Der HERR wird hören -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 28. Mar 2018)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 5665

für den 28. Mar 2018 - Autor:

Der HERR wird hören

''Antworte mir auf mein Schreien, du Gott meiner Gerechtigkeit! In der Bedrängnis hast du mir Raum gemacht; sei mir gnädig und erhöre mein Gebet! Ihr Männer, wie lange noch soll meine Ehre geschändet werden? Wie habt ihr das Nichtige so lieb und die Lüge so gern! Erkennt doch, dass der HERR den Getreuen für sich erwählt hat! Der HERR wird hören, wenn ich zu ihm rufe''.

Psalm 4, 2-4 *©*
 

Eine Vernachlässigung des Gebetes führt dazu, weder glücklich noch zufrieden zu sein als Christ. Das Gebet ist sozusagen auch ein Gradmesser meines geistlichen Zustandes und meiner Beziehung zu Gott und Jesus Christus. Diese Welt ist voller Mühseligkeiten, Schwierigkeiten, Nervereien, Krankheiten, Bosheiten und Anfechtungen – wer dies als Christ meint unbehelligt und ohne Gebet überstehen und überwinden kann, der irrt sich sehr. Durch das regelmäßige Gebet kann ich viel eher damit umgehen und die Dinge und Umstände ertragen und auch überwinden, als wenn ich meine und denke, das auch ohne Gottes Hilfe (die ich erbeten kann und soll) irgendwie schaffen kann. Die Dinge für die ich bete auch näher zu beleuchten, und nicht nur oberflächlich etwas zu erbitten und zu beschreiben, sollte uns auch wichtig werden. Man darf es also genau nehmen und es tut einem auch in der Seele gut, wenn man konkret betet und Gott um Hilfe und seinen Willen in diesen Angelegenheiten bittet. Der Punkt ist, daß ein gebetsloser Christ sich in große Gefahr begibt - auch wenn er sich dessen nicht bewusst ist. Der Feind schläft nicht. Man schadet sich nur selbst und drückt damit im Grunde auch seine Fahrlässigkeit und Gleichgültigkeit aus. Wer sich der Liebe und Gnade Gottes in seiner Seele bewusst werden durfte, kann eigentlich gar nicht anders als zu beten und sich dafür auch Zeit und Raum zu besorgen. Zu sagen, man habe dafür keine Gelegenheiten im Alltagsleben, ist doch eher nur eine faule Ausrede. Beten kann man immer und überall. Wichtig ist hier auch daß Gebete in der Fülle des Geistes Gottes geschehen sollten (auch darum kann man vorab bitten) und dies inhaltlich auf Dankbarkeit, Fürbitte, Ausdauer und Ernsthaftigkeit gegründet ist.

Es gibt leider auch Gläubige, die nur einen Schein der Frömmigkeit haben, und vermutlich auch alles so machen, was echte Christen tun – nur in fataler Selbsttäuschung. Die beten auch, aber es steckt eben nichts dahinter, womit Gott etwas anfangen könnte und will. Und solche stellen sich auch nicht selbst in Frage. Daran sollen wir uns selbstredend dann kein Beispiel nehmen. Wohlformulierte Gebete sind kein zwangsläufiger und automatischer Gradmesser von Richtigkeit. Es gibt viele Männer und Frauen Gottes, die großen Wert auf ihr Gebetsleben legten und damit als Vorbilder fungieren für unser eigenes Leben im Gebet. Besonders König David sticht hier hervor, der sozusagen in allen Lebenslagen und Umständen stellvertretend für mich (uns) seine Gebete inbrünstig vor Gott gebracht hat und aus seinem Herzen keine Mördergrube machte, trotz aller Privilegien und Vorteile, die er als König und Herrscher vorzuweisen hatte. David setzte sein Gebet fort - Psalm 4, 5-9: ''Erzittert und sündigt nicht! Denkt nach in eurem Herzen auf eurem Lager und seid still! Bringt Opfer der Gerechtigkeit und vertraut auf den HERRN! Viele sagen: Wer wird uns Gutes sehen lassen? O HERR, erhebe über uns das Licht deines Angesichts! Du hast mir Freude in mein Herz gegeben, die größer ist als ihre, wenn sie Korn und Most in Fülle haben. Ich werde mich in Frieden niederlegen und schlafen; denn du allein, HERR, lässt mich sicher wohnen''. Amen

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