke gerettet würden, gäbe es zwei Retter: Jesus und uns selbst. Aber das NT macht uns sehr deutlich, daß Christus der eine und einzige Retter ist. Jakobus will hier betonen, daß wir nicht durch einen Glauben gerettet werden, der nur aus Worten besteht, sondern durch einen solchen Glauben, der sich in guten Werken auswirkt. Mit anderen Worten, die Werke sind nicht die Wurzel der Errettung, sondern ihre Frucht, sie sind nicht Ursache, sondern Wirkung. Calvin hat das so ausgedrückt: »Wir werden durch Glauben allein gerettet, aber nicht durch einen Glauben, der allein ist«''. Wir müssen davon ausgehen, daß wir in Situationen kommen, in denen Gott unseren Glauben ''sehen'' will, und wir sowohl für Gott, als auch für uns selbst, beweisen können, daß wir Glauben haben. Abraham glaubte (1. Mose 15,6) und er wurde in seinem Glauben auch geprüft (1. Mose 22, 9-14) und somit auch gerechtfertigt (Jakobus 2,23). Ein Rechtfertigungsgrund ist ein Erlaubnistatbestand. Also ein geduldeter Rechtfertigungsgrund auf Grundlage von unverdienter Gnade. Kurz gesagt: Gutes tun aus Dankbarkeit! In dem Sinne, erlaubt uns Gott in seiner Gnade, uns selbst zu beweisen, daß wir seine Kinder sind, und uns vergeben wurde und wir erlöst sind. Der Geist Gottes gibt dem Geist des Menschen einen Beweis seiner Echtheit im Glauben (Römer 8,16). Am Leben des Paulus können wir praktisch erkennen, daß der Glaube keine Theorie ist und sein kann. Für ihn war es ein ''Wort des Glaubens'' wert, an den zu glauben, der Sünder selig macht. Wort Gottes und praktischer Glauben gehören zusammen. Paulus hat das anhand seines eigenen Lebens verstanden.

Fortsetzung morgen...

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