Weiche von mir, Satan! -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 07. Oct 2019)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 6223

für den 07. Oct 2019 - Autor:

Weiche von mir, Satan!

''Und er fing an, sie zu lehren, der Sohn des Menschen müsse viel leiden und von den Ältesten und den obersten Priestern und Schriftgelehrten verworfen und getötet werden und nach drei Tagen wiederauferstehen. Und er redete das Wort ganz offen. Da nahm Petrus ihn beiseite und fing an, ihm zu wehren. Er aber wandte sich um und sah seine Jünger an und ermahnte den Petrus ernstlich und sprach: Weiche von mir, Satan! Denn du denkst nicht göttlich, sondern menschlich''!

Markus 8, 31-33 (Schlachter 2000) *©*
 

Diese Szene, die hier im Markusevangelium geschildert wird, ist für mich eine der bedeutendsten und aussagekräftigsten Worte, wenn es darum geht deutlich zu machen, was Gottes Wille in Jesus Christus war und bis heute ist. Petrus dachte in diesem Moment, als Jesus seinen Leidensweg und seinen Tod offenbarte, nur menschlich und nicht göttlich. Und ebenso ist es auch heute bei nicht wenigen Menschen, wenn sie eine Beurteilung zu Jesus Christus abgeben und gleichzeitig die Christen kritisieren, die sich an die Bibel halten. Für sie ist Jesus vor allem das Symbol für Freiheit, Frieden und Weisheit. Von einem Erlöser, einem todgeweihten Lamm Gottes wie die Bibel sagt, wollen sie nichts wissen. Johannes der Täufer sagte, als er Jesus sah, der zur Taufe gekommen war: ''Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt'' (Johannes 1,29)! Für einige ist der Verweis auf unsere Sünden, die uns vor Gott in jeder Weise disqualifizieren und verurteilen, nur ein - ich zitiere einen Kommentar den ich erhielt: ''weinerlich-scheinheiliges, gegenseitig sich beweihräucherndes Sünden-Vergebungs-Gejammer''. Und das wäre sinnlos und seelenlos und etwas, an dem Gott gewiss nicht beteiligt ist. Auch hier müsste man tatsächlich erwidern: ''Weiche von mir, Satan!'' Petrus wollte auch für Jesus sterben und ihn vor dem Tod bewahren - aber Jesus tadelte ihn deshalb scharf. Lesen wir Lukas 22, 31-33: ''Es sprach aber der Herr: Simon, Simon, siehe, der Satan hat euch begehrt, um euch zu sichten wie den Weizen; ich aber habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht aufhöre; und wenn du einst umgekehrt bist, so stärke deine Brüder! Er aber sprach zu ihm: Herr, ich bin bereit, mit dir ins Gefängnis und in den Tod zu gehen''! Darauf sagte ihm Jesus daß er ihn dreimal verraten würde.

Das hatte eben auch die Bedeutung, um Petrus (und auch uns heute) klar zu machen, daß wir in keinerlei Weise etwas zu unserem Heil und Segen beitragen können, außer allein selig zu werden durch den Glauben an den gestorbenen und auferstanden Sohn Gottes. Und selbst das können wir nicht aus uns selbst. In Johannes 6,65 steht: ''Darum habe ich euch gesagt: Niemand kann zu mir kommen, es sei ihm denn von meinem Vater gegeben''! Wäre Jesus nicht gekreuzigt worden, und von den Toten wieder auferstanden, wären wir alle verloren und der Teufel hätte gewonnen! Mit weinerlichem Gejammer hat das alles gar nichts zu tun - das spielt sich nur in den Köpfen der pseudogeistlichen Humanisten in ihren esoterischen Vorstellungen so ab. Aber sie tappen völlig im Dunkeln. Jesus ist Gott als Mensch und der einzige, der den Menschen retten und erlösen kann (Johannes 14,6). Den Jesus an den solche ''Freidenker'' glauben, gibt es nicht. Dasselbe zählt für den Jesus im Koran - das ist nicht der biblische Jesus! Jesus ist kein Symbol, sondern der Messias, das Lamm Gottes, Gott in allem und der Weg, die Wahrheit und das Leben. Entweder dieser gekreuzigte und auferstandene Jesus ist unser Retter oder unser Richter! In Offenbarung 1, 17-18 steht was Johannes in seinem Exil auf der griechischen Insel Pathmos hörte und aufschrieb und wer Jesus Christus ist: ''Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen nieder wie tot. Und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach zu mir: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebende; und ich war tot, und siehe, ich lebe von Ewigkeit zu Ewigkeit, Amen! Und ich habe die Schlüssel des Totenreiches und des Todes''. Amen.

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