Sündenbock -|- Andacht von Corinna (Daily-Message-Archiv, 27. Mar 2004)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 551

für den 27. Mar 2004 - Autor:

Sündenbock

Am nächsten Tag sieht Johannes, dass Jesus zu ihm kommt, und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!

Johannes 1, 29 *©*
 

(So stark wie das Leben, von Francine Rivers)
Pastor Paul lässt sich von niemanden etwas sagen, schließlich hat er ja Theologie studiert. Was Paul nicht merkt ist, dass er die Gemeinde gar nicht zu ehren Gottes erbaut, sondern um endlich mal ein Lob von seinem Vater zu bekommen, der eine der größten Gemeinden Amerikas erbaut hatte und nie Zeit für ihn hatte als er ein kleiner Junge war.

Als er dann seine Frau Eunice betrügt, geht es ihm zwar richtig beschissen, aber er hat lauter ausreden: Er müsse Sheila, seine Affäre, Trösten, das ihr Mann Rod ständig auf Geschäftsreise sei. Und außerdem würde Sheila damit nicht zurecht kommen, das Rod sie gar nicht mehr liebt und als Seelsorger sei es ja seine Pflicht seinen „Schäfchen“ zu helfen.

Als Eunice es dann rausbekommt, dass ihr Mann eine Affäre hat, gibt Paul ihr auch noch die Schuld daran. Schließlich hätte es zwischen ihnen schon lange nicht mehr geklappt und sonstiges blabla.

Als Leser sieht man ganz genau, wo der Pastor seine Fehler macht und fragt sich, wieso kann er nicht einfach ehrlich sein zu seiner Frau. Aber zu ihr kann er nicht aufrichtig sein, dass würde nämlich heißen, dass er eingestehen müsste, Mist gebaut zu haben, und das könnte ihm ja nicht passieren.

Wie häufig unterlaufen uns Fehler? Wie häufig hoffen wir, das niemand es mitbekommen hat? Wie häufig denken wir, das unsere Fehltritte nie aufgedeckt werden? Schließlich sind Fehler schwächen und geraden an den schwächsten Stellen kann man einem an meisten verwunden.

Aber nur wenn man seine Fehler einsieht (Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung), sie vor sich selber und vor Gott bekennt, können wir wirklich wieder frei von ihnen werden. Dann müssen wir unsere Schwächen nicht verdrängen. Wir brauchen keine Angst haben, dass andere unsere Schwachpunkte ausnutzen, schließlich hat Gott gerade die Berufen, die am Ende waren, mit denen keiner etwas zu tun haben wollte. Blinde sehen, Lahme gehen, Taube hören, Stumme sprechen.

Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.
2. Kor. 12, 9a

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