Zeige mir deine Wege -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 06. Apr 2018)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 5674

für den 06. Apr 2018 - Autor:

Zeige mir deine Wege

''HERR, zeige mir deine Wege und lehre mich deine Pfade! Leite mich in deiner Wahrheit und lehre mich, denn du bist der Gott meines Heils; auf dich harre ich allezeit. Gedenke, o HERR, an deine Barmherzigkeit und an deine Gnade, die von Ewigkeit her sind''!

Psalm 25, 4-6 *©*
 

Wegweisungen Gottes - das ist es was wir als Christen brauchen. Andererseits wissen wir aber auch, daß wir von Gott immer auch korrigiert, erzogen und geheiligt werden (müssen). Und dies beinhaltet wohl, daß wir aus den Lebenswegen die wir gegangen sind und in Zukunft noch gehen werden (vor allem auch die verkehrten Wege), auch etwas lernen sollen. Würden wir immer nur die Wege beschreiten, die Gott uns vorgibt, dann wäre der Lerneffekt (die Heiligung) irgendwie überflüssig, und wir wären der perfekte Nachfolger Jesu. Aber das passt so nicht. Sogar der Sohn Gottes, der ohne Sünde war, hat an dem, was er erlitten hat den Gehorsam gelernt - wie viel mehr muss das dann für uns fehlbare Menschen gelten? In Hebräer 5, 8-10 steht entsprechend: ''Und obwohl er Sohn war, hat er doch an dem, was er litt, den Gehorsam gelernt; und nachdem er zur Vollendung gelangt ist, ist er allen, die ihm gehorchen, der Urheber ewigen Heils geworden, von Gott genannt: Hoherpriester nach der Weise Melchisedeks''. Was Jesus auszeichnete war auch seine Gottesfurcht. Er hätte ja auch die Einstellung haben können (als sündloser Mensch) über den Dingen zu stehen und als souveräner Vertreter Gottes, völlig autonom und selbstbewusst die Dinge akurat und ohne großen Aufwand zu regeln. Aber Jesus hat gekämpft, gehadert, geweint, gefleht, gebetet und sich sehr gedemütigt. Er hat sich ganz von seinem himmlischen Vater abhängig gemacht. In Johannes 5,30 sagte er: ''Ich kann nichts von mir selbst aus tun. Wie ich höre, so richte ich; und mein Gericht ist gerecht, denn ich suche nicht meinen Willen, sondern den Willen des Vaters, der mich gesandt hat''. Gott zeigte Jesus die Wege die er zu gehen hat, und die Entscheidungen die er treffen sollte. Aber das war keine Sache die Jesus aus dem Ärmel geschüttelt hatte. Er war vollkommener Mensch und litt unter vielen schweren Umständen und hatte mit sündigen, fehlerbehafteten und schwierigen Menschen zu tun, die oft genau das Gegenteil von ihm erwarteten, als Gott es wollte. Sogar im engsten Kreis der Jünger. Und bei uns ist es heutzutage in manchen Situationen und Momenten ähnlich.

Da wird von uns auch manchmal etwas erwartet (oder wir werden in bestimmte Richtungen zu bestimmten Handlungen gedrängt), die unmöglich dem Willen Gottes entsprechen können. Da müssen wir oftmals auch nicht rätseln, ob dies oder das Gottes Wille ist? Das wissen wir einfach. Vieles ist offensichtlich. Manches Andere eher nicht. Gerade in Fragen der Zukunft, des Berufes, des Dienstes für Gott oder auch bei kleinen und großen Entscheidungen, wissen wir oft nicht, was die richtige oder bessere Entscheidung ist? Und manchmal gilt hier auch einfach, daß man nur ein fahrendes Schiff lenken kann! Sind wir mit unserem Schiff immer nur vor Anker im Hafen und warten auf die große Aufbruchstimmung und das richtige Wetter, könnten wir unter Umständen lange warten und Rost ansetzen. Einen manchmal falschen Weg zu gehen ist weniger das Problem (weil man ja umkehren kann), als sich gar nicht zu bewegen und jede gute Möglichkeit von vornherein an sich vorbeiziehen zu lassen. Das betrifft durchaus auch eher kleine Dinge im Alltag. Jeder Tag steckt voller kleiner Entscheidungen. Jesus sagte in Lukas 16,10: ''Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten ungerecht ist, der ist auch im Großen ungerecht''. Es sind gar nicht so sehr die großen Zukunftsfragen, die uns beherrschen sollten. Es ist eher die Treue in den Dingen, die uns anvertraut sind, und bei denen wir uns schon bewähren konnten und sollten. Wichtige Veränderungen kommen tatsächlich von Gott. David betete darum, daß Gott ihm die Wege zeigt und er lernen darf mit den Augen Gottes zu sehen - für die rechten Entscheidungen. Aber letztlich dürfen und müssen wir uns Gott anvertrauen, weil ER allein die Zukunft (und die Wahrheit) kennt und auch weiß, was für uns und in seinem Sinne gut und richtig ist (Römer 8,28). Amen.

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