Zur Anerkennung vor Gott verhelfen -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 11. Nov 2019)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 6258

für den 11. Nov 2019 - Autor:

Zur Anerkennung vor Gott verhelfen

''Denn auch nach Thessalonich habt ihr etwas gesandt für meinen Bedarf, einmal und danach noch einmal. Nicht, dass ich das Geschenk suche, sondern ich suche die Frucht, damit sie euch reichlich angerechnet wird.''

Philipper 4, 16-17 *©*
 

Hier können wir sehr anschaulich und praktisch lernen, was es heißt sich im Himmel Schätze zu sammeln. Also Dinge zu tun und zu ermöglichen, die vor Gott reichlich angerechnet werden können vor dem Preisgericht (2. Korinther 5,10). Frucht zu suchen (das ist ein positiver Ertrag aus dem, was man bewirkt) bedeutet nicht nur, für sich selbst sich um Gutes zu bemühen, sondern dies auch anderen Mitchristen zu ermöglichen und ihnen dazu zu verhelfen! Das ist, so meine ich, nicht nur materiell gemeint, sondern beinhaltet auch geistlichen Segen, den man zum Beispiel durch beständige Fürbitte bewirkt. Das ist die Aussage des Paulus an die Gemeinde in Philippi. Er bat um Unterstützung nicht allein um der Sache willen, sondern um den Gläubigen dort, Gelegenheiten zu geben, für sich vor Gott etwas Anerkennbares zu tun. Gleichzeitig verspricht er ihnen, daß Gott auch ihrem Mangel abhelfen wird, weil der Reichtum und die Herrlichkeit Jesu Christi unerschöpflich ist. In Philipper 4, 18-20 steht: ''Ich habe alles und habe Überfluss; ich bin völlig versorgt, seitdem ich von Epaphroditus eure Gabe empfangen habe, einen lieblichen Wohlgeruch, ein angenehmes Opfer, Gott wohlgefällig. Mein Gott aber wird allen euren Mangel ausfüllen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus. Unserem Gott und Vater aber sei die Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen''. Es zeigt also auch, daß man selbst bedüftig sein kann und trotzdem offene Sinne für die Not des Nächsten haben darf. Man kann also feststellen, daß man dadurch in Gottes Augen reich wird, indem man großzügig ist bei denen, die es benötigen. Es geht um unsere grundsätzliche Einstellung. Wenig tun zu können, aber es umzusetzen, ist vor Gott mehr wert, als halbherzige Gesten aus dem Überfluß heraus. Das ist ein Liebesdienst der überaus wertvoll vor Gott ist! Wir sind hier alle angesprochen weil wir sowohl Empfangende als auch Gebende sein können. Ich finde, daß eine von Herzen kommende Dankbarkeit eines der schönsten Dinge ist, die man erleben kann als Mensch. Leuchtende Augen der Freude - es ist manchmal so einfach dies zu bewirken!

Und was man dann möglicherweise als Überfluß hat, kann man wiederum an andere weitergeben die sich darüber freuen würden. Ebenso können wir jemand sein, der anderen einen Hinweis geben kann, wo konkret Hilfe und Unterstützung nötig und wünschenswert ist. Vielleicht hast du manchmal selbst nicht so die Zeit und Geduld oder vielleicht auch ein Aufmerksamkeitsdefizit, um Hilfen anzubieten und Not zu erkennen? Dann laß dich ansprechen und dir Hinweise geben. Es ist Gottes Wunsch, daß ein jeder die Last des Anderen trägt (Galater 6,2). Wenn das jeder macht, dann ist auch allen geholfen. Die Gemeinde in Philippi hat Paulus sogar für seinen Bedarf etwas hinterhergeschickt - nach Thessalonich! Das war früher sicherlich weit aufwendiger und komplizierter als heutzutage, wo man einfach ein Paket bei der Post abgibt oder sonstwie schnell und einfach Unterstützungen weitergibt. Wer würde sich in deinem Bekanntenkreis über so einen Liebesdienst freuen? Wer braucht in der Gemeinde oder außerhalb mal wieder ein Lebenszeichen von dir? In Galater 6, 9-10 steht: ''Lasst uns aber im Gutestun nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht ermatten. So lasst uns nun, wo wir Gelegenheit haben, an allen Gutes tun, besonders aber an den Hausgenossen des Glaubens''. Wir sind alle aufgerufen Gutes zu tun und nicht alle Zeit, Energie und alles Geld für uns alleine zu nutzen und manchmal auch zu verplempern. Eine Einstellung die Gott ehrt, ist auch die eines Christen, der das unterstreichen will, was in Apostelgeschichte 20,35 steht: ''In allem habe ich euch gezeigt, dass man so arbeiten und sich der Schwachen annehmen soll, eingedenk der Worte des Herrn Jesus, der selbst gesagt hat: Geben ist glückseliger als Nehmen''! Unseren Respekt vor Gott zeigen wir auch dadurch, daß wir unserem Nächsten mit Barmherzigkeit begegnen in Wort und Tat. In Matthäus 5,7 steht: ''Glückselig sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen''! Amen.

()


Zur Homepage von Jörg Bauer  Bei Fragen und Anregungen scheut euch nicht, Jörg Bauer eure Meinung per Email zu schicken! (Google+)

Info des Autors

Audio-Andachten des Autors


Wenn ihr wollt, könnt ihr diese Andacht an einen Freund schicken oder auch die Daily-Message-Mail abonnieren.
© 2002-2019 by Daily-Message  RSS-Feed

-> Druckvorschau <-

So könnt ihr diese Andacht verlinken:
Nur URL:
URL + Titel:
HTML:
BB Code:

mobi.daily-message.de
mobi.daily-message.de
 
        

 ||  zufällige Zufalls-
Andacht Andacht  || 

http://daily-message.de ~ info@daily-message.de


Ausblick auf morgen: Thema 'Jeder auf seine Art' (von )


Suchen in der
Daily-Message


 


  Gerne könnt Ihr uns auch für unsere Kosten eine  

Spende über PayPal

zukommen lassen
 

Mein Linktipp:
Linktausch: Hier könnte auf bis
zu 6263 Seiten Ihr Link stehen.
 
Diese Seite ist
CO2 neutral
 Daily-Message ist Unterstützer des Netzwerk Bibel und Bekenntnis

Home | Archiv | Über uns | Das Buch | Impressum | Mobil | RSS-Feed | Schreiber | Spenden | amazon.de | facebook.de | gigeri.ch

Spiegelseiten/Mirrorsites:  verkuen.de | partner-projekt.de | dailymessage.de | ewigke.it | dreieinigke.it

Übersetzte Andachten in anderen Sprachen: englisch: 'Halloween or Reformations day?' | afrikaans: 'Gaan dan nou heen' | spanisch: 'La vida es un viaje - No lleves mucho equipaje contigo' | lettisch: 'Ko spēj lūgšana?' | französisch: 'Tu as le choix' | kroatisch: 'Mi smo Crkva Božja' | italienisch: 'la mia chitarra'
Übersicht: Andacht Center

Blogverzeichnis Bloggerei.de
.