''Zwischenbilanz: Sehen und Bekennen.'' -|- Andacht von Prädikant Bernhard Beck (Daily-Message-Archiv, 26. Oct 2017)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 5512

für den 26. Oct 2017 - Autor:

''Zwischenbilanz: Sehen und Bekennen.''

''Ich habe es gesehen und bezeugt: Dieser ist Gottes Sohn.''

Johannes. 1,34 *©*
 

Liebe Brüder und Schwestern in Christus!

Was Johannes der Täufer ausspricht, ist wohl die kürzeste Beschreibung dessen, worum es in unserem Christenleben geht. Das sollen auch wir: Sehen und bezeugen. Und nicht irgendwen oder irgendwas – Jesus Christus, den Sohn Gottes!

Aber nähern wir uns diesem Wort ein wenig langsamer: Was ''sehen'' wir? Zunächst sicher viel Böses in dieser Welt, schlechte Verhältnisse, schlimme Vorzeichen und manche verfahrene Situation, persönlich und in der Welt. Immer wieder blicken wir mit gemischten Gefühlen auf diese dunkle Welt, und wir Menschen sind nun mal empfänglich für all das Dunkle, Bedrohliche, Angsterregende… Gerade weil wir uns ja so nach Glück und guten Aussichten für unser Leben und für die Welt sehnen, sind wir so empfindlich für alles, was uns die Hoffnung und den Mut nehmen will.

Aber „sehen“ wir nicht auch anderes? Schauen wir doch noch einmal kurz zurück auf die vergangenen 10 Monate: Gab’s da nicht auch – neben manchem Schweren – viel Schönes zu berichten? Ich weiß ja nicht, was ihnen alles widerfahren ist, aber ich nenne dennoch einmal ein paar Ereignisse, die geschehen sind. Etwas davon haben auch sie erlebt! Einem wurde ein Enkel geschenkt. Ein anderer hat endlich wieder ein gutes Wort mit seinem Nachbarn gewechselt. Eine dritte geht nach jahrelanger Pause wieder arbeiten und der Anfang ist gelungen: Es macht viel Freude! Einer vierten ist endlich der Herzenswunsch in Erfüllung gegangen: vielleicht eine langersehnte Reise! Und dann: Manche Bewahrung haben wir erfahren. Manche Hilfe in Not. Manche Kraft, von der wir wussten, sie kommt nicht aus uns selbst. Und vielleicht auch eine Heilung, nach einer scheinbar schweren Diagnose. Gewiss: Wir könnten dem jetzt auch wieder schlechte Erlebnisse gegenüberstellen. Aber die haben nicht unser ganzes Jahr von Januar bis Oktober ausgemacht. Das Gute, das Glück, die Freude gab es auch! Wir haben also „gesehen“!

Aber haben wir auch „bezeugt“? Da werden manche jetzt denken, wer wird sich denn hinstellen und ständig verkünden: Was ich bin und habe kommt von Jesus Christus, meinem Herrn! Wer kann das denn auf solche Weise öffentlich werden lassen? Das wäre uns doch peinlich! Ich kann das verstehen. Mir selbst fiele das auch schwer. Aber es gibt andere, leisere Möglichkeiten, die aber nicht weniger wichtig und effektiv sind: Da ist das Lächeln, das ich immer einmal zeigen kann – mein grämliches Gesicht spricht sicher nicht für meine Freude und Geborgenheit im Glauben an meinen Herrn. Da ist ein ehrliches Dankeschön gegenüber Gott in meinem Gebet – erst wer dankbar ist, weiß offenbar zu schätzen, was ihm geschenkt wird. Da gibt es aber auch hin und wieder Gelegenheit – vielleicht den Kindern, Enkeln und Freunden gegenüber – Gott ins Gespräch zu bringen. Warum nicht einmal davon sprechen, wenn wir über unsere Lebenserfahrungen reden, dass wir Gott viel Gutes verdanken? Warum nicht einmal zu solchen Worten finden: Weißt du, ich glaube, dass ein Vater im Himmel nach uns sieht – und auch nach dir! Dass er uns beschützt und uns liebt, wie wir eben sind. Das würde einen wichtigen Gedanken in unseren Kindern und vielleicht auch Freunden anstoßen! Da würde vielleicht ein Nachdenken entstehen, ein Fragen, ein erstes Suchen und vielleicht sogar etwas Vertrauen?

Es ist schon so: ''Gesehen'' habe wir alle! Nur mit dem ''Bekennen'' hapert es meist. Ich glaube, es gibt viele „kleine“ Gelegenheiten, wo wir unser Bekenntnis und Zeugnis zum Ausdruck bringen könnten, dass Jesus Christus von Nazareth der ''Sohn Gottes'' ist. Ich wünsche uns für die kommenden Tagen und Wochen, dass Gott uns weiter reich an seiner Barmherzigkeit zuteilwerden lässt mit der Gewissheit, dass er uns liebt und uns erkennen und glauben lässt, dass er in diesem Jesus Christus seinen Sohn in die Welt gesandt hat. Darüber hinaus aber wünsche ich uns, dass wir auch das ''Bekennen'', das ''Jesus Christus Gott'' ist, lernen und einüben. Nicht unbedingt das laute öffentliche, wie es die selbsternannten Aposteln tun, aber doch das deutliche Sprechen darüber, wenigstens vor unseren Leuten, den Menschen in unserer Nähe und besonders den Kindern, Enkeln und Freunden. Und das fröhliche Gesicht dazu, das zu dieser Tatsache passt, wünsche ich ihnen auch. Ich wünsche uns allen Mut unser Christsein zu ''bekennen'', nicht dogmatisch, aber mit einer Portion Freude, Gelassenheit und Begeisterung! Amen.

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