Die Grenzen Ägyptens -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 12. Jul 2018)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 5771

für den 12. Jul 2018 - Autor:

Die Grenzen Ägyptens

''Denn Ägypten ist Mensch und nicht Gott, und seine Rosse sind Fleisch und nicht Geist. Und der HERR wird seine Hand ausstrecken, sodass der Helfer strauchelt und der, dem geholfen wird, fällt und alle miteinander umkommen.''

Jeremia 31,3 *©*
 

Der Auszug der vormals versklavten Israeliten aus Ägypten (2. Mose 12,37) steht dafür, daß ein verlorener Mensch vom Tod zum Leben übergegangen ist, vom sündigen Fleisch zum freien Geist, vom Teufel zu Gott und von der Lüge zur Wahrheit. Ägypten steht auch für die abgefallene, gottlose Welt mit ihren verwirrenden Angeboten, Verführungen, ihrem Hochmut und ihrer Selbstgefälligkeit. Wir Menschen leben in keinem Vakuum, keiner keimfreien Umgebung. Eine irdische Welt ohne Sorgen, Probleme und ohne Leid und persönliche Leidensgeschichten und Ungerechtigkeiten steht uns nicht mehr zur Verfügung (1. Mose 3,22-24). Darum brauchen wir auch Hilfe! Die Welt in der wir leben sieht das auch so - wir sind außerordentlich hilfsbedürftig! Die Welt arbeitet aber mit Halbwahrheiten, so wie der Teufel, und bietet aber, im Gegensatz zu Gott, nur ihre wahrheitsresistenten, eigenen Lösungen und Lösungsansätze an. In Hesekiel 34,4 steht folgendes: ''Das Schwache stärkt ihr nicht und das Kranke heilt ihr nicht, das Verwundete verbindet ihr nicht, das Verirrte holt ihr nicht zurück und das Verlorene sucht ihr nicht; das Starke aber tretet ihr nieder mit Gewalt''. Das ist die Wahrheit! Die Welt maßt sich an die Probleme lösen zu können, die sie selbst verursacht hat. Aber Ägypten bleibt Ägypten und kann nicht über Nacht zu einem anderen, besseren Land werden. Die Israeliten haben das aber nach dem Auszug nicht erkennen wollen und haben sich gegen Gottes guten Willen aufgelehnt und sich nach den ''Fleischtöpfen Ägyptens'' zurückgesehnt (2. Mose 16,3). Doch Ägypten ist Mensch und nicht Gott - sein Heil in sich selbst zu suchen und zu sich selbst zurückzukehren, führt einen nur wieder in die Knechtschaft der Sünde hinein (Galater 5,1).

Gott sieht und bewertet unsere Lebensumstände anders, er hat von Freiheit eine andere Vorstellung als wir. Wer sich an Helfer wendet die nicht Gottes Willen ausmachen, wird dann auch nur ''ägyptische Lösungen'' erhalten, die zum scheitern verurteilt sind. Die Bibel vergleicht einen unerlösten Zustand in der Welt mit einem knechtischen, versklavten Geist der sich fürchtet (Römer 8,15) . So fühlen sich viele Menschen ja auch oft. Sind wir erlöst und haben Ägypten im Geist und in der Seele verlassen, sind wir nicht mehr in diesem Zustand. Wir können uns vielleicht manchmal noch entsprechend so fühlen, aber wir sind es nicht mehr! Glaube ist kein Gefühl! Wir haben nun einen kindlichen (nicht kindischen) Geist dem die Wertschätzung, Liebe, Kraft und das Vertrauen zu Gott das Wichtigste geworden ist (2. Timotheus 1,7). Darin sollen und dürfen wir auch innerlich wachsen. Mit dem Kommen Jesu Christi ist auch die ultimative Information und Aufklärung in diese Welt und unser Leben hineingekommen. Die Zeit der Ahnungslosigkeit und Unwissenheit sollte vorbei sein. Das Wort wurde Fleisch - in Jesus haben wir alles was wir brauchen und nötig haben. ER ist sozusagen der Universalschlüssel zur Erkenntnis der absoluten Wahrheit (Johannes 14,6). Die Ohnmacht Ägyptens ist darin begründet, daß sie keine wirklichen Antworten hat auf die Frage nach dem Sinn des Lebens und der Frage wer wir eigentlich sind und wohin wir gehen! Darum, suche nicht nach Ägypten und in Ägypten Wahrheiten und Hilfen für dein Leben - trachte zuerst nach dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit, so wird dir alles andere zufallen was du brauchst (Matthäus 6,33).

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