Umkämpftes Lebensglück -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 17. Feb 2018)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 5626

für den 17. Feb 2018 - Autor:

Umkämpftes Lebensglück

Du tust mir kund den Weg zum Leben: Vor dir ist Freude die Fülle und Wonne zu deiner Rechten ewiglich.

Psalm 16,11 *©*
 

''Wer möchte nicht selbstbewusst, attraktiv und glücklich durchs Leben gehen? Dazu noch eine erfüllte Partnerschaft und Erfolg im Beruf...''

So wird in unserer heutigen Zeit das so genannte Lebensglück beschrieben. Doch diese Anforderungen führen nicht zu zuverlässigen Stützen des Selbstbewusstseins, sie führen vielmehr zu einer chronischen Überforderung. Denn in unserer medialisierten Welt kursiert dazu eine nicht zu überblickende Menge von Meinungen, so dass man nicht mehr gut unterscheiden kann, worauf man sich nun verlassen könne oder was blanker Unsinn sei.
Dazu schreibt '' der Soziologe Gerhard Schulze: ' Wie der Barbier von Sevilla reagiert man nach allen Seiten hin auf kurzfristig auftauchende Anforderungen - Figaro hier, Figaro da -, ohne ein Wirklichkeitsbild zu entwerfen, das die vielen Ereignisse umfassend beschreibt. [...] Politik, Medienlandschaft, Werbung, Entwicklung neuer Produkte, nicht zuletzt unser aller Alltagsleben scheinen von galoppierendem Episodismus befallen. Wir schreien uns gegenseitig ständig neue Reizworte zu, fallen wechselnden Problemmoden anheim, werden von einander jagenden Erregungstrends ergriffen. Der Kurs durch die Wirklichkeit gerät zur Geisterbahnfahrt.'
Angesichts eines tendenziellen Überangebots an medialen Reizen und Kontaktangeboten ist es also zum eigenen Wohlbefinden nötig geworden, das rechte Maß und die nötige Balance in der Nutzung solcher Möglichkeiten zu finden.'' (gefunden in Wikipedia)

Doch wer hilft Ihnen in dieser Zeit die richtige Balance zu finden? Wer kann Ihnen zuverlässige Maßstäbe an die Hand geben, um innere und äußere Zufriedenheit und Sicherheit zu finden?
In Psalm 16,11 lässt sich Gottes Kontrastprogramm zu unserer Zeit erkennen:
''Du führst mich den Weg zum Leben. In deiner Nähe finde ich ungetrübte Freude;
aus deiner Hand kommt mir ewiges Glück.''

Der Weg zum Leben ist eines der zentralen Motive des Alten Testaments. Insbesondere im Buch der Sprüche wird immer wieder der Kontrast zwischen Wegen, die zu Gott als Lebensquelle hinführen und Wegen, die in Selbsverlorenheit und Unsicherheit des gottlosen Lebens enden, beschrieben. Die ganze Qualität der schützenden Nähe Gottes wird in Psalm 16,9 wie folgt beschrieben:
''Darum freut sich mein Herz, jauchzt meine Ehre, ja, mein Fleisch wird sicher wohnen.''
(Übersetzung nach Martin Buber)

Die in Vers 11 beschriebene ungetrübte Freude und das bei Gott zu findende Glück erfüllen sich ganz lebensnah in diesen drei Punkten: Freude im Herzen, gestütztes Wertgefühl und leibliche Sicherheit. Wer in der ganzen Unübersichtlichkeit unserer Zeit sich an Gott festhält und bei ihm Halt und Orientierung sucht, der findet bei ihm Sicherheit, Geborgenheit und Zuspruch.
Das wirkt sich in Ihren Gefühlen und Entscheidungen aus. In Gott finden Sie ein Gegenüber, der Ihnen hilft, befreit und geliebt zu leben. Gott bringt Ihnen seine volle Wertschätzung entgegen, und er zeigt Ihnen verlässliche Gebote, die Ihnen helfen, im Einklang mit ihm, Ihnen selbst und Ihren Mitmenschen zu leben. All das trägt dazu bei, dass Sie keine Angst um Ihre Sicherheit und Ihr Leben haben müssen.

Von Psalm 16 aus kann man das Zitat der Berliner Morgenpost auch wie folgt umformulieren:
''Wer fühlt sich nicht gerne verlässlich geliebt mit all seinen Macken und Schwächen? Wer erfährt nicht gerne volle Rückendeckung und Wertschätzung und lebt in gesunden, tragenden Beziehungen...''
Im Gegensatz zur Berliner Morgenpost geht es hier nicht um eine zu erhoffende Traumwelt, sondern um die Realität des Vertrauens in Gott.
''Aus deiner Hand kommt mir ewiges Glück.''

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