Das Hochzeitsmahl Teil 2 -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 02. Mar 2017)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 5274

für den 02. Mar 2017 - Autor:

Das Hochzeitsmahl Teil 2

Da sagte er zu seinen Dienern: Das Hochzeitsmahl ist vorbereitet, die Gäste waren es nicht wert. Geht also hinaus auf die Straßen und ladet alle, die ihr trefft, zur Hochzeit ein. Die Diener gingen auf die Straßen hinaus und holten alle zusammen, die sie trafen, Böse und Gute, und der Festsaal füllte sich mit Gästen.

Matth. 22, 8-10 *©*
 

2. Vers 8 bis 10: Nachdem die Erstgeladenen sich als nicht würdig erwiesen, wird das Fest vom König nicht einfach abgesagt, sondern es werden andere eingeladen. Das Fest Gottes ist nicht aufzuhalten. „Dein Reich komme“, beten wir im Vaterunser. Nun kommen wir in den Blick, und die so genannte Heidenmission wird eingeläutet. Dieses „Geht hinaus bis ans Ende der Stadt und ladet alle ein“ ist geradezu ein Vorgriff auf den Missionsbefehl in Matthäus 28, Vers 19. Die neuen Knechte des Königs erhalten geradezu den Auftrag zur Massenmission. Auch das prophetische Wort hat sich buchstäblich erfüllt. Pfingsten beginnt das, was Jesus hier ansagt. Die neuen Knechte des Königs sind eindeutig die Apostel und in ihrer Nachfolge auch wir Christen heute.
Die Boten des Königs sollen an die Stadttore gehen und dort alle einladen, die unterwegs sind. Bei Lukas sind es „Arme und Krüppel, Blinde und Lahme“. Hier wird von Jesus etwas ganz entscheidendes über die Gemeinde Jesu ausgesagt: Sie ist und bleibt, bis der König in den Festsaal tritt, eine durchmischte Gemeinschaft von Bösen wie
Guten. Damit sind wir befreit, vor dem Ende der Zeit irgendeinen Menschen beurteilen zu müssen. Die Gemeinde Jesu ist und bleibt eine Sammelsurium von Bösen und Guten.
Davon spricht Jesus nicht nur in diesem Gleichnis. Diesen Gedanken finden wir in Matthäus 13 bei den Gleichnissen vom „Unkraut unter dem Weizen“ und „vom Fischnetz“. In den Gemeindebriefen der Apostel lesen wir von Irrlehrern, die aus dem Raum der Gemeinde kommen. In den Sendschreiben der Offenbarung wird Mitgliedern von fünf der sieben Gemeinden dringend vom Herrn empfohlen, umzukehren und Buße zu tun. Selbst im Jüngerkreis befand sich ein Verräter.
Nein, nicht die christliche Taufe oder die Mitgliedschaft in einer Gemeinde entscheidet über Leben und Tod, sondern einzig und allein mein Ja oder Nein zu Jesus bestimmt über meine Ewigkeit. Es ist ein Riesenunterschied, ob ich mich für den christlichen Glauben entscheide oder für eine Lebens- und Liebesbeziehung zu Jesus. Dieser Unterschied entscheidet über Leben und Tod.

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