LOBEN, DANKEN, TEILEN! -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 18. Oct 2019)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 6234

für den 18. Oct 2019 - Autor:

LOBEN, DANKEN, TEILEN!

So lasst uns nun durch ihn Gott allezeit das Lobopfer darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen. 16 Gutes zu tun und mit andern zu teilen vergesst nicht; denn solche Opfer gefallen Gott.

Hebr.13,15-16 15 *©*
 

LOBEN!:
Das ist das genaue Gegenteil von Klagen, Nörgeln, Kritisieren oder Sich Beschweren. Ist die Ernte mal nicht so gut oder wurde durch Wetterkatastrophen zum Teil vernichtet, so sehen wir nur das Negative und jammern. In den Sprüchen (30, 8f.) steht: ''Armut und Reichtum gib mir nicht; lass mich aber mein Teil Speise dahinnehmen, das du mir beschieden hast. Ich könnte sonst, wenn ich zu satt würde, verleugnen und sagen: Wer ist Gott, der Herr? Oder wenn ich zu arm würde, könnte ich stehlen und mich an dem Namen meines Gottes vergreifen.'' Die höchsten Werte sind nach der Bibel nicht Gewinnmaximierung, etwa in einer riesigen Ernte. Höchster Wert ist auch nicht die Armut. HÖCHSTER WERT ist: IN REICHTUM UND NOT AN GOTT FESTZUHALTEN. DENN GOTT IST WERTVOLLER ALS ALLE VERGÄNGLICHEN GÜTER. Die höchsten Werte werden gewöhnlich nicht in den Zeitungen besungen oder herausgestellt, sie sind verborgen: Die Luft, die Sonne, das Licht; die Augen (mit denen man die Schönheiten der Welt sehen kann); die Ohren (mit denen man das Singen der Vögel hören kann). Alle diese Gaben sind Geschenke Gottes! Wir wollen Gott dafür loben, dass er uns eine wunderbare Welt geschaffen hat . Wir wollen ihn loben, dass er uns Dinge schenkt, die wertvoller sind als alles, was wir für Geld kaufen können: Freundschaft, menschliche Nähe......

DANKEN!
In den Läden finden wir immer Wohlschmeckendes. Das mag phasenweise wechseln und der Heißhunger ist nach einer Weile gestillt. Hat Jesus nicht sich selbst in einem wohlschmeckenden und nahrhaften Brot gesehen, wenn er sagt: ''Ich bin das Brot des Lebens?'' Hat er sich nicht in dem Schluck Wein gesehen, wenn er sagt: ''Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben!''? Haben wir nicht heute Anlass, Gott für alles zu danken, was das Leben reich macht? Dass er uns täglich nahe ist!? Dass er uns wie der Gute Hirte auf dem Weg führt? Das ist der letzte Urlaub, ein schönes Wochenende, ein besonderer Sonn- und Festtag! Ob wir nicht auch Anlass haben, Gott dafür zu danken, dass er uns durchs ''finstere Tal'' (Psalm 23, 4) geführt hat, durch Zeiten der Einsamkeit, der Angst, der Enttäuschung und der Traurigkeit? Wer möchte Gott nicht dafür danken, dass unser Tisch täglich reich gedeckt ist?

TEILEN!
''Wohlzutun und mit anderen zu teilen vergesst nicht, denn solche Opfer gefallen Gott.'' In sozialen Einrichtungen kann man fröhlich geben und teilen. Sie kann ansteckend sein.
Ich hörte mal eine Geschichte: Zwei Brüder, der eine verheiratet, der andere ledig, besassen einen Bauernhof, dessen Boden reichlich Korn hervorbrachte. Die Ernte wurde zwischen den Brüdern geteilt. Zuerst ging alles gut. Doch auf einmal begann der verheiratete Bruder nachts aufzuschrecken und dachte: ''Das ist nicht gerecht. Mein Bruder ist nicht verheiratet, und er bekommt die halbe Ernte. Ich dagegen habe Frau und Kinder, so dass mein Alter gesichert ist. Wer wird für meinen armen Bruder sorgen, wenn er alt ist? Er muss viel mehr für die Zukunft sorgen, als er es im Augenblick tut, deshalb ist sein Bedarf bestimmt grösser als der meine.'' Bei diesen Gedanken stand er auf, schlich hinüber zum Haus des Bruders und schüttete einen Sack Korn in dessen Scheune. Der Junggeselle begann auch von diesen nächtlichen Anwandlungen überfallen zu werden. Ab und zu fuhr er aus dem Schlaf hoch und sagte sich: ''Das ist einfach nicht gerecht. Mein Bruder hat eine Frau und fünf Kinder, und er bekommt die Hälfte der Ernte. Ich brauche nur mich selbst versorgen. Ist es also richtig, dass mein Bruder, dessen Bedarf sicher grösser ist als der meine, genauso viel bekommt wie ich?'' Also stand er auf und schüttete einen Sack Korn in die Scheune seines Bruders. Eines Nachts standen sie gleichzeitig auf und trafen sich, jeder mit einem Sack Korn auf dem Rücken.

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