Himmelfahrt - Ein Weggehen und doch ein Näher-kommen Teil 2 -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 12. May 2018)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 5710

für den 12. May 2018 - Autor:

Himmelfahrt - Ein Weggehen und doch ein Näher-kommen Teil 2

Und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, mit der du mich liebst, in ihnen sei und ich in ihnen.

Joh. 17,26 *©*
 

Einheit sehnen wir uns alle. Wir brauchen ein bestimmtes Maß an gegenseitigem Verstehen, an gemeinsamem Leben, damit wir miteinander umgehen können. Gemeinsame Werte, Ziele und Normen sind wichtig. Wir brauchen gegenseitige Wertschätzung und Rücksichtnahme. Es geht etwas kaputt, wenn man sich nicht einigen kann. Egoismus bringt uns nicht weiter, sondern macht alles Umfeld kaputt. Können wir uns zurücknehmen, das wir zur Einheit gelangen, d.h. Kompromisse schließen zu können. Zwischen Jesus und seinen Vater war ein ''blindes-sehen-sich verstehen''. Fußballspieler müssen es als Team können und beherrschen. Das klappt nur, weil sie miteinander redeten und übten. Es gab eine große Transparenz zwischen Vater und Sohn, weil sie miteinander redeten. Jesus betete 40 Tage in der Wüste zu ihm. Heraustreten aus dem Alltag, um allein zu sein mit Gott, das brauchen wir zum Atem holen und um die Beziehung zu Gott nah zu bringen. Der Mann meiner Freundin geht schon mal bewusst eine Zeit lang in ein Kloster, um Ruhe zu haben, um abzuschalten. Wir fragen dann: 'Gott, wie geht es dir mit mir? Was möchtest du in mir verändern? Wozu willst du mich gebrauchen? Gott rede in alle meine Bereiche.' Es können Ängste entstehen, wenn ich die Fragen zulasse. Aber, es wird wohltuend sein wenn er sich einmischt, wenn wir es oft auch anders meinen. Wir es u.U. sehr viel später. Reden zu Gott und in der Nähe von Gott sein ist eine angefochtene Geschichte. Die Ängste, die Bedrängnisse, die Verletzungen des Alltags....sind ein Störfaktor. Jesus will, das die Transparenz auch unser Miteinander (Beruf, Familie, Gemeinde, Freunde) kennzeichnet. Jemand sagte mal: Wenn jeder hätte vor der Stirn ein Fensterlein zu seinem Hirn - ach was wär das für ein Laufen, matte Scheiben einzukaufen. Da steckt das Bedürfnis des Verbergens hinter. Es wäre auch nicht gut, wenn wir alles Denken uns direkt sagen würden, egal in welcher Richtung. Dabei könnte manche Freundschaft brechen. Es ist gut, über manches erst nachzudenken, bevor man es äußert. Jesus will, dass wir offen sind vor und für andere Menschen. Oft beschweren wir uns, das wir uns keinem in gewissen Dingen richtig öffnen können und wir keinen haben, um mit ihm über eine Sache reden zu können. Der Wunsch nach Offenheit lässt sich daraus lesen, um sein zu können, wie ich bin. Wird der Wunsch Realität, dann ist eine gewisse Ausstrahlung da und die Menschen bleiben nicht alleine, die Gemeinde hat Anziehungskraft. Ich kann das sagen, was mich bewegt und bedrückt und ich werde hinterher nicht verurteilt oder es wird hinter meinem Rücken geredet. Meine Schwäche wird nicht ausgenutzt. Er geht weg, um uns zu prägen und um uns im Innern nahe zu sein. Nur dann muss ich nach innen offen sein für Gott. Wir sollen uns nicht von unserem Versagen her definieren, sondern von unseren Schwächen und Versagen. Bevor wir über jemanden etwas sagen, sollten wir überlegen ''was klebt auf unserem Rücken?''. Aber: ER kaufte uns mit seinem Blut frei. Jesus öffnete uns die Augen und lässt uns den Wert des anderen sehen. Was hat dich mehr verändert? Als dich jemand klein gemacht hat oder als einer deinen Wert herausgestellt hat? Was gab mehr Kraft? Wertschätzung bringt Selbstwertgefühl. Diese innere Haltung will Jesus in uns zum Leben bringen. Habe du den Mut heute, dich zu öffnen. ER ist bei dir IMMANUEL.

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