Deine Tage, Gottes Kraft -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 07. Sep 2018)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 5828

für den 07. Sep 2018 - Autor:

Deine Tage, Gottes Kraft

''Und über Asser sprach er: Asser ist gesegnet unter den Söhnen. Er sei der Liebling seiner Brüder und tauche seinen Fuß in Öl. Von Eisen und Erz sei der Riegel deiner Tore; dein Alter sei wie deine Jugend''!

5. Mose 33, 24-25 *©*
 

Mose sprach den Segen Gottes aus über die einzelnen Stämme Israels. Über Asser wird unter anderem gesagt, daß es nicht an Nachkommen fehlen wird und die Ölernte überschwänglich sein wird. Entsprechend werden Sicherheit, jugendliche Stärke und feste Schritte die Folge sein. Was bedeutet dies für uns? Öl ist in der Bibel auch das Synonym für den Heiligen Geist. Ohne dieses Öl würden wir weder glauben können, noch überhaupt etwas von Gott und seinen Segnungen wahrnehmen und erst recht nicht aus dem Reichtum Gottes leben können. Mit den Füßen im Öl zu stehen bedeutet einerseits, daß die Ernte damals so groß war, daß diese freudige Handlung so möglich war. Aber es bedeutet im übertragenen Sinne auch, daß man seine Wege in der Gnade Gottes und durch den Heiligen Geist gehen könnte und durfte. Die Füße sind ja dazu da, sich fortzubewegen und die Wege zu gehen, die Gott zuvor bereitet (Epheser 2,10: ''Denn wir sind seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen''). Ohne Öl können wir weder diese Wege sehen, noch sie gehen. Wie sehr war also Asser gesegnet, sozusagen im Öl baden zu können. Und wenn wir dann weiterlesen, daß unsere Kraft das Resultat unserer Tage sind (Luther), dann ist damit eben gemeint, daß Tage, die durch dieses Öl in besonderer Art und Weise gesegnet sind, vor Kraft und Zuversicht und Freude nur so strotzen. Alles wird gelingen und vor dem was noch kommen könnte, fürchtet man sich in keinster Weise. Man freut sich sogar darauf, weil Gott mit einem ist - durch den Heiligen Geist. Eines erscheint mir hier noch wichtig. Als neutestamentlich Gläubige, die mit dem Heiligen Geist versiegelt sind (Epheser 1,13: ''In ihm seid auch ihr, nachdem ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eurer Errettung, gehört habt — in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung...'') haben wir auch Verantwortung. Es gibt keinen frommen Automatismus.

Wir sollen sozusagen wie Asser unsere Füße in Öl baden und das Öl nicht wegkippen oder es ungenutzt in der Sonne stehen lassen. Das wäre töricht und contraproduktiv. Leider verhalten wir uns manchmal so und betrüben dann den Heiligen Geist (Epheser 4,30). Sich diesem Öl auszusetzen bedeutet in der Praxis einfach, daß man die christlichen Tugenden und geistlichen Notwendigkeiten nicht ignoriert, übersieht, vernachlässigt oder als selbstverständlich ansieht. Sondern eben in aller Praxis sich diese geistliche Nahrung beständig und mit der rechten Einstellung auch zuführt. Zum einen ist alles Gnade und Barmherzigkeit Gottes, und zum anderen sind Dinge wie Gebet, Fürbitte, Bibelstudium, Gemeinschaft, Zeugnis, Hilfsbereitschaft und Glauben eben unerlässlich, wenn man geistlich in dieser bösen Welt nicht nur dahinvegetieren will, sondern Kraft hat und für Gott brauchbar sein will. Sicherlich sind unsere Tage mitunter sehr unterschiedlich. Unter anderem auch, weil jeder Tag seine eigene Plage hat (Matthäus 6,34). Aber was wir dennoch leisten, ertragen, voranbringen oder auch verstehen sollen, wird Gott uns durch die Kraft des Heiligen Geistes für jeden einzelnen Tag auch geben und so ermöglichen. Nicht jeder Tag ist dazu da um Bäume auszureissen oder Festungen zu erstürmen. Aber wir dürfen und sollen bereit sein, in der Kraft Gottes, die Dinge anzupacken die unseren Weg kreuzen und einfach dran sind, wenn sie uns begegnen. Das können manchmal auch eher kleine Dinge, Gesten, Handlungen und Tätigkeiten sein. Die Bibel sagt, daß unsere Treue im Kleinen auch wertvoll und wichtig ist und Gott auch zeigt, daß wir uns nicht dafür zu schade sind, auch in diesen Momenten das Beste und Richtige zu tun und somit Gott zu ehren (Lukas 16,10). Amen.

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