Weihnachtsstress -|- Andacht von Rosemarie Schauer (Daily-Message-Archiv, 23. Dec 2017)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 5570

für den 23. Dec 2017 - Autor:

Weihnachtsstress

In dieser Zeit befahl Kaiser Augustus, alle Bewohner des Römischen Reiches in Steuerlisten einzutragen. Eine solche Volkszählung hatte es noch nie gegeben. Sie wurde durchgeführt, als Quirinius Statthalter in Syrien war. Jeder musste in seine Heimatstadt gehen, um sich dort eintragen zu lassen. So reiste Josef von Nazareth in Galiläa nach Bethlehem in Judäa, der Geburtsstadt von König David. Denn er war ein Nachkomme von David und stammte aus Bethlehem. Josef musste sich dort einschreiben lassen, zusammen mit seiner Verlobten Maria, die ein Kind erwartete. In Bethlehem kam für Maria die Stunde der Geburt. Sie brachte ihr erstes Kind, einen Sohn, zur Welt. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Futterkrippe im Stall, denn im Gasthaus hatten sie keinen Platz bekommen.

Lukas 2/1-7 *©*
 

Gestern war ich in der Stadt um meinen Weihnachtseinkauf zu erledigen. Es war sehr mühsam in den Geschäften einzukaufen, aber auch auf den Straßen war enorm viel los. Beim Einkaufscenter waren alle Parkplätze besetzt und nur durch Zufall konnte ich eine Parklücke erhaschen. Es forderte große Aufmerksamkeit beim Fahren und viel Geduld sich beim Einkauf durch die Mengen hindurch zu bringen. Ich füllte meinen Einkaufswagen mit allem, was ich für die Feiertage brauchte, und schritt zum Kassenbereich. Irgendwie hatte ich nicht damit gerechnet, doch vor jeder Kasse hatte sich längst eine Warteschlange gebildet. Die Menschen waren hektisch und angespannt und die Verkäuferinnen sahen müde aus. Ich beschloss mich zu gedulden und summte leise Weihnachtslieder vor mich hin.

Jedes Jahr ist es dasselbe, zwei Tage vor Weihnachten laufen die Menschen gestresst von einem Geschäft zum anderen. Sie füllen ihre Einkaufswagen bis zum Rand und stöhnen unter der Last der Vorbereitung, in der Hoffnung alles noch rechtzeitig zu schaffen. Dieser Stress ist nicht auszuhalten.

Meine Gedanken laufen in eine frühere Zeit. Maria und Josef sind in Bethlehem angekommen. Die Menschenmenge bei einer Volkszählung kann man sich schon gut vorstellen. Die Straßen waren mit Sicherheit sehr belebt. Einen Parkplatz benötigten sie zum Glück nicht, aber eine Bleibe. Maria hatte Wehen bekommen und sie wollte ihr Kind nicht auf der Straße gebären. Die Beiden waren auf diese Situation nicht vorbereitet und ich bin mir sicher, nicht nur der Esel stöhnte unter der schweren Last, auch sie hatten Hoffnung noch alles zu schaffen. Dieser Stress war nicht auszuhalten.

Zwei Geschichten mit ähnlichen Worten beschrieben, zwei Geschichten, die zusammengehören. Menschliches tut sich auf und verbindet. Wo sich Situationen nicht bewältigen lassen entsteht Stress. Der Mensch will aus seiner Leistung etwas hervorbringen was für ihn unmöglich ist.(Johannes 15/5) Damals in Bethlehem war es gewiss so und auch heute ist es nicht anders. Der Grund für den Stress beider Geschichten ist die Geburt von Jesus. Wir feiern Weihnachten und gedenken seiner Ankunft auf Erden. Wir wollen für uns das Beste herausholen, anstatt uns mit dem Kleinen zufrieden zu geben. Der Weihnachstress nimmt überhand und ist nicht auszuhalten.

Gott kam zur Welt. Friedvoll lag Jesus, das Baby, in seiner Krippe. Es hatte die Strapazen der Ankunft gut überstanden. Es lag da und verbreitete Wohlwollen. Alles um ihn wurde still. Jesus kam als unser Friedefürst. (Jesaja 9/5) Er will auch heute noch unsere aufgewühlten Seelen in seine Ruhe bringen. (Matthäus 11/28)

Halt inne, werde still, komm zum Kind an die Krippe, komm zum Mann am Kreuz. Leg ab die Hektik und leg ab den Weihnachtsstress. Amen

Seid herzlichst gesegnet, eure

()


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Rosemarie Schauer: Geschichten aus der Lebensschule: von Gott signiert
Das Buch von Rosemarie Schauer soll beitragen Menschen zum Nachdenken zu bringen, sie berühren, erfreuen und ihnen anhand ihrer Geschichten und Gedichte zeigen, wie lebendig unser Gott und Lehrer in jede Situation unseres Lebens spricht, um uns zu lehren.


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