Jetzt wird in die Hände gespuckt – Teil 2 -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 18. Jan 2018)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 5596

für den 18. Jan 2018 - Autor:

Jetzt wird in die Hände gespuckt – Teil 2

Ihr seid solche lebendigen Steine, aus denen Gott sein Haus, die Gemeinde, aufbauen will.

1.Petr.2,5a *©*
 

1. Petrus 2,1-10 Hört auf mit aller Bosheit und allem Betrug! Heuchelei, Neid und böses Gerede darf es bei euch nicht länger geben. Wie ein neugeborenes Kind nach der Milch schreit, so sollt ihr nach dem unverfälschten Wort Gottes verlangen. Dann werdet ihr im Glauben wachsen und das Ziel erreichen. Ihr habt ja selbst erfahren, wie gut der Herr ist. Zu ihm dürft ihr kommen. Er ist der lebendige Stein, den die Menschen weggeworfen haben, weil sie seinen Wert nicht erkannten. Gott hat ihn ausgesucht, weil er weiß, wie wertvoll und kostbar dieser Stein ist. Ihr seid solche lebendigen Steine, aus denen Gott sein Haus, die Gemeinde, aufbauen will. Darin sollt ihr als seine Priester dienen, die ihm als Opfer ihr Leben zur Verfügung stellen. Um Jesu willen nimmt Gott diese Opfer an. Es steht in der Heiligen Schrift: «Einen ausgewählten, kostbaren Grundstein werde ich in Jerusalem legen. Wer auf ihn baut, steht fest und sicher.» Ihr habt durch euern Glauben erkannt, wie wertvoll dieser Grundstein ist. Für alle, die nicht glauben, gilt das Wort: «Der Stein, den die Bauarbeiter weggeworfen haben, weil sie ihn für unbrauchbar hielten, ist zum Grundstein des ganzen Hauses geworden. Er ist ein Stein, an dem sich die Menschen stoßen, der sie zu Fall bringt.» Denn sie stoßen sich nur deshalb daran, weil sie dem Wort Gottes nicht gehorchen. Wenn sie stolpern und fallen, ist das unvermeidlich. Ihr aber seid das von Gott auserwählte Volk, seine königlichen Priester, Menschen, die ihm gehorchen und sein Eigentum sind. Deshalb sollt ihr die großen Taten Gottes verkündigen, der euch aus der Finsternis befreit und in sein wunderbares Licht geführt hat. Früher konnte man euch nicht als Volk bezeichnen; wer wart ihr schon? Jetzt seid ihr Gottes Volk! Früher kanntet ihr Gottes Gnade nicht; jetzt habt ihr seine Barmherzigkeit erfahren.
Es gibt Baumaterial, nämlich lebendige Steine, die früher tot waren. Durch die Begegnung mit Jesus werden sie lebendig. Die Beziehung zu Jesus ist Voraussetzung, um im Reich eingebaut werden zu können. Gott zeigt uns, wo wir als Bausteine eingebaut werden können. Der Stein hat mehrere Seiten. Ein Stein trägt auch andere Steine und wird von anderen getragen. Ziel des Bauprojektes ist der Tempel. »So seid ihr nun nicht mehr Fremde und Nichtbürger, sondern ihr seid Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen. Ihr seid aufgebaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten, wobei Christus selbst Eckstein ist. In ihm zusammengefügt, wächst der ganze Bau zu einem heiligen Tempel im Herrn, und in ihm werdet auch ihr mitaufgebaut zu einer Behausung Gottes im Geist« (Eph. 2,19-22). Doch der Tempel ist noch unvollkommen! Ich habe meine Fehler und Macken. Der Tempel ist heilig, weil Gott darin wohnt. Mit den Steinen kann ein Tempel Gottes als auch ein Tempel für den Teufel gebaut werden. Da fällt die Entscheidung bezüglich des Lebens: entweder baue ich auf den Stein oder ich werde von ihm zerschmettert.
Die Priester werden als Bauarbeiter (V.9-10) genannt. Sie haben das große Vorrecht, zu Gott zu gehören. Sie haben eine Mittlerfunktion, indem sie den Dienst für Gott am Mitmenschen haben. »Ein Priester ist jeder, der in irgendeiner Weise andere Menschen Gott näher bringt oder ihnen Gott nahe bringt.«(Ralf Luther). Wir sind das Volk, mit dem Gott zum Ziel gelangen will Durch die Verkündigung der Tat Jesu können wir zu Jesus finden. Wenn wir den Fehler beim anderen sehen, kann das Haus nicht gebaut werden, weil eine Lücke in der Wand fehlt. Nämlich du. Selbst mit unsern Schwächen kann und will Gott sein Reich mit mir als ein lebendiger Stein bauen.

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