Werte schätzen?! -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 04. Apr 2020)

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Andacht Archiv-Nr. 6403

für den 04. Apr 2020 - Autor:

Werte schätzen?!

Ein treuer Freund ist nicht mit Gold aufzuwiegen, und sein Wert ist nicht hoch genug zu schätzen.

Sir 6,15 *©*
 

Die Menschheit hat im Laufe der Weltgeschichte Werte entwickelt. Menschen suchen sich bewusst Werte, um ihrem Leben einen Sinn und ein Ziel zu geben. Können unsere menschlichen Werte aber Grenzen vertragen? Worauf (be)gründen sich diese Werte? Was sind das für Inhalte? Wege, die wir oder wer lenkte? Darf jemand uns Grenzen aufzeigen oder Hindernisse in den Weg stellen? Sind diese Grenzen oder Hindernisse für uns ärgerlich oder hilfreich, damit man sich auf den Grund besinnt? Für die Frau am Jakobsbrunnen war vorher der Krug wichtig, um Wasser zu holen, das den Durst für eine kurze Zeit stillt. Nach der Begegnung mit Jesus war der Krug unwichtig. Unter dem Videopredigttitel ''Gemeinsam Alleinsein'' der feg-siegen-mitte kann man hierzu mehr von Bernd Gaumann hören.
Berufe rücken wieder in den Vordergrund und wir danken den Menschen für ihren Einsatz. Eine Mutter schrieb mir die Frage, wie ich das schaffe und aushalte, wenn ich versuche, 24 Kids etwas beizubringen. Die Geduld wäre bei ihr beim eigenen Kind schon ziemlich schnell zu Ende. Kinder, denen ich auf den distanzierten Spaziergängen begegne fragen sehnsüchtig: Wann ist denn wieder Schule?
Gott schuf diese Erde, damit wir sie pflegen und hegen sollen. Die Menschen beuten sie aber teilweise gut aus, damit sie immer mehr Vorzüge haben. Ressourcen werden weniger und Ersatz muss gesucht werden.
Ich habe schon lange gedacht: Wie lange geht das noch gut? Die Menschen hetzen und jagen von Termin zu Termin, egal ob Freizeit oder beruflich. Allein sein und Ruhe halten viele kaum länger aus. Alles muss immer schneller, besser und moderner sein. Stillstand ist Rückschritt sagte mal jemand zu mir. Aber: Kann ein Walker immer durchlaufen? Muss nicht auch er mal Pause machen, Luft holen? Es hilft ihm, weiterzulaufen. Urlaubsaufenthalte gehen immer weiter in die Ferne. Menschen werden nicht mit innerlicher Unruhe geboren. Erziehung und Vorbilder prägen uns und unseren Lebensablauf. Wir machen uns immer mehr von Medien abhängig. Ohne geht es gar nicht mehr. Die Schulaufgaben müssen nun per E-Mail, Whats app, Scoolfoxx.... versucht weitergegeben zu werden. Man geht davon aus, dass auch jeder Empfang hat und auch ein Drucker im Haushalt ist. Menschlichkeit und Kreativität gehen verloren. Was mache ich mit mir und der Umwelt? Menschen lernen wieder die Familie und den Nächsten zu sehen. Wir sehen die Natur, Brettspiele werden herausgekramt und gespielt. Man wühlt in den Kindererinnerungen und gibt sie den Kindern weiter – ohne Strom oder Technik. Hält man die „Spannung“ Familienleben aus?!
Die Erde kann und darf aufatmen, wir Menschen dürfen auch aufatmen. Gott will auch, dass wir ausruhen sollen. Es ist hilfreich, stille zu halten, sich mit Jesus einzulassen und sich immer wieder zu nähern. Er schuf den Sonntag, ruhte selber und genoss das Geschaffene.
Im Homeoffice habe ich natürlich auch freie Zeit. In dieser Zeit stricke ich mir eine Strickjacke aus vielen, kleinen und bunten Rechtecken, die dann später zu einer Jacke zusammengenäht werden sollen. Trenne ich die Nähte auf, so werden Teile isoliert. Die Jacke wird bunt, aber die Menschheit ist auch bunt von Gott geschaffen. Gott will aber keine Isolation, kein Allein sein. Dieses bunte Flickenteil ergibt ein perfekt Ganzes, an dem wir uns freuen dürfen, können und sollen.
Schickt Gott Rettung für seine Erde? Oder ist es der Teufel, der sagen will: Ich bin der Stärkere? Virus Corona oder Virus Mensch? Wir suchen nach Rettung für unser Leben, um gesund zu bleiben und schnell aus dieser Krise herauszukommen. Jesus ist das lebendige Wasser. Er sieht tiefer in uns und weiß, was wir wirklich benötigen. Wir müssen es nur sehen und annehmen.
Ich wünsche dir, dass du die Zeit nutzt, um wieder innerliche Ruhe zu finden, den Blick über deinen durchgeplanten Terminkalenderrand leitest und die Mitmenschen mit ihren Freuden und Sorgen wahrnimmst. Wir haben nicht die Möglichkeit, als Christen uns im Gottesdienst oder Hauskreis zu treffen, aber Dank der Medien können wir uns doch vernetzen.
Immanuel und wir sind unter dem Schirm des Höchsten.

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