Autonomie oder Freiheit? -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 29. Apr 2017)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 5332

für den 29. Apr 2017 - Autor:

Autonomie oder Freiheit?

''Der HERR erlöst das Leben seiner Knechte, und alle, die auf ihn trauen, werden frei von Schuld''.

Psalm 34,23 *©*
 

Für die Freiheit waren Menschen in allen Zeiten immer bereit ihr Äußerstes zu geben. Freiheitswunsch und Unabhängigkeit waren oftmals Auslöser vieler Kriege. Die Betroffenen pochten auf ihr Recht als Mensch, selbst über ihr Leben zu entscheiden und dorthin zu gehen, wohin sie wollten. Das ist zunächst einmal nichts Verkehrtes und jeder in so einer Lage würde bestimmt ähnliche Gedanken äußern. Die menschliche Freiheit wurde und wird geradezu idealisiert und als höchstes Gut angesehen. Im deutschen Grundgesetz steht es auch ganz oben: ''Die Würde des Menschen ist unantastbar''! Freiheitsentzug ist entwürdigend. Freiheit ist nichts Irdisches und nichts Natürliches. Man wird nicht ''frei geboren'' - das ist eine tragische Illusion. Freiheit im irdischen Sinne hat etwas mit Autonomie zu tun, also der zwanglosen, eigenständigen, individuellen Möglichkeit zwischen verschiedenen Handlungsmöglichkeiten auszuwählen. In gewissem Sinne können wir uns nicht für oder gegen die Sünde entscheiden, sondern nur zwischen der Akzeptanz des Unvermeidlichen und der Auflösung und Tilgung des Unvermeidlichen. Glaube und Unglaube. Wer Sünde tut, der ist der Sünde Knecht (Johannes 8,35) und wahre Freiheit ist die Befreiung von der Unfreiheit durch Jesus Christus, dem Sündenvergeber - Johannes 8,36: ''Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei''.

Man kann sich tatsächlich selbst bleibend zum Knecht des Unglaubens machen, indem man die Unfreiheit durch die Sünde akzeptiert und das Angebot der Sündenvergebung für unnötig hält (Römer 6,16). Dann lebt man eine Lüge, nämlich die Illusion der eigenen Freiheit obwohl man doch unfrei da unerlöst ist. Hatten wir Menschen eine Wahl uns für oder gegen das Leben zu entscheiden? Nein, wir waren dem Willen eines anderen unterlegen und derjenige wiederum auch und so weiter. Letztlich ist der Ursprung allen Lebens der Schöpfungsakt (1. Mose 1,27). Das Leben hat uns! Gleichzeitig hat uns Gott, der Schöpfer, nach dessen Bild wir erschaffen sind. Es ist unsere Bestimmung. Das ist ein Grund zur Freude sofern man ''im Glauben'' weiß woher man kommt und wohin man geht. Es gibt nun auch Menschen, die zerbrechen an ihrem Leben und sehen darin keinen Sinn. Und, so hart es klingt, ein Leben ohne gläubigen Bezug zur Quelle allen Lebens, zu Gott, ist auch sinnlos. Es ist im Grunde sogar die pure Verzweiflung. Das Gegenteil davon ist der Glaube. Da wir Menschen Gottes Geschöpfe sind, haben wir auch durchweg alle die Chance wieder nach Hause zu kommen. Aber wer durch seinen Unglauben Gott für tot erklärt, der wird diese ewige Heimat nie finden. Wir Christen können und sollen durch unser Bekenntnis, unsere Fürbitte und unsere praktische Liebe den Außenstehenden und Verirrten diese Sehnsucht nach der Bestimmung vermitteln. Das ist Gottes Wille: Lasst euch versöhnen mit Gott!

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