Grenzenlos?! -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 17. Jul 2018)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 5776

für den 17. Jul 2018 - Autor:

Grenzenlos?!

Er schafft deinen Grenzen Frieden

Ps147, 14 *©*
 

Wir leben in Frieden, haben ziemlich sichere Wohnungen und Lebensbedingungen. Wir haben Menschen um uns, die für uns da sind, wenn wir sie brauchen. Das klingt doch nach friedvolles Leben. Das sind äußere Bedingungen. Wie sieht es aber in uns aus? Den äußeren Frieden können wir selber schaffen. Den inneren Frieden schafft nur Gott. Wir Menschen werden alt. Dadurch werde ich eventuell immer mehr aus dem Leben herausgenommen, weil ich nicht mehr so fit bin und kann überall hingehen und alles mitmachen. Es kommen körperliche und geistige Grenzen. Dann kommen Fragen: Bin ich noch wichtig? Innere Grenzen, die sich nach außen sichtbar machen. Maßlos leben, aber die Grenzen kommen und dann sind wir innerlich unzufrieden. Wir wollen es vertuschen. Wenn wir uns mit anderen vergleichen, sehen wir wie gut es uns noch geht, aber auch wie schlecht es uns geht. Je nach dem, mit wem wir uns vergleichen.
Was ist eine Grenze? Es gibt eine Lebensgrenze= Tod, aber noch habe ich Zeit. Wenn ich merke, dass irgendwo meine Grenze ist, dann beginnt es innerhalb dieses Bereiches an, lebendig zu werden. Energie entwickelt sich dann. Gott gibt dann Kraft, um für sein reich tätig zu sein. Das Volk Israel war damals arg begrenzt. Der Tempel war zerstört. Sie hatten teilweise um das Überleben zu kämpfen. Mit dem Aufbau des Tempels hatte das Volk wieder das Gefühl, dass es bergauf geht. Grenzen zu spüren ist wichtig, um zu wissen, wer ich bin. Wer grenzenlos ist spürt sich nicht oder über anderer Leute Grenzen geht, spürt nicht das schlimme Gefühl des Kontrollierens. Der Psalm ist ein Glaubensbekenntnis: Lobt Gott, weil er uns aus der Gefangenschaft befreit hat, Israel aufbaute, heilte zerbrochene Herzen und er schaffte Frieden in / an unseren Grenzen. Wie ist das bei uns? Das Bekenntnis umfasst alles, was wir brauchen. Ich habe einen festen Ort. Frieden ist in meinem Leben (ist Gottes Werk). Haben wir immer Frieden? Ist da nicht auch mal Sorge, Ärger.... Wir leben dann nicht im Vertrauen, sondern in Zweifeln, im Fragen. Gott redet schon mal durch Bilder zu uns. Das kann im Traum sein oder in spontanen, innerlichen Aufblitzen. Mancher hat es vielleicht schon erlebt. Gerade wenn ich nichts spüre ist Gott da. Gerade unter Freunden ist es manchmal schwer, die momentanen Grenzen kundzutun. Glauben ist ja nicht wissen und etwas für richtig halten, sondern bedeutet „sich angeloben“. Da muss man auch schon mal Zeiten durchgehen, wo einem die Grenzen sehr bewusst werden. Bei der Verlobung verspricht man, dem Menschen treu zu sein. Man dachte, man kennt den Menschen. Dann kam es aber ganz anders. Man erlebte die Grenzen der Liebe. Gott ist an den Grenzen meines Glaubens, an den Grenzen meiner Hoffnungen, an den Grenzen meiner Kraft und an den Grenzen meiner Liebe gegenwärtig und schafft dort Frieden. Der Friede beginnt damit, dass ich weiß: Ich bin nicht grenzenlos, ich habe eine Grenze und vielen Grenzen kommen im Laufe des Lebens dazu. Dazu stehe ich. Meine Sorgen und Probleme übergebe ich ihm und meine Grenze der Leistungsfähigkeit behindert mich nicht mehr, sondern ich mache etwas aus dem, was noch möglich ist. Die Grenze des Wertbewusstseins wird dann unwichtig. Der Friede wächst mit der Zeit, damit umgehen zu können, wenn Grenzen auftauchen und bleiben. Jeder hat seine Orte, wo der Friede anfängt: das Gespräch mit dem Kollegen, das Gespräch in der Familie, das Gebet....... wir dürfen klagen, denn damit verarbeiten wir unsere Probleme, unseren Unfrieden. Es ist aber nur eine Übergangstation. Am Ende wartet Gott auf uns und dann wird es in Gottes Namen grenzenlos. Jesus sagt: Den Frieden lasse ich euch, aber meinen Frieden gebe ich euch extra. Nicht den Weltfrieden gibt er uns. Wir sollen uns nicht erschrecken, sondern sein Friede geht mit uns an unsere Grenzen, wenn es schwer wird und bewahrt uns.

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