Was (be)klemmt denn da? -|- Andacht von Conny Gigerich-Metzger (Daily-Message-Archiv, 13. Oct 2019)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 6229

für den 13. Oct 2019 - Autor:

Was (be)klemmt denn da?

In der Enge schrie ich zu Gott, und ER führte mich in die Weite.

nach Psalm 118,5 *©*
 

Dieser Kick musste mal sein! Eine Wanderung durch eine 4,2 km lange Felsschlucht, in der Wasserfälle und ein tobender Fluss ein wildes Spiel boten.

Der Begriff ''Wanderung'' ist hier aber nicht so ideal. Gilt es doch an tropfenden, überhängenden Felsspalten entlang auf nassem Steg, der maximal für 2 Personen nebeneinander Platz bietet, die 165 Höhenmeter zu überwinden. Das Ganze noch einmal zurück.

Ein großartiges Spektakel aus Wasser, lautem Rauschen aber auch Konzentration, ja keinen Fehltritt zu tun.

Obwohl ich nicht zum ersten Mal durch diese Klamm gegangen bin, stellte sich zu dem Staunen über Gottes geniale Schöpfung auch das Gefühl der Enge ein. Immer dann, wenn ein wuseliger Hund oder eine genauso wuselige Schulklasse entgegenkam, war es nicht immer so abschätzbar, wer da gerade mal nicht in der Spur lief...

Und schon stellte sich das mulmige Gefühl ein: Was wäre, wenn jemand oder ich selbst hier abrutschte? Was, wenn die beiden Kleinkinder, die seelenruhig auf den Schultern der Papas saßen ohne sich festzuhalten, eine unkontrollierte Bewegung nach hinten machten?

Mich beruhigten die kleinen roten Meldeschilder, die in regelmäßigen Abständen angebracht sind. Auf ihnen liest man z.B. Meldepunkt 5, was zuversichtlich macht, dass ich mich hier irgendwie melden kann oder geortet werde und dass es eine Verbindung nach draußen gibt.

Alle möglichen Sicherheitsvorkehrungen wurden hier getroffen, und sicher fehlte auch der regelmäßige Check des TÜVs nicht.

Trotzdem: Wie befreiend ist es die entscheidenden Schritte auch wieder in die WEITE tun zu können! Unwillkürlich atmet man tief durch, fühlt sich einfach wieder sicher, auch, wenn die Knie noch etwas wanken.

So ist es, wenn Gott uns nach dem Weg durch enge Schluchten in der allerhand Gefahren lauern, in der Weite willkommen heißt!
Und noch mehr: Bereits und gerade IN der Schlucht ist er da, ist er immer neben uns - schützend und bewahrend. Selbst, wenn es nass und glitschig wird.

In Psalm 118 lesen wir davon, wie David, der viele Schluchten zu bewältigen hatte, Gott am Ende dankt, dass ER immer in die Weite führt.

ER bietet uns unterwegs seine ''Meldestellen'' an, Bibelworte, Gebete oder Menschen.

Vertrauen wir darauf, und dann ist er auch im nächsten Abenteuer sicher dabei!

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